Sonntag, 31. Januar 2016

Tina Sprenzel - Tante Lotti ist tot

Eine Geschichte, die hält, was das Cover verspricht...


Darum geht es:

Julia König wird von ihrer Mutter mit der Nachricht überrascht, dass ihre Tante Lotti ermordet wurde. Eine Tante, von der Julia überhaupt nicht wusste, dass es sie gibt beziehungsweise gab. Und plötzlich ist Julia die Erbin eines Hauses, eines Vermögens und einer Blaustirnamazone namens Theo. Eine große Chance für einen Neuanfang, wären da nicht ein paar klitzekleine Schwierigkeiten. Das Glück wird überschattet von der Frage, wer Tante Lotti ermordet hat – zumal Julia als einzige Erbin natürlich zu den Hauptverdächtigen zählt. Für sie stellen sich auch die Fragen: Wer war Tante Lotti und warum ich?

Dennoch wagt Julia den großen Schritt und zieht nach Brunnthal in Lottis Häuschen. Dort findet schnell eine neue Freundin und lernt auch zwei attraktive Männer kennen. Aber auch Lottis Intimfeinde...



Mein Senf dazu:

Wie so oft wurde ich durch das Cover auf das Buch aufmerksam. Es lief mir so einige Male bei facebook über den Weg. Ich habe den Klappentext gelesen, für gut befunden und beschlossen: Das will ich lesen!

„Tante Lotti ist tot“ ist eine gelungene Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte und bayrischer Lokalkolorit. Für mich genau die richtige Dosis Spannung. Zum Glück kommt auch der Humor nicht zu kurz. Direkt verliebt habe ich mich in Theo, die Blaustirnamazone. Ein ganz braver Vogel, wie er selbst immer wieder betont. Da wünscht man sich glatt selbst einen Vogel - sofern noch nicht vorhanden. ;-)

Sympathisch finde ich, dass der Leser recht schnell weiß, wer der Mörder ist. Von da an kann man mitfiebern, wann Julia die Wahrheit erkennen wird. Hilfe erhält sie dabei von ihrer langjährigen besten Freundin Emilio (nein, kein Schreibfehler – er ist die beste Freundin) und den neuen Freunden Angi und Florian – und natürlich Theo. Die Balance zwischen liebenswerten Menschen und unsympathischen Zeitgenossen hält sich die Waage. Bei einigen relativiert sich der Eindruck im Lauf des Geschehens, bei anderen eher nicht.

Für mich hatte das Buch den optimalen Umfang. 266 Seiten sind nicht zu kurz und nicht zu lang. Die Geschichte um Lotti wurde nie langatmig oder langweilig. Zum Schluss hin wird sie sogar sehr spannend. Optimale Lektüre zum Sonntag-Nachmittag-Kaffee.



Kennt ihr Nancy Athertons Tante Dimity Reihe? Ich bin ein großer Fan dieser Bücher und kann „Tante Lotti“ jedem empfehlen, der diese Reihe mochte. Tante Lotti lebte zwar nicht in den Cotswolds/England, sondern in Bayern, aber auch sie hat einen großen Einfluss auf das Leben der jungen Protagonistin, die nach ihrem Tod ihr Häuschen erbt. Es besteht zwar keine aktive Bindung über den Tod hinaus, aber Tante Lotti kommuniziert (wenn auch nur einseitig) mit Julia und hat schon einige Pläne für ihre Nichte. Zu diesem Zweck erhält Julia nach Lottis Tod Briefe von ihr zugesandt über ihren Rechtsanwalt.

Bei „Tante Lotti ist tot“ handelt es sich um den Auftakt der "Brunnthaler G'schichten". Es gibt aktuell noch zwei weitere Bücher: „Bronson, auf gute Nachbarschaft“ und „Löschzwergerl voraus“. Ich bin gespannt auf Neuigkeiten aus Brunnthal und werde die neuen G'schichten in Zukunft bestimmt ebenfalls lesen.

Mein Fazit:

Tina Sprenzels „Tante Lotti ist tot“ bekommt von mir eine dicke Leseempfehlung: Wenn ihr Spannung, Liebe, Humor und eine gute Portion Dorftratsch sucht, seid ihr hier genau richtig.

Von mir gibt’s 5 Lämpchen für das Buch.


Viel Spaß beim Lesen!
Deborah



Ich bin gerade etwas frustriert...

Mir ist klar, dass mein Blog nicht zu den Blogs mit den Riesen-Leserzahlen gehört und wahrscheinlich auch nie gehören wird - aber im Moment verliere ich immer mehr Leser und frage mich einfach, ob ich etwas falsch mache. 

