Mittwoch, 28. November 2012

52 pics of a year - Thema 32: Überraschung

Ja, diese Woche geht es mal was schneller: Denn wir haben eine schöne Überraschung bekommen! :-)



Ich freue mich schon jetzt, die erste Kerze unserer Adventskiste (anderer Titel fällt mir jetzt gerade nicht ein) anzuzünden.

Bild mit angezündeter Kerze kann ich dann ja noch nachliefern. Aber noch ist es zu früh. Erst am Sonntag ist es soweit! Männer, Sonntag ist der erste Advent, Weihnachten naht nun in großen Schritten! Nur so als Tipp. ;-)

Gute Nacht
Deborah

Sonntag, 25. November 2012

Auerbach & Keller - Unter allen Beeten ist Ruh

Endlich hat Teil 1 der Pippa Bolle Reihe auch seinen Weg zu mir gefunden! Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und musste ihn gleich lesen...




Zum Inhalt:

Pippa Bolle liebt das Leben in der Hinterhofidylle der Transvaalstr. 55 in Berlin. Nach der Trennung von ihrem untreuen Ehemann Leo ist sie wieder zu ihren Eltern und ihrem Bruder gezogen. Sie wohnt gerne dort, aber ihre Arbeit als Übersetzerin leidet durch ständige Störungen in Form von Hoffesten, Nachbarschaftsbesuchen...und so kommt sie einfach nicht weiter mit dem zu übersetzenden Text über Haubentaucher. Da kommt ihr das Angebot ihrer besten Freundin Karin gerade Recht: Sie soll für einige Wochen das Häuschen von Karins Vater Viktor hüten. Das Domizil liegt auf der idyllischen, ruhigen Havelinsel Schreberwerder in einer Kleingartenkolonie. Pippa fährt mit der Hoffnung auf viel Ruhe zur Insel. Idylle? Ruhe? Wohl kaum, denn ein schmieriger, unsympathischer Unternehmer-Sohn versucht sich die Insel mit übelsten Mitteln unter den Nagel zu reißen um eine Wellnessoase bauen zu können. 

Zunächst lernt Pippa jedoch all die netten Bewohner von Schreberwerder kennen: Herr X, der ausschließlich X-Kunstwerke herstellt, den liebenswerten Luis Krawuttke, der immer ins kräftige Berlinerisch verfällt, wenn er sich aufregt, Dorabella von Schlittwitz, eine alte, ziemlich kranke und leidende Dame und sehr gute Freundin von Viktor, Herrn X und Luis, die Kästners mitsamt Kästner-Kinder, die Peschmanns und die ständig zerstrittenen Marthalers. Aber auch vor den unsympathischen Menschen bleibt sie nicht verschont: Lutz Erdmann, der fiese Unternehmer, und Angelika Christ, eine sehr eifersüchtige Dame.

Schon bald herrschen auf der schönen Insel nur noch Misstrauen und Angst, denn ein Mörder geht um. Der erste Todesfall scheint zwar kein Mord zu sein, aber Pippa ist doch misstrauisch und entdeckt einige Ungereimtheiten. Pippa, ihr Bruder Freddy (Polizist bei der Berliner Wasserschutzpolizei), Nante (Fährmann und ehemaliger Polizist) und Kommissar Schmidt setzen alles daran, den (oder die?) Mörder dingfest zu machen und der Insel Schreberwerder ihren Frieden wieder zu geben.

Meine Bewertung:

Nachdem ich Teil 2 und 3 ja schon kenne, musste ich jetzt unbedingt auch mal den ersten Band lesen. Und ich fand ihn klasse! Von der Spannung her war er fast noch besser als die anderen beiden Bücher. Es gibt sogar einen richtig blutigen Mord, jawoll. Trotzdem kommt auch bei "Unter allen Beeten ist Ruh" der Humor nicht zu kurz, eindeutig Stoff für eine Verfilmung. Richtig gut vorstellen kann ich mir zum Beispiel die Szene, bei der Kommissar Schmidt die Inselbewohner befragen möchte wegen eines Todesfalls - und alle sich gleich schuldig bekennen wegen verschiedenster Delikte. Irgendwie hat jeder auf Schreberwerder in der einen oder anderen Form Dreck am Stecken - und Kommissar Schmidt kocht auf kleiner Flamme, weil er seinen Angelurlaub in Südfrankreich verpasst (aber den holt er ja bekanntlich in Teil 3 nach :-)) Es ist schon sehr lustig, wenn alle meinen, sie werden wegen gemeinschaftlichen Kiffens festgenommen.

