Montag, 30. Juli 2012

Murmel Clausen - Frettsack

Irgendwie schon witzig, aber doch nicht so ganz meins:



Meine Bewertung:

Hm, na ja, weiß nicht so recht. Irgendwie werde ich mit dem Helden der Geschichte nicht so richtig warm und finde ihn teilweise richtig peinlich. Jens ist ein Mitte-bis-End-Dreißiger kurz vor der Sinnkrise, der keine Frau abkriegt und immer noch nicht weiß, was er eigentlich will. Er ist ein durchschnittlicher Typ, hat keinen richtigen Job, keine richtigen Freunde - wenn man mal von seinem Mitbewohner Sven absieht - und keine Perspektiven. Natürlich wird der Frust noch größer, als er so langsam den Drang bekommt, sich fortzupflanzen. Sven hat die tolle Idee, dass er doch einfach Samenspender werden soll. So kann Jens - wenn auch unbewusst und unbekannterweise - ganz viele Kinder in die Welt setzen. Der Plan wird umgesetzt, sein Sperma ist offensichtlich von guter Qualität und er verdient einige Zeit gut an diesem "Nebenjob".

Dumm nur, dass sein Mitbewohner befindet, Jens müsste ein Hobby haben. Er besorgt zwei Frettchen für ihn: Idi Amin und Mutter Theresa (die ihren Namen im Lauf der Geschichte in Eva Braun ändern wird). Beim ersten Versuch, die beiden zu verkuppeln, verbeißt sich Idi Amin ziemlich gut in Jens' beste Stücke - und aus ist es mit der Fruchtbarkeit. Nun fällt Jens in ein riesiges Loch - denn es besteht noch nicht einmal mehr die theoretische Möglichkeit, dass er irgendwann eine Familie gründen kann. Es kommt, wie es kommen muss: Er beschließt, herauszufinden, wer   mit seinen Spenden befruchtet wurde. Mit der Hilfe des zwielichtigen Hondo gelangen Sven und er in die Praxis von Dr. Parisius, wo sie an die gewünschte Information herankommen: Maren Heinze heißt die Glückliche. Sven erfährt auch eine unbequeme Wahrheit: Seine Spenden wurden für die Pharma-Industrie verwendet - für die Herstellung von Verhütungsmitteln. Und so haben beide neue Ziele: Jens will Maren, die Mutter seines Kindes erobern und Jens will sich an der Pharma-Industrie rächen, in dem eine Mixtur entwickelt, die aus mittelprächtigen Schwimmern Super-Befruchter macht. 

Jens wird zum Stalker und Sven arbeitet wie versessen in der WG-Küche an seinem "Zaubertrank", dazwischen kommt es zu einigen skurrilen Situationen, an denen oft auch Hondo beteiligt ist, der irgendwo zwischen Erbsenhirn und Genie pendelt. 

Ob Jens die werdende Mutter ihrem Ehemann ausspannen kann oder nicht, solltet ihr vielleicht besser selbst lesen. Wie erwähnt: Das Buch ist unterhaltsam, aber bei mir sprang der Funke leider nicht über. Dennoch habe ich auch an einigen wenigen Stellen herzlich gelacht. Haben wollte ich das Buch unbedingt wegen dem lustigen Cover - und auch dem Buchtitel. Typisch...

Gruß
Debbie

Dienstag, 24. Juli 2012

Eine Frage zu Facebook

Hallo ihr!

Ich habe schon von einigen Blogs Facebook-Seiten gesehen. Finde ich klasse - nur leider habe ich keine Ahnung, wie man sich bei Facebook mit dem Blog-Namen anmelden kann. Ihr seht mich mit riesigen Fragezeichen in den Augen...

Kann mir da jemand Tipps geben, bitte? Ich hab bis jetzt keine Ahnung von Facebook, ist für mich absolutes Neuland.

Hiiillllfffeee!!!