Darum wende ich mich jetzt direkt an euch: Woran liegt es eurer Meinung nach? Daran, dass ich nicht nur zu aktuellen Bestsellern poste (was mir ja schon laut Blogbeschreibung nie ein Anliegen war), am Design, an der Häufigkeit der Beiträge, am Bewertungssystem, an etwas ganz anderem? Was fehlt euch hier auf der Seite? Was immer es ist, bitte helft mir weiter mit eurer konstruktiven Kritik, damit ich "Deborahs Bücherhimmel" reanimieren und für euch wieder interessanter gestalten kann. 

Mich persönlich macht nicht nur der Verlust von Lesern traurig, sondern auch die Tatsache, dass so wenig kommentiert wird. Es kommt mir vor wie in den Anfangszeiten, ein bisschen wie endlose Selbstgespräche. 


Dieses Bild und der Spruch passen sehr gut zu der Situation wie sie jetzt ist:


copyright D. Herm
Das Zitat macht Sinn, der Frühling kommt auf jeden Fall - aber für meinen Blog ist es mit Aussitzen nicht getan. Ich sehe die Baustelle dahinter und hoffe auf viel frisches, grünes Gras in Form von Leben auf meinem Blog. 

Eine Maßnahme habe ich schon in der vergangenen Woche ergriffen: Ihr findet mich jetzt auch auf facebook. Da ich selbst vielen der Blogs auf facebook folge und dort viel einfacher die News mitbekomme, schien mir das ein sinnvoller Schritt. Auch bei instagram wage ich die ersten Gehversuche. 

Außerdem steht nach wie vor mein Angebot für Gastrezensionen. Ich würde mich sehr freuen, einmal andere Stimmen hier zu lesen. 

Mein Wort zum Sonntag, nun hoffe ich auf euch. 

Liebe Grüße
Deborah

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Ps: Gerade habe ich gehört, dass es wohl an google liegt (zumindest GFC). :-( Das nervt. Geht es euch auch so? 



Sonntag, 10. Januar 2016

Ellen Berg – Mach mir den Garten, Liebling! - als Hörbuch

Ich habe vor kurzem meine ersten zwei Bücher von Ellen Berg gelesen und war sehr begeistert vom Humor der Autorin. Deshalb musste natürlich auch das neue Buch her – diesmal jedoch als Hörbuch.




Darum geht es:

Luisa Fröhlich arbeitet lange Jahre als Assistentin bei einer Firma für Geschenkartikel, der Fun Connection. Sie arbeitet hart und kennt keine 8-Stunden-Tage – ganz im Gegensatz zu ihren faulen Kollegen. Umso mehr freut sie sich, dass ihr Chef ihr angekündigt hat, dass sie demnächst die Geschäftsleitung übernehmen darf, wenn er sich zur Ruhe setzt. Doch leider kommt alles anders. Anstatt der erwarteten Beförderung wird ihr ein unsympathischer Schnösel vor die Nase gesetzt, der den Betrieb umkrempeln will. Luisa muss sich hier schnell etwas einfallen lassen, um ihre und die Arbeitsplätze ihrer Kollegen zu retten.

In diesem ganzen Chaos meldet sich auch noch Luisas Tante Ruth, die gerne zu Besuch kommen und ihren Garten begutachten möchte, den Luisa die letzten Jahre gepflegt hat – oder auch nicht. Als sie das Gartengrundstück betritt, für dessen Pflege sie einen Friedhofsgärtner beauftragt hatte, trifft sie fast der Schlag. Die Nachbarn aus der Gartensiedlung empfangen sie wenig herzlich. Vielleicht mit einer Ausnahme. Es gibt da einen durchaus attraktiven Gartennachbarn. Und Eddy bietet ihr sogar Hilfe an, um den Garten auf Vordermann zu bringen...

Mein persönlicher Eindruck:

So langsam finde auch ich gefallen daran, mir Bücher vorlesen zu lassen. Allerdings hängt bei mir gefallen oder nicht gefallen ganz stark davon ab, ob mir die Stimme des Vorlesers und sein Vortrag der Geschichte gefällt...und da verlieren bei mir leider viele Hörbücher. Um diesen Fehler nicht wieder zu begehen, habe ich mir erst einmal eine Hörprobe angehört. Da mir diese recht gut gefiel sollte es dieses Mal tatsächlich die Hörvariante werden.

