Donnerstag, 31. Dezember 2015

Michelle Schrenk - Die Suche nach dem verlorenen Stern

Und auch dieses Buch habe ich am vorletzten Tag des Jahres 2015 zu Ende gelesen (und auch angefangen...). Es handelt sich um eine Art Märchen, eine bezaubernde Geschichte für Menschen, deren Träume verloren gingen...



Darum geht es:

Träumer, so wird er von den Bewohnern der Stadt Schwarzweiß genannt, taucht als Baby plötzlich in der Stadt auf. Niemand weiß, woher er kommt, oder warum er in der Stadt ist. Herr und Frau Grau nehmen Träumer auf und ziehen ihn groß. Aber Träumer ist anders als die Bewohner der Stadt, er träumt vor sich hin und wird von allen schräg angeschaut. Irgendwann beschließt Träumer, so wie alle anderen zu werden, um nicht mehr aus der Reihe zu tanzen und den Graus Kummer zu machen. Sein Hoffnungsstern verblasst. Aber die Hoffnung gibt nicht auf und zeigt Träumer verschiedene Wege auf.


Wie es mir gefallen hat:

Zunächst einmal ist mir schon vor Monaten das Cover aufgefallen. Ist es nicht traumhaft schön? Da ich durchaus eine Aufmunterung gebrauchen kann, habe ich mir dieses schöne Buch inklusive Traumbuch bei der lieben Autorin Michelle Schrenk (ihr findet sie auf Facebook) bestellt und bekam es auch direkt signiert zugesendet. Die Geschichte hat nur 70 Seiten - aber 70 Seiten mit viel Inhalt. Die Hoffnung nimmt den kleinen Träumer mit auf eine phantastische Reise und zeigt ihm alle Seiten des Lebens, auch Trauer und Furcht. Sie hilft ihm, mit der Furcht umzugehen, sodass sie zwar noch da ist, aber nicht mehr den großen, alles bestimmenden Platz einnimmt.

Ich wurde durch dieses wunderschöne Märchen an drei meiner liebsten Textpassagen erinnert, die hier sinngemäß oder gefühlsmäßig wiederzufinden sind. Welche ich meine? Ein bisschen vom Hohelied der Liebe - ja, tatsächlich mal etwas aus der Bibel - 1. Korinther 13 und diese beiden hier:

"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." (Antoine de Saint-Exupéry - Der kleine Prinz)

"In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über Dinge, die du versäumt hast, als über die, die du getan hast. Also mache die Leinen los, verlass den sicheren Hafen, fang den Fahrtwind in deinen Segeln. - Forsche, träume, entdecke!"
von Mark Twain.


Dank Michelle Schrenk habe ich nun aber auch wieder ein neues Zitat, das in meine Sammlung eingeht:

Die Hoffnung lächelte. "Träume bedeuten so vieles - auch harte Arbeit. Denk daran, kleiner Träumer. Gerade dann, wenn du aufgeben willst, glaub daran, wer du bist, und denk an deinen Traum." 
(Seite 63)

Ich denke, das sollte mein Motto für 2016 sein: Träume finden und daran arbeiten. Das Traumbuch wird mich dabei begleiten. Und wenn ich mal wieder eine Aufmunterung brauche, kann ich mir die Geschichte des kleinen Träumers aus dem Regal nehmen und noch einmal lesen. Dieses kleine, feine Märchen hat so eine positive Ausstrahlung, dass man es einfach lieben muss. Ich glaube, der kleine Träumer und der kleine Prinz werden sich im Buchregal nebeneinander sehr wohl fühlen und gut verstehen.



Mein Fazit:

Ein wunderbares Buch für Menschen, die ein wenig Aufmunterung benötigen. Man kann es sich selbst schenken, aber auch lieben Freunden, die vielleicht eine weniger gute Zeit hinter sich haben. 

Auch wenn ich zurzeit inflationär mit meinen Lämpchen umgehe, davon gibt es 5 für "Die Suche nach dem verlorenen Stern". Das Gesamtpaket stimmt einfach: Ein Trost spendendes und hoffnungsvolles Märchen in wunderschöner Verpackung. Es ist mit Sicherheit auch nicht das letzte Buch, das ich von Michelle Schrenk gelesen habe. 



