Donnerstag, 29. September 2011

Mal wieder ein altes Hobby ausgegraben...

...und ein bisschen Schmuck gebastelt. Da der Winter in - zum Glück - langsamen Schritten naht, habe ich mir vorgenommen, mal wieder öfters meinen Bastelkram hervorzuholen. Wäre ja sonst auch schade um die vielen gekauften Perlen, Drähte und so weiter.

Dafür habe ich schon eine eigene Seite angelegt: Mein Schmuck

Und das ist mein Ergebnis von gestern - ein neuer Anhänger für mich :o)


Neue Schmuckstücke findet ihr dann zukünftig auf meiner Schmuck-Seite.

Gruß
Debbie

Dienstag, 27. September 2011

Jean G. Goodhind - Mord ist schlecht fürs Geschäft

Der Anfang einer englischen Krimireihe...



Inhalt:

Hier geht's um Mord, Mylord! Honey Driver, verwitwet und mit 18jähriger Tochter, leitet ihr eigenes kleines Hotel in Bath. Zudem ist sie die neue Verbindungsfrau des Hotelverbands zur Polizei. Da verschwindet ein amerikanischer Tourist spurlos. Honey nimmt die Ermittlungen auf, die sie bald auf einen Adelssitz führen, auf dem recht befremdliche Dinge vor sich gehen. Spannend, witzig und very British.

Meine Bewertung:

Da ich ja nicht so der Krimi-Leser bin, hat mich der Teil der Handlung nicht so sehr interessiert. Von daher war es mir auch relativ egal, wie logisch Honeys Schlussfolgerungen oder nächsten Schritte waren - obwohl auch ich diese teilweise schon etwas verwirrend fand. Die Beschreibungen von Honey Drivers Familie und Umgebung sind für mich viel interessanter: Wie sie zum Beispiel ständig auf der Flucht vor ihrer Mutter ist, die sie mit irgendeinem reichen Schnösel verkuppeln will, während sie gleichzeitig mit zwei völlig unterschiedlichen Männern liebäugelt, ihre Sammlung alter Dessous erweitert, sich um ihren Dauergast Mary-Jane kümmert und auch darum, dass der Koch niemanden killt... Tja, da bleibt halt nur nebenbei noch Zeit für die Lösung eines Mordfalls. Ich würde das Ganze eher als Unterhaltungsbuch einstufen. Es gibt wenige spannende Momente, die einem echten Krimi-Fan wohl kaum ausreichen werden. Teilweise ist das Buch auch ganz lustig, aber "very british" finde ich es nicht, es könnte auch ohne Weiteres an einem anderen Ort auf der Welt spielen. Es ist auf jeden Fall eine lockere, teilweise lustige Lektüre. Wenn man keinen Krimi erwartet, sondern gute Unterhaltung, wird man sicher nicht enttäuscht. Ich fand's jedenfalls schön.

Da ich die die Club-Ausgabe gekauft habe und es sich hier um einen Doppelpack handelte, werde ich auch Band 2 lesen. Ob ich alle sechs Bände kaufen/lesen werde, weiß ich noch nicht. Erst mal abwarten, was "Dinner für eine Leiche" zu bieten hat.

Montag, 26. September 2011

Zurück aus dem Kurzurlaub

Mit meinem Buch bin ich noch nicht durch, aber ich hab einige neue Bilder...

Auffallen, wie ein bunter Hund... in Offenburg kein Problem!


Fast flügge... 


In der Petite France, Strasbourg 





Klosterruine Wolf an der Mosel


Mehr Bilder gibt's dann demnächst auf meinem Fotoblog. :o)

Sonntag, 18. September 2011

Mein 2. Award - und was für ein schöner!

*stolz bin*


Ich habe einen tollen Award von Glitzerfee bekommen, vielen herzlichen Dank dafür!!!

Regeln:

1) Schreibe etwas über dich selber:
Mein Name ist Deborah und ich bin süchtig nach Büchern und nach allem, was glitzert (also vorzugsweise Schmuck aber auch Swarovski-Figuren, Kristalle zum Aufhängen etc.).

