Samstag, 15. März 2014

Bald ist es wieder soweit...

Heute nur 2 klitzekleine Ankündigungen:


Erstens

Nur noch ungefähr 3.000 Seitenaufrufe, dann gibt es mein nächstes Schnapszahlen-Jubiläum und damit wieder ein kleines Gewinnspiel. Diesmal habe ich ein sehr hübsches Buch für euch. Mal sehen, ob es euch interessiert. Dazu verrate ich euch aber mehr, wenn es soweit ist. Kann ja noch ein bisschen dauern.

Zweitens

Sagt euch der 23. April etwas? Nein? Wirklich nicht? Kann nicht sein, der

Welttag des Buches

ist euch bestimmt ein Begriff. Ah, da klingelt doch etwas. Na eben. Im letzten Jahr gab es eine sensationell erfolgreiche Bloggeraktion, die von Christina und Dagmar ins Leben gerufen wurde. Und das Schönste: 




...sie geht dieses Jahr in die zweite Runde! Jaaaa es gibt wieder wundervolle Bücher zu gewinnen auf mehreren hundert Blogs. Die Teilnehmerliste, die Bücher und alles weiteren Informationen zur Teilnahme findet ihr auf der eigens für die Aktion erstellten Internetseite Blogger schenken Lesefreude.

Da die Aktion im letzten Jahr sehr viel Freude bereitet hat und Interesse bei euch fand, bin ich natürlich auch gerne wieder mit dabei. Zumindest ein Buch, das es bei mir zu gewinnen gibt, kann ich euch heute schon verraten. Dank der freundlichen Unterstützung des Dumont-Buchverlages habt ihr dieses Mal die Chance, Haruki Murakamis neues Buch bei mir zu gewinnen!!! 



Wie schon im letzten Jahr werde ich auch dieses Jahr das Buch vorher (ganz vorsichtig, keine Panik!) lesen und etwas darüber schreiben. Ich freue mich schon sehr darauf!

Das zweite Buch wird eines sein, dass dann wirklich ein Geschenk von mir ist. Hier bin ich noch am Überlegen. Lasst euch überraschen. Ihr werdet es noch früh genug erfahren.

Und, freut ihr euch schon genauso wie ich auf den 23. April??? 

Gute Nacht, schlaft gut und träumt schön von Büchern, ganz vielen wunderschönen, aufregenden, spannenden, lustigen, traurigen...Geschichten.

Deborah

Sonntag, 9. März 2014

Sonne, Mond und...

...blühende Bäume, Hummeln, Bienen und zurückkehrende Kraniche. Der Frühling ist da! Heute gibt es mal wieder einfach so und völlig kommentarlos ein paar Bilder. Das bot sich an, bei dem traumhaft schönen Wetter.















Euch allen einen schönen Abend!

Liebe Grüße
Deborah

Julia K. Stein - Liebe kann man nicht googeln

Ich durfte mal wieder an einer Leserunde bei lovelybooks teilnehmen. "Liebe kann man nicht googeln" war dann doch anders als erwartet...




Zum Inhalt:
Lena ist seit kurzem Single. Mit ihren 33 Jahren hat sie sich nach langjähriger Beziehung von Langweiler Karsten getrennt. Gleichzeitig beschließt sie, ganz neue Wege zu gehen und fängt an zu bloggen - schonungs- und hemmungslos berichtet sie ihr ganzes Leben der Webgemeinde. Eine ihrer Freundinnen, Caro, heiratet demnächst. Deshalb gibt es einen Junggesellinnenabschied auf Sylt. Es geht heiß zur Sache, der Alkohol fließt natürlich in Strömen. Lena lernt den Hamburger Björn kennen und kann ihn auch nach der denkwürdigen Veranstaltung nicht vergessen. Sie bloggt und googelt auf Teufel komm raus - was auch mit Sicherheit ein Grund dafür ist, dass sie ihren Job bei "Grace", dem Frauenmagazin verliert. Lena lässt sich dadurch nicht beirren, denn nun hat sie wenigstens Zeit, ihren Traummann zu suchen. Umso besser, dass er sogar nach München zieht - so kann sie sich von ihrer Schokoladenseite zeigen. Was in Lenas Fall bedeutet, dass sie ihm die eine oder andere Halb- oder Unwahrheit präsentiert, was zu der einen oder anderen misslichen Lage führt. Ob sie es doch noch schafft, Björn davon zu überzeugen, dass sie seine Traumfrau ist?