Sehr schön fand ich die Idee, eine Familie Kästner mit den Kindern Emil, Anton, Lotte & Luise in die Geschichte zu bringen. Und noch dazu lieben die Kinder Erich Kästners "Emil und die Detektive" - manchmal sehr zum Leidwesen von Pippa und Mama und Papa Kästner, die immer wieder das gleiche Buch vorlesen müssen, obwohl die Kinder es schon auswendig aufsagen können. 

Und auch in "Unter allen Beeten ist Ruh" haben sich die Autorinnen Auerbach und Keller wieder verewigt. Hier der Beweis, den ihr auf Seite 279 findet - es geht um einen eindrucksvolleren Namen für Kommissar Schmidt:

Karin ließ sich anstecken. "Ich wäre für Auerbach."
Pippa und sie klatschten sich gackernd ab.
"Und ich geh zum Lachen in den Keller", parierte Freddy unerwartet schlagfertig.

Ganz schön raffiniert, gell? 

Pippa löst den Fall natürlich und alles wird gut - sonst gäbe es ja nicht die super tollen Fortsetzungen, deren Beschreibung ihr hier findet:

Euch viel Freude beim Lesen und ich freue mich schon riesig auf den hoffentlich bald erscheinenden vierten Teile von Pippa Bolle.

Oh, gerade sehe ich, dass ein Erscheinungstermin für den nächsten Band schon feststeht: Am 12.07.2013 soll "Ins Gras gebissen" erscheinen. Weitere Infos gibt es auf der Verlagsseite von List.

Und so wird es aussehen:


(Cover von der Verlagsseite der Ullsteinbuchverlage)
Mein persönlicher Cover-Favorit der Pippa Bolle Reihe ist eindeutig von Teil 3 "Tote Fische beißen nicht".

Gute Nacht
Deborah

Infos zum Buch:


Auerbach & Keller - Unter allen Beeten ist Ruh

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (15. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548610374
  • ISBN-13: 978-3548610375


52 pics of a year - Thema 20: ganz nah

...dran bei der Victoria's Secret Show? Nein, beim Model-Contest in Small Town. 

And the winner is.....



Heißes Girl, oder? 

Ich hab mich heute Morgen etwas mit meinen Mini-Models aus den Ü-Eiern ausgetobt. Mal sehen, vielleicht gibt's nachher noch mehr - ist eh fieses Wetter draußen.

In meiner Galerie findet ihr jetzt die Teilnehmer aus The Voice of Small Town (Kurzform TVOST). Heidi Hotlegs hat sich auch hier eingeschlichen. :-)

Liebe Grüße und einen schönen, gemütlichen Sonntag!

Deborah

Ps: Nein, ich habe keine Drogen oder Alkohol zu mir genommen - noch nicht mal ein Mon Chérie gegessen, ehrlich! Hab nur mal wieder eine überschäumende Fantasie, auch was die Namensgebung für meine Models betrifft. 

Samstag, 24. November 2012

Patrice Leconte - Heute wegen Glück geschlossen

Ein Zufallstreffer...

„Heute wegen Glück geschlossen“ ist mir wegen seiner liebevollen Gestaltung ins Auge gestochen. Es war also auf keiner Wunsch- oder Suchliste sondern einfach ein Spontankauf, den ich nicht bereut habe. Ich bin sogar noch einmal zum Buchladen zurück gegangen, um es zu kaufen. Die Geschichte interessierte mich schon deshalb, weil sie in Paris spielt. Da Paris meine Lieblingsstadt ist, war das natürlich ein weiterer Kaufgrund.