Debbie


Sonntag, 22. Juli 2012

Auerbach & Keller - Tote Fische beißen nicht

Pippa Bolle und die Männer...



Meine Bewertung:

Erstmal möchte ich vorablesen und List danken, dass ich wieder dabei sein durfte und Pippa Bolles drittes Abenteuer direkt zu Lesen bekam. Es war ein Hochgenuss!

Ich hatte mich ja schon mächtig gefreut, als ich das neue Buch bei vorablesen entdeckt habe. Das Cover ist herrlich, dieser Riesen-Fisch mit dem roten Warnfähnchen dran, einfach lustig!
Pippa erhofft sich ja diesmal Erholung von (hoffentlich baldigem) Exmann und der ganzen Sippe aus Berlin. Als eine Freundin sie bittet, die Bauarbeiten an ihrem Haus zu überwachen, scheint das der ideale Job zu sein, neben ihrer Übersetzungsarbeit. Sie nimmt das Angebot begeistert an. Ihr Arbeitsort: ein bezauberndes kleines Kaff in der Provence an einem schönen See namens Lac Chantilly. Untergebracht ist sie in dem Hotel mit Namen "Vent Vou". Und dort wartet schon ein echtes Sahneschnittchen auf sie: Pascal, der Koch. Und weil das noch nicht reicht, lernt sie auch noch einen netten französischen Maler kennen - ach ja, und dann wären da ja auch noch die "Kiemenkerle" - die Männer vom Angelverein. Unverhofft gibt es hier auch ein Wiedersehen mit dem Kollegen von der Polizei - Wolfgang Schmidt...und der hat Pippa als seine heimliche Freundin ausgegeben. Und Pippas Noch-Ehemann lässt es sich auch nicht nehmen, erneut auf der Bildfläche zu erscheinen. Wer wird da wohl Pippas Herz erobern? Und wie wird sie die anderen hartnäckigen Verehrer los? Und viel wichtiger: Wer will ihr an den Kragen?
Pippas Freundin erklärt ihr auf der Fahrt nach Frankreich, dass sie eigentlich nicht nur das Haus hüten, sondern auch noch ein über 20 Jahre altes Geheimnis lüften soll: Wurde in ihrem Haus jemand ermordet? Und schon ist Pippa in den nächsten Kriminalfall verwickelt. Als dann auch noch einer der Kiemenkerle eingefroren wird, geht es richtig rund. Pippa und ihre Helfer (die Kiemenkerle) ermitteln. 
Die Geschichte ist wieder so lustig. Ich bedaure schon, den zweiten Teil abgegeben zu haben. Ich glaube, ich muss ihn mir wieder ertauschen und die Reihe sammeln. Klasse finde ich übrigens, wie sich die Autorinnen selbst im Roman verewigen. 
Ich freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung und danke Auerbach & Keller für das Südfrankreich-Feeling! Da kommt wenigstens ein bisschen Sonne aus dem Buch. Bin mal gespannt, ob das nächste Buch dann in Italien spielt.
Hier findet ihr die Beschreibung zum zweiten Teil der Pippa Bolle-Reihe: Dinner for one, murder for two
Den ersten Teil "Unter allen Beeten ist Ruh" habe ich leider noch nicht gelesen. Wird aber auf jeden Fall noch nachgeholt. 
Ich wünsche euch viel Spaß mit Pippa Bolle!
Gruß
Deborah

Ps: Infos zu den beiden Autorinnen und den bisher erschienenen Pippa Bolle Büchern findet  ihr unter diesem Link: Auerbach & Keller - Romanbuero

Gemma Townley - Die perfekte Ehe der Jessica Wild

Das Buch musste ich nun unbedingt mal zwischendurch lesen - wollte doch endlich wissen, wie es mit Jessica und Max weitergeht.