2) Zeichne dich als Tier.
Sorry, ich und zeichnen? Geht gar nicht :o) Vermutlich wäre ich als Tier eine Elster (siehe Punkt 1) - ich mag aber keine Elster sein. Übersetzt heißt mein Name fleißige Biene - davon bin ich aber weit entfernt. Aber herumfliegen von Blüte zu Blüte wäre schon schön, darum dieses Tier (das obere von beiden) hier:




                                                                                                                                                                                          
3) Erkläre, warum ausgerechnet du dieses Tier sein möchtest.
Weil ich es mir schön vorstelle, einfach so über Blumenwiesen zu flattern.

4) Nenne dein Lieblingsbuch diesen Monat.
trage ich noch nach, der Monat ist ja noch ein wenig ;)

5) Nenne dein Lieblingsbuch für alle Zeit.
Eines davon ist mit Sicherheit Anne Rice - Der Fürst der Finsternis - dieses Buch habe ich schon mehrfach gelesen, was ich nicht von vielen behaupten kann. Es gibt aber noch andere.

6) Gib den Award an so vielen Leuten weiter, wie du willst. Das muss nicht gleich sein.
Zum Glück, denn da muss ich erst mal überlegen :o)

7) Tu es erst, wenn du sicher bist, wer ihn verdient hat.
8) Gib den Award nur an Leute weiter, deren Blogs deiner Meinung nach ein unvergleichliches Design haben.

So, und nun weiß ich, an wen ich den Award weitergeben möchte:


Das sind zwei interessante und sehr schön gestaltete Blogs, die ich immer wieder gerne lese. Ihr habt's verdient, Mädels!


Gruß von der Maus!

Samstag, 17. September 2011

Gemma Townley - Ein zauberhafter Liebesschwindel

"Projekt Hochzeit" - na, wenn das mal gut geht...




Inhalt:

Die zauberhafte alte Grace liebt romantische Geschichten. Deshalb kann sie es auch kaum erwarten, endlich die Romanze ihrer jungen Freundin Jessica zu hören. Dass die schüchterne Jess ein Mauerblümchen ist und unglücklich in ihren Chef Anthony Milton verliebt ist, käme dem Kitschbedürfnis von Grace nicht gerade gelegen. Deshalb erfindet Jess kurzerhand ein romantisches Date mit Anthony, den ersten Kuss und ihre Verlobung gleich dazu. Und weil sie aus diesem Liebesschwindel nicht mehr herauskommt, muss sie sich schließlich sogar selbst einen Ehering kaufen. Als Grace überraschend verstirbt und »Mrs. Jessica Milton« einen Berg voll Geld vermacht, steht Jess vor einem handfesten Problem: wie kriegt sie ihren Chef, um an das Erbe zu kommen?

Meine Bewertung: 

Das Cover ist ansprechend, gefällt mir sehr gut. Nachdem ich schon von einer Forumsfreundin wusste, dass diese Reihe von Gemma Townley wieder sehr unterhaltsam ist, musste ich das Buch natürlich auch haben. Was ist eigentlich so schwierig daran, einen richtigen Klappentext zu formulieren? Jessica Wild ist nicht unglücklich in ihren Chef Anthony verliebt sondern in Max. Das wird auch von Anfang an klar. Den "strahlenden Helden" hat sie für ihre liebe, alte Freundin Grace "erfunden" - denn in ihren Geschichten ist er wohl ein wundervoller, liebenswürdiger Mann und bei weitem nicht der gefühlskalte Fisch, der er tatsächlich ist. Als Grace stirbt und sich wünscht, dass Jessica Milton, also die Ehefrau von Anthony, das große Erbe antritt, kommt Jessica ganz schön in die Bredouille. Sie möchte gerne Graces letzten Wunsch erfüllen und ihr Haus übernehmen, aber wie soll sie das anstellen? Schließlich schmieden Jessica (eher zweifelnd) und Helen, ihre beste Freundin (voller Überzeugung), einen Plan: Jessica wird Anthony heiraten, und das innerhalb von 50 Tagen! Das Problem: Anthony weiß nicht einmal, dass Jessica existiert. Dies ist die Geburtsstunde von "Projekt Hochzeit" in dem sich das schüchterne Mauerblümchen Jess in die heiße Braut Jessica Wiiild verwandelt. Dies führt natürlich zu einigen aberwitzigen Situationen. Erstaunlich, wie schnell sich Anthony von Jessica Wiiild verzaubern lässt und sie zum Altar führen will... ganz ohne Hintergedanken? Max ist ziemlich zerknirscht über die Entwicklung... und Jess weiß zuletzt nicht mehr, was sie tun soll - denn natürlich wird sie sich endlich ihrer Gefühle gegenüber Max klar. Eine verzwickte Situation...