Meine Bewertung:
Die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht auf Lena und ihre Bloggerei. Außerdem ist das Cover natürlich toll - und das ist für mich zugegebenermaßen auch ein Anreiz, ein Buch zu lesen.

Was ich erwartet habe? Ein sehr lustiges Buch mit einer halbwegs schusseligen, sympathischen Heldin. Mein Problem dabei: Ich mochte Lena nicht, nach einiger Zeit ging sie mir sogar mächtig auf die Nerven. Sie erschien mir so dermaßen kindisch, faul, Ich-bezogen und dämlich, dass es mir wirklich schwer fiel, weiter zu lesen. Sie kam mir wie eine richtige Dumpfbacke vor. Aber: Ich habe das Buch zu Ende gelesen - und am Schluss konnte ich Lena dann doch noch gut leiden. Nicht, dass ich sie als beste Freundin haben wollte, aber ich wollte ihr zumindest keinen Tritt in den Hintern mehr geben... :-)

Würde ich Punkte, Sterne oder was auch immer vergeben, läge meine Bewertung irgendwo zwischen drei und vier Sternen. Weil mir der Schreibstil so gut gefiel und die Idee an sich lustig ist, bekommt das Buch dennoch eine gute Bewertung von mir. Dass ich mit Lena nicht klar kam, heißt ja noch lange nicht, dass ihr das auch nicht könnt. Ich habe euch ja jetzt schon verraten, dass sie sich letztendlich doch mausert und ihre gute Seite zeigt.

"Liebe kann man nicht googeln" ist einfach total überzogen und schräg. Julia K. Stein greift eine Menge Klischees auf und Dinge, die einem im Internet wirklich begegnen. Sei es die gruselige Werbung mit dem einfachen Trick, wie man in 2 Wochen 12 kg Bauchfett los wird (oder so ähnlich), bis hin zu Leuten, die einen astreinen Seelenstriptease im Internet hinlegen und wirklich alles erzählen - bis hin zu Verdauungsschwierigkeiten und Sexerlebnissen. Menschen, die gar nicht begreifen, dass ihr ganzes Leben von Fremden nachvollzogen werden kann, bis ins kleinste Detail. Dumm, wenn man gerade auf Arbeitssuche ist - nur mal so als Beispiel.

Auch Lena ist eine solche naive Seelenstripperin: Sie denkt, keiner, der sie kennt, findet ihren Blog. So schreibt sie stundenlang daran und postet alles, wirklich alles, was in ihrem Leben passiert. Bei manchen Erlebnissen möchte man sich an den Kopf packen, bei anderen den Kopf schütteln und bei ganz anderen lachen. Wenn man das Buch als (teilweise bitterböse) Satire oder Comedy wahrnimmt, kann man viel Spaß damit haben.

Wenn ihr also auf der Suche nach einem lustigen, satirischen Buch seid, seid ihr bei Julia K. Stein sicher richtig. Seid gewarnt: Wenn ihr über 30 oder sogar 40 seid, werdet ihr Lenas Verhalten wirklich extrem kindisch empfinden. Darüber solltet ihr großzügig hinwegsehen: Gebt Lena eine Chance, euch zu überzeugen und zum Lachen zu bringen - denn tief in ihr drin ist sie einfach nur ein Mädchen, das auf den Prinzen auf dem weißen Pferd hofft...oder so ähnlich.

Mein herzliches Dankeschön geht an Julia K. Stein für die tolle Leserunde und das Rezensionsexemplar. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich finde es schön, dass die Autorin auch für Kritik offen ist. Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Bücher von ihr.