Zum Inhalt: 

Thomas ist ein etwas eigenwilliger junger Mann von 26 Jahren, der als Verkäufer in einer Papeterie arbeitet und der ganz bestimmte Vorstellungen von seiner Frau fürs Leben hat. Das Wichtigste von allem: Sie soll kurze, braune Haare haben. Er findet kurze Haare einfach schön. Kein Wunder also, dass er einer Traumfrau (zu diesem Zeitpunkt eher noch ein Traummädchen um die 17 Jahre), die er durch Zufall in der Métro sieht, den ganzen Tag hinterher läuft. Er findet den Mut, sie anzusprechen und ihr zusagen, dass sie wunderschön ist. Colette wundert sich über Thomas und bedankt sich bei ihm. Er geht weg und sieht sie erst ein Jahr später, an seinem Arbeitsplatz. Wieder bleibt es bei der kurzen Begegnung, bei der er ihr eine Postkarte schenkt mit seinem Lieblingsgemälde darauf - einem Blick auf die Seine und das Kaufhaus Samaritaine.

Etwa zu diesem Zeitpunkt beschließt er, dass er seine Frau fürs Leben innerhalb der nächsten drei Jahre finden und heiraten wird. Und er beschließt auch, das Leben zu genießen. Nach einiger Zeit erhält er die Postkarte von Colette zugeschickt, die sich auf eine dritte Begegnung freut. Doch wann wird sie stattfinden, und wo?

Paris - Place des Vosges-
 Sommer 2007
Meine Bewertung: 

Thomas ist zeitweise schon wirklich ein komischer Kauz, was aber nicht weiter verwundert, denn in seiner Familie sind alle etwas eigenartig, mit Ausnahme der Schwester, Francine. Sie scheint ein ganz normales junges Mädchen zu sein. Seine Mutter ist ständig der Meinung, dass sie die nächste Woche nicht erlebt. Der Vorteil: Sie lebt jeden Tag ihres Lebens sehr intensiv. Der Nachteil: Sie ist denkt, dass sie ihr erstes Enkelkind nie kennenlernen wird, denn in einer Woche kann das ja nicht klappen. Sein Vater ist Tierarzt - ein frustrierter Tierarzt, der eigentlich exotische Tiere wie Löwen und Elefanten behandeln will, wozu er als Dorftierarzt natürlich nicht die Chance hat.

Thomas ist fixiert auf die Frau seiner Träume. Ihm ist ganz klar, dass es nur eine Frau mit kurzen, braunen Haaren sein kann. Warum? Die Erklärung leuchtet ein: Frauen mit langen Haaren sind nicht so selbstbewusst, sie verstecken ihr ich hinter den langen Haaren, in denen sie das Attribut für die Weiblichkeit sehen. Thomas hingegen findet Frauen mit kurzen Haaren sexy und ist sogar der Meinung, unterscheiden zu können, ob eine Frau seit langem oder erst seit kurzem die Haare abgeschnitten hat.

Auf seiner Suche nach dieser einen Frau lernt Thomas einige interessante Frauen kennen und verbringt seine Zeit mit ihnen, aber irgendwie ist keine von ihnen die richtige für ihn, denn er bekommt nie ganz den Gedanken an Colette aus dem Kopf. Sein Freund André erklärt ihn zuletzt bald für verrückt, als Thomas seine Kollegin ungehindert heiraten lässt, eine tolle Frau, die nichts lieber hätte als kurze Haare - aber ihr Verlobter mag nur lange Haare. Ob er nun tatsächlich die Chance auf "die Frau" verpasst hat? Oder begegnet er Colette vielleicht doch noch ein drittes Mal?

Das Buch ist mit seinen knapp 200 Seiten schnell zu lesen und ich musste das eine oder andere Mal über Thomas schmunzeln. Ein bisschen verwirrend finde ich allerdings die Sprünge in der Geschichte. Nach der ersten Begegnung mit Colette ist plötzlich ein Jahr vergangen - was sich noch erschließt, denn es wird ja erwähnt - und Thomas ist bereits 27. Mit 27 beschließt er, in den nächsten drei Jahren bis zu seinem 30. Geburtstag die Frau fürs Leben zu finden und zu heiraten. Die Handlung läuft normal weiter, und man hat das Gefühl, immer noch in seinem 27. oder 28. Lebensjahr zu sein, aber plötzlich heißt es, es sind nur noch drei Wochen bis zu seinem 30. Geburtstag. Irgendwo sind mir da 1-2 Jahre unterwegs verloren gegangen. Aber egal, das tut dem Lesegenuss keinen Abbruch. Ich konnte mich sehr gut in die Umgebung versetzen und war fast neidisch, wenn Thomas in einer kleinen Brasserie saß.