Das Buch liest sich locker,es ist natürlich sehr lustig. Gemma Townley steht ihrer berühmten Schwester Sophie Kinsella in nichts nach. Ich finde ihre Geschichten genauso ansprechend und freue mich schon auf die beiden Fortsetzungen:

Gemma Townley - Hauptsache Hochzeit
Gemma Townley - Die perfekte Ehe der Jessica Wild

Freitag, 16. September 2011

Endlich Urlaub...

Zeit zum Ausschlafen, zum Lesen, zum Bloggen, zum Film Schauen, zum Basteln, zum Ausmisten... und um den Spätsommer/Herbst zu genießen, den Fotoapparat einzupacken und einfach mal wieder loszuziehen...

Ich freue mich auf zwei schöne, entspannte Wochen - hoffentlich auch mit gutem Wetter. 

Grüßle
Debbie

Sonntag, 11. September 2011

Es ist 11.31 Uhr...

...und hier ist es schon wieder so dunkel, dass ich die Beleuchtung einschalten muss. Es regnet. Mal etwas ganz Neues in diesem Sommer. Das heißt dann wohl gemütlich zu Hause abhängen. Zum Glück haben wir den Tag gestern genutzt. 

Allen meinen Lesern einen schönen, relaxten Sonntag.

Einfach mal so richtig abhängen...


Ps: Ob das gemütlich ist, weiß ich nicht, aber meinem Degu-Weibchen Sharifa scheint es zu gefallen. :o)

Samstag, 10. September 2011

Au weia... ich wurde in die Nähe des Clubs gelassen

... und das ist dabei rausgekommen


Habe ich eigentlich schon mal gesagt, dass ich süchtig nach Büchern bin? :o)

Mein RUB hat sich damit auf die astronomische Zahl von 566 Büchern erhöht... Kann das noch jemand toppen?

Grüßle
die Maus

Freitag, 9. September 2011

Tom Angleberger - Yoda ich bin! Alles ich weiß!

"Möge die Macht mit dir sein" - Welcher Star Wars Fan kennt nicht diesen Satz? Da auch ich ein Fan der alten Filme bin (ja, ich war in Han Solo verliebt...) und insbesondere den klugen Meister Yoda und seine weisen Sprüche mochte, musste ich dieses Buch einfach lesen...




Inhalt:

Eigentlich ist Dwight ein totaler Loser. Seine Klassenkameraden finden ihn ziemlich seltsam und halten ihn für einen Spinner. Doch eines Tages ändert sich das. Dwight gibt plötzlich verblüffend gute Ratschläge mit einer Fingerpuppe aus Papier, die aussieht wie Yoda. Dieser Yoda sagt die Zukunft voraus, rettet vor üblen Peinlichkeiten und gibt die richtigen Tipps zum Umgang mit Mädchen. Auf einmal glauben manche in der Schule an Origami-Yoda, andere jedoch meinen, es sei nur ein Stück Papier. Bald ist klar: Wer die Puppe hat, hat die Macht. Und einer, Tommy nämlich, will die ganze Wahrheit herausfinden ...

Meine Bewertung:

Erst mal vorab: Ich mag das Cover! Der Origami-Yoda ist klasse. Auf dieses Buch bin ich gestoßen, da eine Angestellte unserer kleinen Buchhandlung vor Ort eine Leseempfehlung dafür verfasst hat. Offensichtlich wurden so auch einige andere auf das Buch neugierig und ich musste erst mal auf Nachschub warten.