Toll, in den letzten Tagen des alten Jahres werde ich noch hyperaktiv. Hoffentlich kann ich das ins neue Jahr retten. :-)

Euch allen wünsche ich einen schönen Tag und kommt gut ins neue Jahr! 

Deborah



Mittwoch, 30. Dezember 2015

Alexandra Potter - Ermittlerin in Sachen Liebe

Was passiert, wenn eine Liebesroman-Autorin den Glauben an die Liebe verliert und ihr Herz verschließt? Heute mal eine etwas kürzere Bewertung von einem Buch, das ich gerade eben zu Ende gelesen habe...



Darum geht es:

Ruby Miller versucht ihren Verlobten Sam zu vergessen, der sie kurz vor der geplanten Hochzeit betrogen hat. Als recht erfolgreiche Liebesroman-Autorin kann sie eine Schreibblockade überhaupt nicht gebrauchen. Doch wie soll man Liebesromane schreiben, wenn man selbst überhaupt nicht mehr an die wahre Liebe glaubt? Ihre Freundin und Lektorin Diana rät ihr zu einer Auszeit. Ruby ist zunächst nicht begeistert, aber eine Postkarte ihrer Schwester Amy bringt sie auf die Idee, sie in Indien zu besuchen. Als Amy mit dem Yogalehrer Shine durchbrennt um zu heiraten, wird aus dem geplanten Kurzurlaub ein Strand eine aufregende Reise durch Indien. Denn Ruby möchte ihre Schwester vor einem großen Fehler bewahren.

Meine Bewertung:

Ich habe eine schöne Geschichte für die Zeit "zwischen den Jahren" (was auch immer das heißen soll...) gesucht und gefunden.

Alexandra Potters "Ermittlerin in Sachen Liebe" ist wie ein modernes Liebesmärchen aus 1001 Nacht. Ein bisschen unrealistisch, doch das ist bestimmt auch nicht der Anspruch dieses Buches. Indien ist eigentlich so gar nicht meins, dennoch hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen - vermutlich weil eben auf die negativen Seiten nicht eingegangen wird. Nein, vielmehr werden die positiven Seiten hervorgehoben: Die Farben, die Schönheit des Landes, die alte Kultur und pompöse Feste. Quasi eine Überdosis Romantik. Klar, dass die Realistin Ruby davon nicht unbeeindruckt bleibt. Beim Anblick des Taj Mahal schmilzt mit Sicherheit so manches, angeblich versteinertes, Herz. Zugegebenermaßen würde ich dieses Meisterwerk auch gerne einmal sehen.

Ruby findet in Indien einen Retter in der Not. Er kommt nicht auf einem weißen Pferd daher, hat aber immerhin einen kleinen, weißen Ambassador (was für ein knuffiges Auto - gebt das mal in die Suchmaschine ein...) mit Fahrer gemietet. Die Fahrt mit dem mysteriösen Chauffeur Rocky ist sehr abenteuerlich und hält für Ruby und Jack (der Retter) einige Überraschungen auf Lager.  

Mein Fazit:

Ich mag Alexandra Potters Bücher. "Ermittlerin in Sachen Liebe" ist märchenhaft romantisch und ein richtig schöner Liebesroman. Für die Favoriten des Jahres reicht es nicht ganz , aber dennoch gibt es eine Leseempfehlung für die Romantiker unter uns und 4 Leselämpchen. :-) 


Euch allen einen schönen Tag.


Deborah










Sonntag, 27. Dezember 2015

Anja Saskia Beyer - Liebes Herz

Ich habe mich sehr gefreut, die Autorin von "Liebes Herz" auf der Frankfurter Buchmesse beim Autorensofa kennenzulernen. Leider habe ich kein Foto gemacht. Seit Oktober freute ich mich nun schon darauf, das Buch zu lesen - und es hat sich gelohnt zu warten.