Wer ruhige Klänge und zarte Liebesgeschichten mag, ist hier absolut richtig. Es gibt natürlich auch noch eine Überraschung. Und für Fans von Paris kann ich "Heute wegen Glück geschlossen" sowieso empfehlen.

Paris - Notre Dame - im August 2007
Am besten mit einem Croissant und einem Café avec lait auf der Couch genießen bei fiesem Schmuddelwetter draußen - also zum Beispiel jetzt. :-)   

Deborah 

Infos zum Buch:

Bastei Lübbe
Hardcover, 206 Seiten 
Ersterscheinung: 25.11.2011
ISBN: 978-3-431-03846-0

Sonntag, 18. November 2012

Ellen Alpsten - Halva, meine Süße

Ein Buch, auf das ich mich richtig gefreut habe!





Inhalt:

Als Halva auf einer Party Kai kennenlernt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Während die beiden sich immer näher kommen und Pläne für die Zukunft schmieden, ahnen sie nicht, welche Tragödie sie mit ihrer Beziehung auslösen. Plötzlich erhalten Halvas Eltern seltsame Briefe aus ihrem Heimatland Iran und versuchen, ihre Tochter mit allen Mitteln von Kai fernzuhalten. Halva begreift zu spät, was noch alles für sie und ihre Familie auf dem Spiel steht. Hat ihre Liebe zu Kai dennoch eine Chance? Ein mitreißender Liebesroman, der unter die Haut geht. (von der Coppenrath-Seite)

Meine Bewertung:

Achtung - kleine Spoiler sind auf jeden Fall drin!

Zunächst fiel mir das Buch natürlich auf Grund seiner wunderschönen Gestaltung auf: Ein gold glänzender Einband und darüber ein blauer Umschlag mit Laserstanzung, der das Gold des Einbands durchleuchten lässt. Das Ganze sieht sehr orientalisch aus und ist auf jeden Fall ein Blickfang im Regal. Sicherlich ein tolles Geschenk zu Weihnachten, über das sich romantische Mädchen riesig freuen.

Ich habe "Halva, meine Süße" förmlich verschlungen, denn das Buch ließ mich nicht mehr los. Wo man hinter dem Titel einfach die Erzählung einer süßen, ersten großen Liebe erwartet, steckt so viel mehr in der Geschichte. Es ist einfach schön, traurig, spannend und auch erschreckend. Fertig gelesen habe ich es vor genau einer Woche - aber ich musste es erstmal sacken lassen, bevor ich die Bewertung schreibe.

Zunächst erfährt man in einem kurzen Rückblick auf die Ereignisse vor 10 Jahren, wie es dazu kam, dass Halva und ihre Familie aus dem Iran nach Deutschland flohen. Schon da wird klar, dass es für die Rettung der Familie einen hohen Preis gab. Auch wenn Halvas Mutter in ihrer Naivität vermutete, dass dieser nie eingefordert würde.

10 Jahre später beginnt die große Hoffnung der Familie, Halvas Bruder Mudi, sein Jurastudium in seiner neuen Heimat Augsburg. Gleich am ersten Tag wird er während der Anmeldung an der Uni diskriminiert und schlecht behandelt. Kai ist ebenfalls vor Ort und verteidigt den ihm unbekannten jungen Mann. Danach freunden sich die beiden an. Als Mudi seine Schwester zur Semesterparty mitbringt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Kai und Halva kommen sich bald näher und verlieben sich, eine typische Teenager-Lovestory zwischen hoffen und bangen. Fast zeitgleich treffen Briefe aus dem Iran ein, die die Einhaltung des gegebenen Versprechens einfordern. 

Und von diesem Punkt an wird alles anders für Halva. Es beginnt ein Versteckspiel, Lügen und Verrat werden alltäglich, als Halvas Familie plötzlich alles versucht, um ihre Treffen mit Kai zu verhindern. Und um so stärker ihre Familie sie abschottet um so mehr kämpft Halva um ihre Freiheit.