Das Buch besteht aus lustigen kleinen Geschichten einer sechsten Klasse einer amerikanischen Schule. Held ist natürlich der Origami-Yoda, der immer weise Ratschläge gibt. Umso kurioser, da der Schöpfer des Orakels, Dwight, alles andere als helle zu sein scheint, beziehungsweise ein ziemlich sonderbarer Kauz ist, der in Erdlöchern hockt, mit seinen Knochen knackt und mit seinen Essgewohnheiten seine Mitschüler vertreibt. Tommy möchte gerne Sara näher kommen, dazu möchte er von Yoda wissen, ob sie denn mit ihm tanzen würde, wenn er sich denn endlich mal trauen würde, sie zu fragen. Da Tommy aber sehr skeptisch ist, ob das Orakel tatsächlich echt ist, sammelt er die Geschichten seiner Mitschüler für eine ernst zu nehmende Studie. Tja, ob das wirklich der Fall ist? Meister Yoda würde sagen: „Meditieren darüber ich werde.“ 

Unbedingt lesen, das Buch ist einfach spaßig, die kurzen Geschichten sind klasse - und das Wichtigste: Lerne den Twist! Man weiß nie, wozu es gut ist.

Und wenn ihr Lust habt, könnt ihr euch sogar eine einfachere Version des Origami-Yoda aus einem grünen DIN A6 Papier (1/4 von einem DIN A4 Papier) nachbasteln. Hab's noch nicht versucht - für mich sieht das Ganze schon wieder schrecklich kompliziert aus. Falls ihr es schafft, würde ich mich über ein Foto freuen und dieses auch gerne veröffentlichen :o)

Hier die Anleitung:



Im Oktober erscheint übrigens schon eine Fortsetzung:

Tom Angleberger - Darth Paper schlägt zurück

Juhu! Ich habe auch mal wieder etwas gewonnen: Ein Philadelphia Backbuch

Mensch, was für eine Freude - auch wenn es nur ein kleines Backbuch ist.  *Strahl*


Ein Rezept daraus hatte ich schon zur Geburtstagsfeier meiner besseren Hälfte ausprobiert. Sehr lecker und irgendwie weihnachtlich (durch die Gewürze, Spekulatius habe ich im August noch keinen gefunden :o) - jetzt wäre es kein Problem mehr.) 

Also dieses Rezept hier kann ich schon mal empfehlen:

Besser lesbar findet ihr es hier: Orientalische Philadelphia Schoko Torte

Auch alle anderen Rezepte sind auf der Seite zu finden - übrigens nicht nur Philadelphia Torten sondern auch herzhafte Gerichte aller Art.

Guten Appetit!

Bettina Brömme - Weißwurst für Elfen

Wieder einmal etwas Lustiges zwischendurch...




Inhalt:

Natascha, Ende zwanzig und ziemlich dick, fristet ihr Dasein in einer angesagten Eventagentur. Doch dann erfüllt sich für die Münchnerin ein Traum: Durch einen Blitzschlag tauscht sie den Körper mit ihrer schlanken, attraktiven - und ziemlich verhassten - Kollegin Li. Aller Gewichtsprobleme entledigt macht sich Natascha auf, endlich ihren charmanten Chef Wim zu erobern. Der sich als Problem erweist. Genauso wie die Aufgabe, die neu gewonnene Traumfigur zu hegen und zu pflegen. Aber auch Li fühlt sich in ihrer neuen Haut alles andere als wohl. Bis sie merkt, dass es nicht nur auf Äußerlichkeiten ankommt ...

Meine Bewertung:

Sehr lustig und lesenswert! Die Cover-Gestaltung gefällt mir nicht so gut, von daher wäre es mir in der Buchhandlung sicher nicht aufgefallen. Aber da es mir von zwei Leserinnen mit sehr ähnlichem Lesegeschmack ans Herz gelegt wurde, habe ich es mir doch direkt ertauscht.