Darum geht es:

Betsy ist seit einigen Monaten tot. Für ihre Schwester Laura und ihre Freundinnen Wilma und Susa unfassbar. Insbesondere Susa leidet schrecklich unter dem Verlust ihrer besten Freundin. Und dann ist da noch Betsys kleine Tochter Emmi, die von nun an bei Laura aufwachsen soll. Der Schmerz sitzt bei allen tief. Und doch sind sie sich alle einig, dass ihr Leben weiter gehen muss - auch für Emmi und im Gedenken an Betsy. Als die Freundinnen einen Hinweis auf Emmis Vater in Betsys Notizen finden, beschließen sie, gemeinsam nach ihm zu suchen und herauszufinden, was mit Betsy geschehen ist. Ihr Weg führt sie zurück in die Toskana, wo sie sich Jahre zuvor kennenlernten, auf der Suche nach Antworten und der früheren Unbeschwertheit.

Wie es mir gefallen hat:

Ich deutete es ja bereits an - zum Ende des Jahres habe ich tatsächlich noch einige persönliche Favoriten 2015 gefunden. "Liebes Herz" gehört eindeutig dazu. Also bitte nicht wundern, wenn es heute wieder einen Lobgesang gibt. Im Moment habe ich einfach ein gutes Händchen für Bücher, die genau meinem Lesegeschmack entsprechen.

Das Cover ist ein Traum, auch wenn man zunächst vermuten könnte, dass es sich um eine reine Liebesgeschichte handelt. Ich liebe die Farben und die hervorgehobene Schrift. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt (bestimmt schon 100 Mal, oder?), dass ich es besonders mag, wenn Schriften oder Muster hervorgehoben sind, oder der Einband einen besonderen Griff hat? Es macht auch das Anfassen des Buches zu einem Erlebnis (ja, ich gehöre zur Spezies der Buchstreichler).

"Liebes Herz" hat für mich genau das richtige Mischungsverhältnis aus Drama, Liebe, Freundschaft und Lachen. Nichts davon kommt zu kurz. Der eigentliche Hintergrund der Geschichte ist ein sehr ernster, berührender, denn es geht um eine junge, schöne, scheinbar lebensfrohe Frau, die ihrem Leben spontan ein Ende setzt. Dementsprechend hilflos fühlt sich ihr enges Umfeld aus Familie und Freunden. Sie alle können es nicht fassen und machen sich auf die eine oder andere Art selbst Vorwürfe, insbesondere ihre engsten Freundinnen und ihre Schwester.

Die drei Freundinnen sind sehr unterschiedlich und ergeben zusammen doch ein prima Kleeblatt - leider nur noch dreiblättrig. Am liebsten war mir Susa, die auch Betsy am nähsten stand. Laura ist ein bisschen divenhaft und Wilma diejenige, die ich am wenigsten verstanden habe. Auf ihre Art sind aber alle drei sehr sympathisch.

Im Lauf der Geschichte finden die drei Freundinnen wieder zueinander und suchen neben Antworten auch ihre eigenen Wege aus ihren Krisen. Jede von ihnen steht kurz davor, ihren ganz eigenen Traum aufzugeben und die jahrelange Freundschaft steht auf etwas wackligen Beinen. Laura wünscht sich so sehr eine Karriere als Opernsängerin und eine funktionierende Beziehung. Nichts davon hat sie bisher erreicht und nun zweifelt sie auch noch daran, ob sie Emmi eine gute Ersatzmutter werden kann. Wilma wünscht sich, dass sie und ihr Mann Thomas die Liebe wieder finden, denkt aber insgeheim schon an die Möglichkeit einer Trennung. Susa sehnt sich nach einer eigenen Familie, doch sie hat komplett das Vertrauen in Männer verloren - was die Aussicht auf eine Familie schwinden lässt. Also schließen die Frauen auf Betsys Abschiedsfeier eine Pakt, dass sie von nun an ihr Leben jeden Tag genießen werden.

"Oh ja! Und dass wir unsere Träume nicht aufgeben, komme, was wolle!", warf Wilma ein. "Auf unsere Freundschaft, auf unsere Kinder, auf Emmi, auf die Liebe und unser Leben..." (Zitat Seite 49)

Als Susa doch recht spontan eine Kurzreise für die 3 Freundinnen und Emmi bucht, sind die Damen zunächst nicht wirklich glücklich. Aber schon kurz danach entwickelt sich dieser Urlaub zu einem der besten, die sie je hatten - auch wenn sie Betsy schmerzlich vermissen. Italiens Sonne heilt nach und nach Wunden und als auch noch drei interessante Männer in das Leben der Freundinnen treten, scheint auch die Romantik zum Greifen nahe, oder vielleicht sogar die große Liebe?