Es ist atemberaubend, wie sich auf einmal das ganze Verhalten von Halvas Familie ändert. Sie hatten zwar - mit Ausnahme der Kinder - schon vorher relativ wenig Kontakt mit deutschen Familien, dennoch waren sie zu Anfang sehr offen und wünschten ihren Kindern nur ein gutes Leben in Deutschland. Aber plötzlich dreht sich alles nur noch um Tradition, Stolz und Ehre. Insbesondere Mudis Wandlung war für mich erstaunlich, da er ja in Deutschland aufgewachsen ist. Die Engstirnigkeit von Kais Vater ist ebenso traurig - auch wenn er letztendlich recht behält mit seiner Befürchtung, dass diese Liebe nur Kummer und Schwierigkeiten mit sich bringt.

Die Geschichte zeigt eindeutig, wie wichtig Integration ist. Damit ist nicht nur das pure nebeneinander her leben gemeint, sondern Interesse, Verstehen und Zusammenleben. In anderen Kulturen bedeuten Versprechen eindeutig noch mehr als bei uns, die Ehre ist sehr wichtig. Das zu akzeptieren fällt schwer, man ertappt sich dabei zu denken: Ehre hin oder her, ist doch egal - Hauptsache glücklich. Man sollte aber nicht vergessen, dass solche Werte vor vielen Jahren auch bei uns einen hohen Stellenwert hatten. Die Bedeutung eines Versprechens oder eines gegebenen Wortes ist bei uns jedoch mittlerweile etwas in Vergessenheit geraten.

"Halva, meine Süße" regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Man sollte sich immer bewusst sein, dass das eigene Handeln einen großen Einfluss auf andere haben kann. Das erfährt auch Halva schmerzlich am eigenen Leib und führt letztendlich zu ihrer eigenen Entscheidung. 

Für die Sensiblen unter euch: Haltet genug Taschentücher bereit, sie sind absolut notwendig. Aber das Ende des Buches macht (zumindest teilweise) große Hoffnung auf eine Fortsetzung, denn: "Life goes on for Halva and Kai"! Das kann doch nicht das Ende sein, oder? 

Das romantischste an der Geschichte sind Halvas Botschaften an Kai - in Form von Halva. Wer nicht weiß, was für eine leckere Süßigkeit Halva ist, wird bei Onkel Wiki fündig: Halva. Dann erklärt sich auch die Verbindung zwischen Name und Buchtitel.

"Halva, mein Süße" ist für mich eines der Jugendbuch-Highlights des Jahres 2012 und erhält einen Platz in meiner Favoritenliste. Ich bin so froh, dass sich mein Wunsch erfüllt hat und ich dieses Buch lesen durfte - auch wenn ich nun gar nicht zur Zielgruppe gehöre. 

Wenn ihr auch mal über den heimischen Tellerrand rausgucken möchtet, kann ich euch dieses Buch wärmstens empfehlen. 

Deborah

Infos zum Buch:

Hier findet ihr weitere Informationen und könnt es auch direkt bestellen: Coppenrath Online Shop

ISBN: 978-3-649-60598-0
Coppenrath Verlag

empfohlenes Alter: 14-17 Jahre
Format: 14,2 cm x 21 cm
Seiten: 367



52 pics of a year - Thema 5: Neugierig

"Darf ich mich vorstellen: Else Kling mein Name, mein Hobby ist die Beobachtung meiner Nachbarn. Bin schon fast von meinem Kissen abgestürzt vor lauter Neugier."



Eigentlich heißt Else Lexi, aber der Rest stimmt schon - sie ist die neugierigste Fellnase, die ich kenne. Es könnte ja jemand kommen, der einen leckeren Haferkeks mitbringt - und dafür ist sie immer zu haben. :-)

Ich weiß nicht, ob bei euch draußen auch "fifty shades of grey" angesagt sind, bei uns ist es aber ziemlich düster und regnerisch - ein waschechter Faulenzer-Sonntag!

In diesem Sinne einen schönen Sonntag.

Deborah

Montag, 12. November 2012

Schon gesehen?

Es gibt wieder etwas neues auf meiner Seite:



Hier seht ihr zukünftig immer, welche Bücher (eventuell später auch andere Medien) ich gerne tauschen möchte.

Neugierig? Na dann schaut doch einfach mal vorbei. :-)



Gute Nacht!

Deborah

Ps: Nein, Lexi wird nicht getauscht - keine Chance! 