Das Thema ist nicht wirklich neu, aber die Geschichte ist trotzdem klasse. In diesem Fall tauschen zwei völlig unterschiedliche Frauen, die sich zunächst auch gar nicht leiden können, bei einem Blitzeinschlag in einen Kopierer ihre Körper: Natascha, die übergewichtige, wenig gesprächige, die sich gerne von anderen ausnutzen lässt und Elisabeth, kurz Li, eine wunderschöne, zickige neue Angestellte der Event-Agentur. Selbstverständlich sind beide zunächst mit der Situation ziemlich überfordert. Li kann nicht fassen, dass sie auf einmal einen schweren, unförmigen Körper hat, der tatsächlich ständig Hunger hat. Natascha ist natürlich hocherfreut über den neuen, gestählten Körper und dessen Möglichkeiten - entdeckt aber auch bald die Nachteile. Notgedrungen müssen sich die beiden Frauen verständigen und auch quasi ihr Leben und ihre Wohnungen tauschen. Es kommt natürlich zu ziemlichen Kuddelmuddel, aber letztendlich merken beide, dass Aussehen nicht alles ist. Natascha begreift, dass ein toller Körper auch ziemlich anstrengend in Form gehalten werden muss, außerdem schafft es Li, dass sie trotz ihres runden Körpers, selbstbewusst aufzutreten. Und als die beiden merken, dass sie arg hinters Licht geführt werden von ihrem Boss halten sie zusammen und werden quasi eins.

Das Buch ist in zwei Schriften gehalten, da Natascha und Li abwechselnd erzählen. Für mich sind die Schriftarten leider zu wenig unterschiedlich. Dadurch ist es manchmal im ersten Moment schwierig nachzuvollziehen, wer jetzt gerade erzählt, aber man kann der Geschichte dennoch gut folgen.

Viel Spaß beim Lesen!

Schönes Zitat aus dem Buch:

"Nimm es als Vergnügen und es ist Vergnügen, nimm es als Qual und es ist Qual", sagte Kiran. "Indisches Sprichwort". Und er drehte sich zur Seite und begann leiste zu schnarchen.

Sonntag, 4. September 2011

Anna Gavalda - Ein geschenkter Tag

Ein kleines aber feines Büchlein...



Inhalt:

"Eine Hochzeit, das Wiedersehen von vier Geschwistern und das Aufeinanderprallen verschiedener Welten: hier Simon, der Gutmütige, der von seiner freudlosen Frau Carine begleitet wird. Da Garance, die Extravagante und Schlagfertige, und ihre Schwester Lola, die keine Auseinandersetzung mit ihrer ach so korrekten Schwägerin scheuen. Doch einer fehlt: der Bruder Vincent. Während in der Kirche die Hochzeit in vollem Gange ist, stehlen sich die Geschwister davon und besuchen Vincent. Sie sperren die Welt aus und verbringen einen geschenkten Tag voller Wiedersehensfreude."

Meine Bewertung:

Zunächst einmal ist zu erwähnen, dass es sich um die Club-Ausgabe des Buches handelt. Und ich muss sagen, ich finde die Cover-Gestaltung phantastisch. Ich liebe diese kräftigen Farben. Sie versetzen einen direkt gedanklich in die Provence. Man glaubt förmlich, die Lavendel-Felder zu riechen. Und als i-Tüpfelchen noch eine rote Ente mittendrin - perfekt! Das Original-Cover ist auch schön, aber nicht ganz so farbenfroh (ein schwarzer Oldtimer inmitten von Lavendel).