Viel Spaß beim Lesen! 


Deborah

Sonntag, 2. März 2014

Lucy Knisley - Leckerbissen

Die Verbindung aus Graphic Novel, Erinnerungen und Rezepten finde ich spannend, daher habe ich mich sehr auf Lucy Knisleys "Leckerbissen - Geschichten und Rezepte aus meinem Leben in der Küche" gefreut.



Zum Inhalt:

Lucy Knisley schildert sehr persönliche Geschichten aus ihrem Leben in Form einer Graphic Novel. Sie erzählt davon, wie ihre Erlebnisse in der Kindheit ihre Liebe zum guten Essen geprägt haben - insbesondere zu geselligem, gemeinsamen Essen. Gleichzeitig erfährt man, wie viel sie schon erlebt hat. Als Ergänzung zu den einzelnen Kapiteln gibt es auch immer ein ebenso liebevoll gezeichnetes Rezept. Und im Anhang finden sich Bilder aus dem privaten Fotoalbum von Lucy Knisley.



Mein Bewertung:

Ab und zu lese ich gerne Comics, Mangas oder seit neustem auch Graphic Novels. Ich finde es toll, wie die Autoren ihre Geschichten zeichnerisch und erzählerisch umsetzen. Auch mit Lucy Knisleys "Leckerbissen" hatte ich viel Freude. Ihre persönlichen Erinnerungen, die sie mit uns Lesern teilt, sind sehr unterhaltsam, teilweise sogar sehr lustig. Besonders gefallen haben mir die Episoden über das Leben auf dem Land und die Urlaube in Mexiko und Japan. Zusammen mit ihrem guten Freund Drew macht sie viel Blödsinn. Was er wohl davon hält, dass sie die Geschichte mit den Porno-Heften erzählt? :-)

Hier mal seht ihr einen kleinen Auszug aus dem Buch (es geht hier um die Reise nach Japan).




Insgesamt wirkt Lucy Knisley sehr natürlich, lebenslustig und aufgeweckt. Sie liebt es offensichtlich, mit Familie und Freunden zusammen zu Essen und Zeit zu verbringen. Ihre Geschichten verraten, dass sie unheimlich neugierig ist auf alles Neue. Sie hat viel Spaß am Erkunden der Welt um sich herum - insbesondere auch der kulinarischen Angebote - und trotz der Tatsache, dass ihre Eltern gar nichts von Junkfood halten, kann sie auch das genießen - in Maßen. Ich finde ihre Einstellung toll, inbesondere da ich selbst oft eher zurückhaltend bin bei Dingen, die ich nicht kenne. Es fehlt mir oftmals der Mut...



Die Idee ist witzig. Ein bisschen schade finde ich allerdings, dass es nur wenige Rezepte gibt. Wenn ich richtig gezählt habe, sind es insgesamt 11 im Buch und auf dem Poster. Ich würde gerne noch mehr von Lucys Rezepten haben, denn die vorhandenen sehen schon ansprechend aus und von zumindest einem kann ich auch schon sagen, dass es sehr lecker ist. Eine klasse Idee finde ich das kleine Poster, das dem Buch beiliegt (siehe Bilder oben und unten). Darauf sind 3 Rezepte noch einmal extra abgedruckt: Mamas Pesto, Spaghetti Carbonara und Chocolate Chips Cookies. Das fand ich sehr praktisch, denn ich habe einfach das Poster mitgenommen zum Einkaufen - anstatt nochmal einen Einkaufszettel zu schreiben. ;-)

Hier das Rezept, das ich bereits ausprobiert habe:



Einfach und super nachzukochen, und es schmeckt sehr lecker! Einziger Fehler, den ich wieder einmal gemacht habe: Ich habe die Zutaten nicht halbiert und hatte deshalb massig Nudeln übrig. So sah das Ganze dann gestern Abend auf dem Teller aus:



Lecker, oder? Zwar alles andere als kalorienarme Kost, aber dennoch sehr zu empfehlen. Slow- und Soulfood muss auch ab und zu mal sein. Ich werde auch irgendwann noch einen Teil der anderen Rezepte ausprobieren - unter anderem gibt es noch ein Rezept für vegetarisches Sushi und für saure Gurken. Klingt beides sehr gut. Und Lucy gibt in ihrem Buch auch viele kleine, hilfreiche Tipps. 