Der Aufbau der Geschichte gefiel mir sehr gut, insbesondere die Erinnerungen an Betsy und wie die Freundinnen nach und nach das Puzzle zusammen setzen, um ihr Geheimnis zu lüften. Nach und nach wird den dreien klar, dass sie viel weniger über Betsy wussten, als sie dachten. Der Umgang mit einer gesellschaftlich nach wie vor nicht richtig akzeptierten Krankheit erfolgt sehr behutsam und man kann nachvollziehen, wie sehr Betsy darunter litt, insbesondere auch unter der Geheimniskrämerei. Ein guter Schuss Romantik und Pleiten, Pech und Pannen bieten dazu ein passendes Gegengewicht, so dass "Liebes Herz" letztendlich nicht zu schwermütig wird.


Mein Fazit:

Eine traumhaft schöne Story mit ernsten Untertönen und einem traurigen Hintergrund. Meine dicke Leseempfehlung für Menschen, die gerne romantische Geschichten mit Tiefgang lesen, in denen nicht alles eitel Sonnenschein ist.

Dafür vergebe ich auch heute wieder 5 Lämpchen. Ich kann einfach nicht anders. :-)


Ich freue mich schon sehr auf weitere Romane von Anja Saskia Beyer. "Liebes Herz" las sich einfach toll und ich würde jederzeit wieder zu einem Buch der Autorin greifen.

Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin findet ihr auf der Internetseite von Droemer Knaur und auf der Homepage von Anja Saskia Beyer.

Hier habe ich noch den Buchtrailer für euch gefunden:

                                              Movie Maker: Liebes Herz - Diashow


Ich wünsche euch viel Freude mit "Liebes Herz" und bedanke mich ganz herzlich bei Anja Saskia Beyer und Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar.

Einen schönen Abend.


Deborah











Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten!

Hallo meine lieben Leser,

ich freue mich über jeden einzelnen von euch und danke euch herzlich für eure Treue. Zu Beginn des nächsten Jahres wird es mal wieder eine Verlosung geben und dann möchte ich demnächst noch eine Aktion starten. Ich bin schon jetzt gespannt, ob sie euch interessieren wird. Es wäre schön, wenn im kommenden Jahr mal wieder etwas mehr Leben auf meinem Blog wäre. Mein großer Wunsch für 2016... 

Bis dahin wünsche ich euch aber erstmal ein schönes Fest. Feiert schön mit euren Lieben und macht euch ein paar entspannte Tage.

Liebe Grüße

Deborah



Sonntag, 20. Dezember 2015

Manuela Inusa - Jane Austen bleibt zum Frühstück

Auf diese Geschichte hat mich ganz eindeutig das schöne Cover aufmerksam gemacht. Der Klappentext klang gut. Was soll ich sagen? Ich musste es einfach lesen...




Darum geht es:

Penny kämpft seit Monaten gegen ihren Liebeskummer. Seit der völlig unerwarteten Trennung von Trevor vergräbt sie sich förmlich in Liebesromanen. In ihrer Verzweiflung wünscht sie sich, dass ihr Jane Austen hilft, die wahre Liebe zu finden. Nicht in ihren kühnsten Träumen hätte sie gedacht, dass ihr Wunsch tatsächlich in Erfüllung gehen könnte. Und schon gar nicht, dass sie neben Jane Austen aufwachen würde. Erst einmal ist der Schock für beide groß, insbesondere auch für Jane, die aus dem Jahr 1802 in das Jahr 2015 versetzt wurde. 213 Jahre später erkennt sie ihren Wohnort Bath und das Haus, in dem sie lebte, kaum wieder. 

Meine Meinung:

Ich bin froh, dass ich durch Zufall auf dieses Buch gestoßen bin. Es hat mir die Vorweihnachtszeit wirklich versüßt und ich hatte viel Spaß damit. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich bis jetzt noch kein Buch von Jane Austen gelesen habe. In diesem Fall habe ich bisher immer nur die Filme gesehen. Aber trotzdem: Wer träumt nicht von Mr. Darcy?