Sonntag, 11. November 2012

Jemma Forte - London Kisses

Durch Zufall entdeckt und für gut befunden!




Inhalt:

Nachdem Jessica auch ihren aktuellen Job in einer Galerie kündigt, weil ihr berühmter Vater ihr wieder einmal unter die Arme greifen wollte - ihr zuliebe  hat er die gesamte Ausstellung eines Künstlers, der mit Kuhdung arbeitet (igitt...), gekauft - hat es Jessica endgültig satt. Sie möchte nicht mehr nur die Tochter von James Bond und seinem heißen Bond-Girl sein, sie will stattdessen ein ganz normales Leben führen, so richtig mit Arbeiten und allem drum und dran. So kommt ihr die Idee, nach England zu gehen, weg von all dem Starrummel. Dort will sie sich als Jessica Bender ausgeben und von vorne anfangen. Gesagt, getan. Sie schafft es, mit ein klein wenig Schützenhilfe ihrer Tante Pam, einen Job bei BBC zu ergattern. Als Assistentin bei einer Promi-Show. Ein einziges Minenfeld, auf dem sie sich aber recht gut behauptet, allerdings verstrickt sie sich auch in die eine oder andere Lüge oder besser Halbwahrheit. Dumm nur, dass sie sich in Paul verliebt - der weder auf Starallüren noch auf Lügen steht....

Meine Bewertung:

Sehr schön und optimales Timing, um das Buch zu lesen! Witzigerweise geht es in dem Buch auch um das Erscheinen des neuen Bond-Streifens mit Daniel Graig. Aber keine Angst, auch wenn ihr kein bisschen auf James Bond steht, dafür aber auf unterhaltsame Bücher, seid ihr hier genau richtig.

Jessica Granger ist die Tochter von Edward Granger, einem früheren Bond-Darsteller, und Angelica Dupree, dem sexiesten Bond-Girl aller Zeiten. Jessica war zeitlebens nur einfach Tochter und hat noch nicht ihre ganz eigene Bestimmung gefunden. Ihr Vater liebt und unterstützt sie in allem, was sie tut. Zu ihrer Mutter hat sie leider überhaupt kein gutes Verhältnis, nachdem sie verschwunden ist, als Jessica gerade mal drei Jahre alt war. Jessica hadert mit ihrem langweiligen Luxusleben und entscheidet sich für etwas Neues. Ihre neuen Kollegen lernt sie schnell zu schätzen und zu lieben.

Es kommt zu mancher lustigen Situation, aber auch etwas Ernst ist dabei. Natürlich gibt es einige Dinge in Jessicas Leben, die noch geklärt werden müssen. Aber letztendlich kommt alles ins Lot und sie weiß endlich, was sie will. Ich gebe es gerne zu, ich liebe solche Bücher - auch wenn alles absehbar ist. Der Weg ist das Ziel und in diesem Fall ist dieser sehr unterhaltsam beschrieben.

Meine Lieblingsstelle im Buch ist, wenn Jessicas Vater noch einmal zum Helden wird - allerdings im richtigen Leben und nicht als James Bond. Nun ja, der Gute ist nun mal nicht mehr ganz jung, da kann es ganz schön anstrengend sein, durch London zu rennen um einen schlimmen Fehler zu verhindern. Welchen Fehler ich meine, müsst ihr schon selbst lesen, sonst ist ja die ganze Spannung weg.

Schönen Restsonntag noch!
Deborah




Samstag, 10. November 2012

52 pics of a year - Thema 16: ganz schön nass

Diese Woche bin ich mal wieder etwas früher dran. Das Thema für die 45. KW ist bei mir "ganz schön nass". Derzeit wirklich kein schwieriges Thema - aber schön in Verbindung mit buntem Herbstlaub (so lange es noch welches gibt).


Euch allen ein schönes Wochenende!

Deborah

Sonntag, 4. November 2012

52 pics of a year - Thema 30: weit weg

.. ist meine Heimatstadt Offenburg von meinem jetzigen Wohnort: ca. 350 Kilometer. Und falls ihr das das Tor zum Schwarzwald sucht - hier die Koordinaten:


Die Karte habe ich gestern gekauft. Kommt jetzt direkt an meinen Kühlschrank. ;-)

Liebe Grüße und einen schönen Rest-Sonntag!

Deborah