"Leckerbissen" zeigt, wie uns die Erziehung auch beim Essen prägt. Ich finde, das Buch ist ein großartiges Geschenk - optimal für Comic-liebende Junkfood-Anhänger. Vielleicht regen die Rezepte in Bildform ja auch dazu an, selbst mal an den Herd zu stehen. Super kann ich mir das Buch auch als Mitbringsel zu einer Essenseinladung vorstellen!

Mein Fazit: Das sind Memoiren, die Freude machen! Wenn ihr Graphic Novels mögt, solltet ihr diese auch lesen. Und vielleicht berichtet ihr mir dann auch darüber, ob ihr selbst die Rezepte ausprobiert habt und wie es euch geschmeckt hat? Ich bin neugierig!



Weitere Infos zum Buch findet ihr bei Eden Books, mehr über die Autorin auf der Internetseite von Lucy Knisley. Viel Spaß beim Lesen und Essen - lasst es euch schmecken!

Deborah

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Eden Books! 

Meg Cabot - Keine Schokolade ist auch keine Lösung

Ich habe mir endlich mal wieder ein paar SUB-Leichen vorgenommen. Nachdem vor kurzem der vierte Band der Heather-Wells-Reihe "Keine Schokolade ist auch keine Lösung" bei mir eingetroffen ist, war es langsam mal an der Zeit, damit anzufangen. Eigentlich dachte ich, der dritte Teil wäre der Abschluss... falsch gedacht...mal wieder...


Da ich hier die bisher (Band 5 ist ja in Arbeit) komplette Reihe beschreibe, wird das ein etwas längerer Post. Zunächst gibt es eine kurze Inhaltsangabe zu den einzelnen Bänden.



Band 1 - Darf's ein bisschen mehr sein?

Cover sieht mittlerweile anders aus,
 ist die alte Ausgabe!
Heather Wells arbeitet als Assistentin der Leiterin des Studentenwohnheims Fischer Hall des New York College. Sie ist ein früheres Teenie-Idol und tut sich schwer damit, wenn sie jemand erkennt - insbesondere, weil sie einige Pfunde zugelegt hat. Ihr Leben hat sich komplett geändert, nachdem ihre Mutter mit ihrer Kohle und dem Manager durchgebrannt ist und ihr Verlobter Jordan Cartwright sich auf unschöne Art von ihr getrennt hat. Zum Glück ist da noch Jordans Bruder, Cooper, der sexy Privatdetektiv, der Heather ein Dach über dem Kopf angeboten hat gegen ein wenig Büroarbeit. Und so kämpft sich Heather durch ihre Probezeit, denn wenn sie durchhält, kann sie am New York College kostenfrei studieren. Sie weiß zwar nicht, was sie studieren will, aber auf jeden Fall ist das ihr Plan. Sie hat sich gerade eingelebt in ihrem Job und kommt mit Chefin Rachel und Kollegin Sarah halbwegs gut klar, als zwei Mädchen im Studentenwohnheim sterben beim Liftsurfen. Heather ist die einzige, die nicht an Unfälle glaubt. Deshalb versucht sie, Detective Canavan und Cooper davon zu überzeugen, dass die Mädchen ermordet wurden. Bloß, es glaubt ihr keiner, also muss sie wohl selbst ermitteln...