Man stelle sich vor, eine Frau aus dem 19. Jahrhundert, die weder Elektrizität noch Motoren und schon gar nicht die moderne Telekommunikation kennt, wacht plötzlich im Jahr 2015 auf. Was für ein Schock. Das Thema Zeitreisen ist nun kein neues Thema, aber ich finde, Manuela Inusa hat die Person Jane Austen und ihre ganzen Eindrücke dieser neuen Zeit sehr gut dargestellt. Ja, ich kann mir ganz gut vorstellen, dass ein Fräulein aus der damaligen Zeit so das eine oder andere Mal ohnmächtig umkippen würde, wenn sie unsere Zeit erleben würde. Ein Zeitalter, in dem Höflichkeit und Zurückhaltung eher unbekannt scheinen.

Penny ist einfach lieb und hat es wirklich nicht leicht. Ihre Eltern sind total durchgeknallte Beatles-Fans, ihr Chef ist ebenfalls alles andere als normal und die WG, in der sie lebt, na ja, die auch nicht. Ihre große Liebe Trevor hat sich von ihr nach einem Streit getrennt und seither nichts mehr von sich hören lassen. Und dann taucht da diese fremde Frau in ihrem Bett auf und behauptet, sie wäre Jane Austen. Das Penny zunächst an einen Traum glaubt, verwundert nicht wirklich. Dass dieser Besuch aus der Vergangenheit das Beste ist, was ihr passieren konnte, wird ihr aber schon bald klar. Doch wie soll sie Janes wahre Identität vor all ihren neugierigen Freunden und Bekannten verheimlichen? Vor allem, weil diese durch ihre Art und ihre Sprechweise auffällt wie ein bunter Hund. Und wie soll sie Jane daran hindern, zu viel über ihre eigene Zukunft zu erfahren? Trotz aller Widrigkeiten entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft, von der beide Frauen profitieren. Denn auch Jane hatte einen Wunsch auf dem Herzen...

Auf jeder Seite der Geschichte spürt man, dass sie Manuela Inusas Lieblingsautorin ist, mit der sie sich eingehend beschäftigt hat. Insgesamt sind alle Charaktere liebevoll gezeichnet und es macht einfach Freude, den Erlebnissen von Penny und Jane zu folgen. "Jane Austen bleibt zum Frühstück" ist eine romantische Geschichte über Liebe und Freundschaft. Natürlich gibt es auch viele lustige Momente und auch Jane findet noch einmal die Liebe und Inspiration für neue Romane. Ich persönlich fand Pennys Eltern am lustigsten. 

Wenn ihr noch auf der Suche nach einem Last-Minute-Weihnachtsgeschenk für eine Freundin seid, die Liebesgeschichten mag (und vielleicht auch ein Fan von Jane Austen ist), wäre das ein Geheimtipp. Ich habe es in nicht mal 2 Tagen gelesen, weil ich wissen musste, wie es weiter- und ausgeht. Wie ich hier gelernt habe, hat jedes Jane Austen Buch ein gutes Ende.



Fazit und Kurzbewertung:

Ich bin verliebt in dieses Buch - ernsthaft. Es ist unglaublich, wie viele schöne Bücher ich nun noch zum Ende des Jahres entdecke (wenn ich es schaffe, möchte ich euch gleich noch einen Favoriten vorstellen). Am meisten freut mich dabei, dass es Bücher von Autorinnen sind, die ich vorher noch gar nicht kannte, auf deren kommenden Werke ich mich aber nun sehr freue.

So, dann vergebe ich auch mal meine Lämpchen... 5 Lämpchen gehen an Manuela Inusa für diese Geschichte, die mir sicherlich in guter Erinnerung bleiben wird. Vielen Dank dafür!



Eine Leseprobe und weitere Informationen zum Buch und der Autorin findet ihr auf der Internetseite von Blanvalet und auch auf der Internetseite von Manuela Inusa.

Ich bedanke mich bei Blanvalet für das Rezensionsexemplar.

Euch wünsche ich viel Spaß beim Lesen und einen schönen 4. Advent.


Deborah

P.s.: Fall ihr euch fragen solltet, was das für eine kitschige Figur ist: Das ist eine Spieluhr, die mich seit meiner Kindheit begleitet. Ja, sie ist kitschig - aber dennoch mag ich sie. Sie ist eine Erinnerungsstück.