Meine Bewertung:

Wo Jessica Wild ist, herrscht Chaos. Chaos ist eindeutig ihr zweiter Vorname. Jessica wird noch immer von Hugh Barter erpresst - wohl gemerkt wegen eines Kusses. Das Dumme daran: Jessica hat ihrem Ehemann Max nichts von diesem Kuss erzählt und fühlt sich schuldig. Und da sie ohne Projekte offensichtlich nicht leben kann, ruft sie ein neues ins Leben: Das Projekt "Perfekte Ehefrau". Wie man sich bereits denken kann, geht das natürlich gewaltig in die Hose. Eigentliches Ziel ist es, dass Jessica so perfekt für Max wird, dass sie ihm den Kuss irgendwann beichten kann und es ihm egal ist. Dafür beschließt sie, unter anderem Kochen zu lernen. Sie ist jedoch wirklich eine der miserabelsten Köchinnen unter der Sonne. Auch die Leiterin ihres Kochkurses muss dies schmerzlich erfahren. Jessica will Max mit einem tollen Essen überraschen, mit ihr als Vorspeise. Dafür drapiert sie sich nackt auf dem Bett, mit Rosen bedeckt - leider hat sie Rosen mit Dornen gewählt. Das ist der Auslöser für einen unglücklichen Unfall, bei dem sich Max das Bein bricht und ins Krankenhaus muss, am Tag vor einem so wichtigen Audit für die Firma... Jessica verspricht Max, sich um alles zu kümmern, ist aber  hoffnungslos überfordert. Eines kommt zum anderen, Ivana möchte eine ominöse Truhe bei ihr unterbringen, ihre Mutter scheint Chester fremd zu gehen (der neben Jessicas zukünftigem Stiefvater auch ihr wichtigster Kunde ist) und Jessica wird verfolgt. Zum Glück sind ihre Freunde Helen, Caroline und Giles zur Stelle, so dass dem großen Final-Happy-End nichts im Wege steht.

Ach, es war wieder einmal schön und so lustig. Jessica Wild wird mir gut in Erinnerung bleiben. Es hat großen Spaß gemacht, ihre Geschichte mitzuerleben. Gegen ein Wiedersehen hätte ich nichts - vermute aber, dass es der Abschluss der Reihe ist - so sollte es ja eigentlich sein bei einer Trilogie. 

Wer sich unterhaltsame, leichte Unterhaltung wünscht ist bei der Jessica Wild Reihe bestens aufgehoben. Kann ich auf jeden Fall empfehlen als leichte Sommer(?)-Lektüre...

Hier noch einmal die komplette Reihe:

Erster Teil
















              Zweiter Teil
















                                                          und das Happy End :o)

Viel Spaß beim Lesen und einen schönen, sonnigen Sonntag wünscht euch

Deborah

Dienstag, 17. Juli 2012

Sommer-Challenge: „Sag Idealo wo du diesen Sommer liest“

Auch ich hab die tolle Challenge bei Idealo entdeckt.

Meine Lieblingsplätze... 

Da ich natürlich auch teilnehmen möchte, zeige ich euch (zumindest einen Teil) meiner liebsten Leseplätze an verregneten Sommertagen.

Schön finde ich es natürlich, ganz entspannt auf der Couch zu lesen mit Hilfe meines tollen Lesekissens. Nebenan joggen meine Degus im Käfig und ich kann ab und an auch einen Blick auf die Süßen werfen. Außerdem habe ich natürlich den Couchtisch und kann immer was zu Trinken oder zu Knabbern dazu stellen. Am liebsten eine schöne Tasse Café Caramel mit Milch und einem Hauch Kakao. Dazu brauche ich meinen Teppich (für alle Nicht-Baden-Württemberger: Nein - nicht die Auslegware - sondern meine Kuscheldecke ;o)) - dann wird es mir auch nicht kalt und es ist vollkommen egal, wie das Wetter draußen ist. Ich kann mich ja nach Südfrankreich, auf die Malediven, nach Brasilien oder irgendwo sonst hin träumen. Dahin, wo es blauen Himmel und Sonnenschein gibt. 