Band 2 - Schwer verliebt


Gerade hat sie einen Mordanschlag überlebt und schon steckt sie im nächsten Schlamassel. Heather hat einen neuen, sehr sympathischen Chef, Tom. Eigentlich könnte nun alles gut sein, ist es aber leider nicht. Es gibt einen neuen Todesfall in der Fischer Hall, und diesmal geht keiner von einem tragischen Unfall aus, da der Kopf einer beliebten Studentin im Kochtopf der Kantine auf kleiner Flamme vor sich hin schmort. Cooper und Detective Canavan warnen und bitten Heather, sich doch dieses Mal aus den Ermittlungen raus zu halten. Aber Magda, eine befreundete Kantinenangestellte, bittet Heather genau um das Gegenteil. Heather ist in einer Zwickmühle und rutscht ganz unabsichtlich doch wieder in die Ermittlungen rein. Nebenbei hat sie mit einem verliebten Studenten und ihrem Ex-Verlobten Jordan zu kämpfen. Beide machen ihr das Leben nicht gerade leichter. Und dann ist da noch Cooper, der offensichtlich immer noch nicht kapiert, dass Heather sich weit mehr als eine Freundschaft wünscht. 


Band 3 - Mord au chocolat

Club-Ausgabe
Heather hat einen neuen, zu ihrem Überdruss sehr sportlichen, Freund, Tad Tocco. Ganz nebenbei ist er auch noch ihr Mathematik-Professor. Er deutet ihr an, dass er ihr eine wichtige Frage stellen muss. Er wird ihr doch nicht nach drei Monaten einen Heiratsantrag machen? Heather ist deshalb etwas durcheinander, denn eigentlich liebt sie ja doch einen anderen, der nicht ihr Übergangsmann sein wollte. Zum Nachdenken bleibt ihr jedoch wenig Zeit, kaum im Büro angekommen, findet sie die Leiche ihres - wieder einmal -  neuen Chefs. Er wurde durch das Fenster erschossen. Und schon befindet sie sich in einem neuen Mordfall. Cooper und Detective Canavan sind wenig erfreut über ihre Mithilfe. Als würde sich Heather das nehmen lassen, wo sie doch schon bald den ersten Verdächtigen vorweisen kann. Als wäre eine Baustelle nicht genug, taucht auch noch Heathers Vater auf, er wurde nach 20 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und sucht eine Unterkunft. Wie kann sie Cooper nur beibringen, dass ihr Vater bei ihr wohnen möchte? Und was wird mit Tad? Und mit Cooper???


Band 4 - Keine Schokolade ist auch keine Lösung



Eigentlich ist nun alles perfekt, endlich ist Heather mit dem richtigen Mann zusammen. Mit Cooper läuft es richtig gut, seitdem Heather und er ein Paar sind. Auch wenn sie ihre Beziehung vor Coopers Familie verheimlichen. Jordan ist endlich mit Tania Trace verheiratet und sie ist schwanger. Alles könnte also richtig gut sein, denn im Moment sind auch Ferien und auf dem Campus wäre es richtig ruhig. Wäre - wenn Tania Trace nicht kurzfristig beschlossen hätte, ihr Rock Camp mit 50 Teenies in der Fischer Hall durchzuführen. Die Gründe dafür erfährt Heather erst nach einem Mordanschlag, der leider erfolgreich ist und den Produzenten des Camps das Leben kostet. Und somit ist alles beim Alten, es gibt wieder ein Todesfall in der Fischer Hall. Eine neue Chefin versucht ihr Glück und wird direkt mit dem schlimmsten Szenario konfrontiert: Irgendwo ist ein Irrer unterwegs, der dem Star der Show schaden will, und gleichzeitig sind 50 pubertierende Teenie-Zicken und die dazu passenden Zicken-Mütter zufrieden zu stellen. Zum Glück hat sie Heather an ihrer Seite und natürlich Cooper und Detective Canavan. Und Cooper ist natürlich Heathers Schutzengel... 