Nachdem ich so begeistert war von "Zusammen ist man weniger allein" wollte ich unbedingt weitere Bücher von Anna Gavalda lesen. Anna Gavalda ist wirklich eine gute Geschichtenerzählerin. Das Buch ist gerade mal 138 Seiten "dick", erzählt aber eine schöne Familiengeschichte über einen geschenkten (na ja, eigentlich doch eher geklauten) Tag. Die Geschwister Simon, Garance und Lola freuen sich auf ein Wiedersehen bei einer Hochzeit. Die Freude wird jedoch im Voraus getrübt von der etwas seltsamen Frau von Simon, Carine. Carine hat einen Hygienefimmel und kann dieses ganze Geschwister-Getue sowieso nicht nachvollziehen. Als Simon, Garance und Lola erfahren, dass ihr jüngerer Bruder Vincent nicht zur Hochzeit kommen wird, beschließen sie kurzfristig, zu ihm zu fahren. Carine lassen sie wohlgemerkt zurück auf der Hochzeit - wer kann es ihnen verdenken... Bei Vincent angekommen schwelgen sie in Kindheitserinnerungen und genießen diesen Tag - denn sie wissen, dass solche Tage in Zukunft vermutlich nur selten oder gar nicht mehr kommen werden. Daher: Nutze den Tag!

Das Buch ist mit einer solchen Leichtigkeit geschrieben, es beschert ein paar schöne Lesestunden und lässt den Leser mit einem Lächeln auf den Lippen zurück. Auch ein kleines Büchlein kann ein großes Geschenk sein.

Ein Buch von Anna Gavalda habe ich noch in meinem RUB - "Alles Glück kommt nie". Auch auf dieses Buch freue ich mich schon sehr (wie auch auf viele andere - allein es mangelt an der Zeit...)

Samstag, 3. September 2011

Ich schreibe wie...

Hier etwas Unterhaltsames, dass ich bei Cinema in my head gefunden habe. Na, wollt ihr auch wissen, wie ihr schreibt? Einfach eine Textprobe in das Feld eingeben und analysieren lassen. Viel Spaß...

Ich verkünde hier mit stolzgeschwellter Brust mein Ergebnis...


Grüße
die Maus

Ps: Beim ersten Versuch kam Ildiko von Kürthy raus - da musste ich einfach noch einen anderen Text eingeben. Dafür habt ihr sicher Verständnis, oder?

Laura Whitcomb - Silberlicht

Wieder etwas ganz Anderes...



Inhalt:


"Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer »Bewahrer«, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und … er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt …"

Meine Bewertung:

Ein schönes Buch. Dies fängt schon bei der Gestaltung an, der Einband ist sehr romantisch gestaltet. Ich finde, es ist einfach ein Hingucker und hat mich wie so oft bewogen, das Buch zu lesen. Es fällt mir ein bisschen schwer, die Geschichte einzuordnen. Ist es nun eher Fantasy oder eher eine Liebesgeschichte? Können Seelen (ich vermute mal, dass Helen und James das sind - oder sind sie doch eher Geister?) einfach einen menschlichen Körper verlassen und diesen leer zurücklassen? Warum bleiben manche nach dem Tod ihrer Körper als Licht, Muse oder was auch immer zurück? Wie ihr seht, wirft die Geschichte einige Fragen auf.

Helen trifft als Lichtgestalt auf James, der den Körper des jungen Billy eingenommen hat. Die beiden kommen sich näher und wünschen sich, zusammen zu sein. Also suchen sie auch für Helen einen leeren Körper und finden diesen schließlich auch: Jenny ist die Tochter geradezu fanatisch religiöser Eltern. Helen und James genießen ihre Zeit zusammen, das Problem ist nur das Umfeld ihrer menschlichen Körper, da beide Jugendliche aus eher schwierigen Verhältnissen - wenn auch in unterschiedlicher Hinsicht - kommen. Wie schon zu Beginn der Geschichte angedeutet, steuert alles auf eine Katastrophe hin. Was wird aus Helen und James? Und aus Jenny und Billy?

Einige Fragen bleiben leider bis zum Schluss unbeantwortet - was war mit Helens Ehemann in ihrem früheren Leben? Es wird leider nur ganz wenig angedeutet und man kann vermuten, dass sie nicht sonderlich glücklich mit ihm war - wenn sie die große Liebe ihres Lebens erst nach ihrem Tod findet.

Fazit: Wenn man schöne, phantasievolle und auch tragische Geschichten mag, ist man hier sicher richtig.