Außerdem gibt es da noch ihn hier - meinen Lesesessel (ist übrigens auch immer mein kleines Fotostudio - dann allerdings mit weißer Fleecedecke drauf):


Und wenn es nur regnet und nicht kalt ist, gibt es ja noch unseren super tollen ganz überdachten Balkon - quasi unser zusätzliches Zimmer:


Das Bild ist schon älter. Er kam dieses Jahr leider noch nicht zum Einsatz. :o(

Im Bett lese ich auch ganz gerne, komme aber nie sehr weit. Denn wenn es dann so kuschelig und gemütlich ist, schlafe ich leider direkt ein - auch beim spannendsten Buch.

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Update 27.07.2012

Vielen herzlichen Dank an Idealo und Frau Krummel für das tolle Buch!


Ich habe mich für Amy Plum "Von der Nacht verzaubert" entschieden. So ein schönes Buch, da freue ich mich schon richtig drauf!

Viele Grüße
Deborah

Sonntag, 15. Juli 2012

Ulrike Herwig - Mein Gott, Wanda

Sport ist Mord?!? Aber Lachen ist definitiv gesund!



Meine Bewertung:

Ein tolles Buch, teilweise habe ich Tränen gelacht!! Ich konnte "Mein Gott, Wanda" nicht mehr aus den Händen legen und habe es mal eben von gestern auf heute durchgelesen. Als ich das Buch bei Vorablesen entdeckt habe, ist mir natürlich direkt das Cover ins Auge gesprungen. Bei dem Cover konnte das Buch ja nur lustig sein. Die Leseprobe hat mich überzeugt und ich wollte die Geschichte unbedingt zu Ende lesen. Zum Glück habe ich ein Exemplar gewonnen. :o) Meinen herzlichen Dank an vorablesen und Marion von Schröder.

Zur Geschichte: Wanda ist eben in Rente gegangen und hat ihren geliebten Teeladen verkauft. Das Rentnerdasein ist leider so ganz anders, als sie sich das vorgestellt hat, schon nach gerade mal einem Monat ist ihr sterbenslangweilig und sie tyrannisiert den neuen Besitzer ihres Teeladens. Zu ihrer großen Überraschung wird sie von einem Bekannten aus dem Teeladen zu einer Australien-Reise eingeladen. Bertram kann Wanda tatsächlich zu der Reise überreden und Wanda freut sich auf die neuen Eindrücke und die Zeit mit Bertram. Die Vorfreude wird jedoch aprubt eingebremst, als ihr Sohn anruft. Sie eilt zu ihm ins Krankenhaus. Stefan, der Besitzer einer "Mucki-Bude" ist, hat sich einen Trümmerbruch zugezogen und muss für längere Zeit im Krankenhaus und anschließend in Reha bleiben. Er bittet seine Mutter um Hilfe - sie soll für ihn den "Club" übernehmen - natürlich mit Hilfe eines Freundes. Schweren Herzens sieht Wanda von der Australien-Reise ab und verspricht ihrem Sohn, auf sein Studio aufzupassen. Wanda ist zunächst hoffnungslos überfordert und wundert sich über die schlampige Geschäftsführung ihres Sohnes - er steuert direkt auf den Bankrott zu. Wanda erwacht aus ihrer Lethargie und entwickelt schon nach kurzer Zeit neue Geschäftsideen. Sie schafft es mit Hilfe ihrer Freundinnen Biggi und Marianne eine Menge Ü60-Kunden anzulocken. Es kommt Leben in die Bude! Im wahrsten Sinne des Wortes. Auf einmal muss sich Wanda mit mehreren Verehrern und einer Menge schwieriger Fragen rumschlagen: Mit was für Schnäppchen-Angeboten locke ich Senioren an? Wie bekomme ich die Stammgäste dazu, zu bezahlen? Was ist Facebook? Warum um Himmels Willen isst irgendjemand diese Papp-Energieriegel, wenn es doch Mariannes Kuchen gibt? Und und und...