Meine Bewertung (zu allen 4 Büchern):

Ich mag Meg Cabot Bücher sehr gerne. Mit Heather Wells hat sie eine Protagonistin geschaffen, die sehr sympathisch ist. Sie ist zwar ein bisschen schusselig und hat ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen - aber gerade deshalb kann man sich so gut mit ihr identifizieren. Gleichzeitig ist sie einfach warmherzig und liebenswert und auf keinen Fall dämlich. Jeder andere würde vermutlich das Handtuch werfen, wenn er/sie innerhalb kürzester Zeit vier Chefs hätte und außerdem mit fünf Leichen konfrontiert würde. Ein Traumjob ist dieser schlecht bezahlte Assistentinnen-Job auf keinen Fall. Aber Heather hält durch - sehr zum Leidwesen eines Detective Canavan. Nach all den Enttäuschungen ihrer Jugend ist das aber auch kein Wunder: One-Hit-Wonder als Teenie, Mutter brennt mit der Kohle durch, Vater sitzt im Knast wegen Steuerbetrug, Verlobter betrügt sie ziemlich offensichtlich mit neuem Star und setzt sie vor die Tür. Trotz allem ist sie - zum Glück - nicht verbittert. 

Die Reihe stand ziemlich lange bei mir im Regal. Warum, weiß ich ehrlich nicht. Vermutlich einfach nur, weil ich so viele Bücher habe. Einmal angefangen, musste ich nun aber alle vier Bände direkt hintereinander weg lesen - in der Hoffnung, am Schluss das große Happy-End (Hochzeit!!!) zu finden. Tja, daraus wurde leider nichts, denn es gibt definitiv einen fünften Band, in dem es unter anderem auch um die Hochzeitsvorbereitungen geht. Hoffentlich muss ich nun nicht zu lange auf die Übersetzung warten. Nun bin ich einmal drin und möchte natürlich wissen, ob mit Band 5 das gewünschte Ende folgt, nachdem ich Heather durch dick und dünn begleitet habe. 

Die Heather-Wells-Reihe ist eine sehr gelungene Mischung auch chicklit und Krimi-Komödie. Es gibt viel zu lachen, aber gleichzeitig sind die Bücher auch spannend. Man weiß ja nie so genau, welche(r) Irre jetzt wieder zur Gefahr für Heather wird. Denn natürlich macht sie sich immer wieder unbeabsichtigt zur Zielscheibe der Verbrecher und entkommt nur haarscharf dem eigenen Tod. Zum Glück hat sie Cooper an ihrer Seite, ohne ihn würde sie nicht weit kommen beziehungsweise bis Band fünf überleben. 

Mein Fazit: Wenn ihr chicklit und insbesondere Meg Cabot Bücher liebt, seid ihr hier richtig. Auch Leser, die ein bisschen (aber nicht zu viel...) Spannung gerne haben, sind mit der Heather-Wells-Reihe gut bedient. Okay, es sind jetzt keine richtigen harten Krimis, aber immerhin: Ein Kopf im Kochtopf ist schon etwas gruselig, oder? Manchmal lohnt es sich, nicht nur die Neuerscheinungen im Blick zu halten! 

Ich wünsche euch spannende Unterhaltung und einen schönen Tag!

Deborah



Samstag, 1. März 2014

Zeit für ein neues Kleid!

Nun ist ja quasi schon Frühling, Zeit für Veränderungen und neue Kleidung. Da mein Gorjuss-Blogdesign aus unerfindlichen Gründen weg ist (die Seite scheint es nicht mehr zu geben), wurde es auch für "Deborahs Bücherhimmel" Zeit, sich neu einzukleiden. Ich bin gespannt, ob euch dieses neue Design gefällt. Es ist jetzt noch nicht 100%ig das, was ich gerne hätte, aber erstmal ein Anfang. Irgendwann einmal möchte ich zumindest einen individuellen Header haben - mir mangelt es jedoch noch an Ideen und Möglichkeiten der Umsetzung, genau wie für einen eigenen Hintergrund.

Tja, meine Püppi (Motiv "On Top of the world" von Gorjuss) ist jetzt Geschichte. Ein bisschen wehmütig bin ich deshalb schon, aber ich habe ja noch immer meine Tasse und meine Schnapszahlen-Bildschirmfotos als Erinnerung...





Schönes Wochenende und viele Grüße!

Deborah