Die Story steckt voller Optimismus und Lebensfreude. Und wieder einmal zeigt uns eine Autorin, dass es auch noch ein Leben Ü60 gibt - und das muss gar nicht schlecht sein! Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass ich mit Ü60 auf Gartenzwerge stehen werde, die fast so groß sind wie ich. Gruselige Vorstellung, so ein Teil im Garten stehen zu haben. Nee, Wanda, damit könntest du mich nicht hinterm Ofen vorlocken...:o)

Hier noch eine schöne Stelle aus dem Buch - Wanda und ihre pummelige Freundin Biggi sind in einem Sportgeschäft und suchen nach einer Trainingshose für Biggi. Wanda spricht mit einer jungen Verkäuferin:

"Was haben sie denn für eine Hose an?" fragte Wanda zurück. "Die gefällt mir. Was meinst du, Biggi?"
"Das sind City-Sweatpants", erklärte die Verkäuferin. "Die gibt es mit dem Namen einer Stadt hinten drauf. Da kann man ein bisschen Lokalpatriotismus zeigen." Sie lächelte und machte eine leichte Drehung. Köln stand auf der Rückseite der Hose, genau auf dem winzigen, schmalen Po der jungen Frau. "Ist doch schick, nicht?"
Biggi sah resigniert an sich herunter. "Haben Sie auch eine mit Mecklenburg-Vorpommern?"

Nun versteht ihr sicher, warum ich das eine oder andere Lachtränchen nicht verdrücken konnte.

Viel Spaß beim Lesen!


Infos zur Autorin: Ulrike Herwig
Softcover: 270 Seiten
Verlag: Marion von Schröder, 1. Auflage, 13. Juli 2012
ISBN-13: 978-3-5477-1184-4

Ree Drummond - Das Glück trägt Cowboystiefel

Eine wahre Liebesgeschichte – mal was ganz Neues!



Meine Bewertung:

Das Cover ist passend, der Titel ist allerdings eher schmalzig. Der Original-Titel "Black heels to tractor wheels" ist viel ansprechender. Schade, dass er sich nicht so gut übersetzen lässt. Tatsache ist, dass ich im Buchhandel an diesem Titel vermutlich vorbei gelaufen wäre. Und ich muss dazu sagen: Das wäre wirklich schade gewesen!

Rees Story liest sich flüssig und ist unterhaltsam, es ist alles dabei was man sich von einer Liebesgeschichte wünscht: Lachen, Weinen, Schmachten – bloß diesmal ist das Happy End Wirklichkeit! Der Ausgang ist zwar von Anfang an klar – denn man weiß ja, dass Ree heute mir ihrem Marlboro Man vier Kinder hat. Dennoch ist „Das Glück trägt Cowboystiefel“ eine wunderschöne Liebesgeschichte, umso mehr, weil sie nicht erfunden ist. Toll, wie diese Frau ihre ursprünglichen Pläne über Bord wirft und ihrem Herzen folgt. Etwas, das sich heute wohl die wenigsten Menschen trauen aus (berechtigter) Angst vor der Zukunft. Die Handlung beginnt zu dem Zeitpunkt als sich die beiden kennenlernen und endet nach der Geburt ihres ersten Kindes. Dazwischen erfährt man viel vom Kennenlernen, Zweifeln, Konflikten und letztendlich dem Zusammenhalt trotz aller Schwierigkeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass Rees Flitterwochen durchaus zu den schlimmsten gehören, die man erleben kann. Die Zeit danach ist auch nicht ohne, denn sofort werden die Frischvermählten ins kalte Wasser geschmissen und erleben schwierige Zeiten. Die Stürme des Lebens scheinen dieses Paar jedoch nur noch enger zusammenzuschweißen. Bei Ree und Marlboro Man hat man wirklich das Gefühl, sie haben sich (nicht) gesucht und (trotzdem) gefunden. Und letzten Endes wird aus dem City-Girl ein Cowgirl, vom Veggie zur fleischfressenden Pflanze. Was mir auch gut gefällt: Am Ende des Buches gibt es die passenden Rezepte zur Geschichte. Puh – um die ohne Reue genießen zu können, sollte man wohl wirklich Farmer sein und harter Arbeit nachgehen, oder wahlweise vorher hungern. Aber lecker hört sich das schon an. Vielleicht doch mal das eine oder andere ausprobieren...Mal schauen.

Aus Neugierde bin ich ein bisschen auf Rees Seite ThePioneerWoman.com rumgesurft und habe mir die Familie angeschaut. Kann ich jedem nur empfehlen, die Seite ist sehr schön gestaltet, die Bilder sind toll. Ach ja, und Rezepte gibt’s auch dort. Noch ein Tipp: Nicht hungrig anschauen, denn Ree fotografiert ihre selbst gekochtenWerke sehr ansprechend.

Insgesamt hat mir „Das Glück trägt Cowboystiefel“ sehr gut gefallen. Es soll eine wahre Liebesgeschichte sein und das ist es auch. Nicht mehr und nicht weniger. Schöne Unterhaltung mit viel Hoffnung auf ein Happy End – auch im richtigen Leben. Dafür gibt es von mir 4 Sterne (kleiner Abzug für den Titel, ansonsten wären es wohl 5)

Eure Deborah

Ps: Ein herzliches Dankeschön an den Fischer Verlag und an Blogg deinBuch!




Und hier findet ihr die Homepage der Autorin: Ree Drummond
Weitere Infos und Möglichkeit zur Bestellung gibt es hier: klick mich

Taschenbuch: 443 Seiten
Verlag: Fischer, Auflage 1, Juli 2012
ISBN-13: 978-3-596-18759-1




Sonntag, 1. Juli 2012

Das Spiel ist aus! Die Gewinner stehen fest.

Auch nach Verlängerung gab es nur insgesamt 13 Teilnehmer. Für mich ein bisschen enttäuschend - für euch umso besser. Wo hat man schon mal sooo gute Gewinnchancen?

Die Teilnehmer-Nummer habe ich nach Eingang eurer E-Mails vergeben. Ausgelost wurde mit dem üblichen Zufallsgenerator hier im Internet.


Und hier sind sie nun, die glücklichen Gewinner:

1. Preis: 3 Lesezeichen von der Grafikwerkstatt Bielefeld geht an Lubig2 (bitte Adresse zusenden!)
2. Preis: Ein schöner Magnet von Coppenrath geht an Curly
3. Preis: Moonlight7 Schutzengel-Lesezeichen geht an Invo
4. Preis: Die Lesefutter-Spardose geht an missi (bitte Adresse zusenden!)
5. Preis: Das kleine Notizbuch geht zu MalwasNeues (bitte Adresse zusenden!)


6. Preis: eine individuell nach Wunsch von rohmanna gefertigte E-Reader-Tasche geht an kniewel!

und der 7. Preis, der unter allen Teilnehmern verlost wurde: Bücher im Gesamtwert von 5 Tickets aus meinem Tauschticket-Regal geht an Molly (bitte Bescheid sagen, welche Titel du möchtest)!





Hier seht ihr die Teilnehmerliste und die beantworteten Fragen, darunter auch nochmal die Gewinner. Ich gratuliere euch allen herzlich!




Da ich auch immer ein bisschen traurig bin, wenn ich bei einem Gewinnspiel nichts gewinne (also fast immer :o)), habe ich mir noch etwas Besonderes ausgedacht: Ich würde den restlichen 6 Teilnehmern gerne einen Trostpreis zuschicken, dafür benötige ich auch eure Adressen. Ist nur eine Kleinigkeit aber damit möchte ich mich bei euch bedanken fürs Teilnehmen! Und nach Versand werde ich alle E-Mails und Adressen löschen - versprochen!

Liebe Grüße
Deborah