Tessa Mittelstaedt, eine aus dem Tatort bekannte Schauspielerin, liest eine gekürzte Variante von „Mach mir den Garten, Liebling“. Ihre Stimme ist sehr angenehm zu hören und man merkt durchaus die schauspielerische Erfahrung, auch bei den männlichen Stimmen, die nicht übertrieben wirken. So habe ich das komplette Hörbuch (6 Cds/492 Minuten, ) an einem Sonntag gehört und mich nebenher der Bildbearbeitung gewidmet. Ein großer Vorteil von Hörbüchern: Man kann nebenher noch andere Dinge tun.




Ellen Berg konnte mich auch mit dieser Geschichte wieder begeistern. Zumal sie in eine andere Richtung geht, als ich zunächst erwartet habe. Luisa Fröhlich ist eine taffe Frau, die doch in den einen oder anderen Fettnapf tritt, aber dennoch nicht aufgibt. Und dazu hat sie gleich mehrere Baustellen: Die Firma, die den Bach runter geht, und der Garten, der es Dank dem Friedhofsgärtner bereits hinter sich hat. Luisa ist eine richtige Powerfrau, die versucht, ihre zunächst nicht sehr sympathischen Kollegen zu reanimieren, um mit ihnen zusammen die Fun Connection zu retten. Die Intrigen gegen sie machen das Ganze nicht unbedingt leichter. Und dann sind es auch nur noch zwei Wochen, bis Tante Ruth ihren geliebten Garten besuchen möchte. Zum Glück muss Luisa das alles nicht als Einzelkämpferin bewältigen. Es gibt da ja Strahlemann Eddy aus dem Nachbargarten.

"Mach mir den Garten, Liebling" ist eine unterhaltsame Geschichte, die auch Gartenliebhabern viel Freude machen wird. Obwohl ich keine Ahnung habe, wie realistisch es ist, einen Garten innerhalb von so kurzer Zeit wieder herzurichten, da ich selbst keinen habe.

Mit viel Witz und Biss erzählt Ellen Berg aus dem Leben einer Karrierefrau, die feststellt, dass es neben der Arbeit auch andere Dinge gibt, die im Leben zählen. Freundschaften, Liebe, Spaß, Freizeit – all das hat Luisa Fröhlich für ihren Job geopfert, doch zu welchem Preis? 



Mein Fazit:

Ich – als eigentlich eher begeisterte Leserin und nicht Hörerin – kann euch dieses Hörbuch sehr empfehlen. Die Zeit, die ich für Arbeiten am PC brauchte, wurde mir durch Ellen Bergs Hörbuch sehr versüßt. Ich hatte viel zu lachen. Der kleine Nachteil: Die Küche blieb abends kalt, denn ich konnte mich einfach nicht vom Wohnzimmer trennen. Anstatt „nur noch ein Kapitel“ hieß es dann „nur noch eine CD“. Der Mann hat es zum Glück mit Fassung getragen und uns beiden etwas zu Essen gerichtet. Bei weiteren Hörbüchern von Ellen Berg und Tessa Mittelstaedt werde ich gerne wieder zuhören. Das Einzige, was mich bei Hörbüchern immer ein bisschen wurmt: Ich weiß ja nicht, was für die gekürzte Lesung weggelassen wurde. Geht euch das auch so?

Ich vergebe für „Mach mir den Garten, Liebling“ in der Hörbuchversion 4 Lämpchen (eigentlich 4,5, aber das habe ich leider nicht im Angebot).


Weitere Infos zum Buch/zum Hörbuch und der Autorin findet ihr auf der Internetseite des Aufbau Verlages. Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar.

Euch allen wünsche ich einen schönen Sonntag.

Deborah

Ps: Die Bilder sind erstmal nur Platzhalter – ich muss noch ein paar richtig schöne Fotos machen. ;-)

Sonntag, 3. Januar 2016

Mein Lesejahr 2015

Nun ist schon wieder ein Jahr vergangen. Wahnsinn. Als ich meine Leseliste für 2015 erstellt habe, bin ich echt erschrocken. Warum? Ganz einfach: Einen Teil meiner Favoriten 2015 bekamen bis jetzt keine Bewertung und keinen Beitrag. Zu einem meiner Lieblingsbücher 2015 (also in diesem Jahr gelesen - nicht erschienen) habe ich die Rezi handschriftlich fast zu Ende erstellt, aber nie veröffentlicht. Und dabei ist es einfach traumhaft. Gelesen habe ich es vor ziemlich genau einem Jahr, im Januar 2015: Nina George - Die Mondspielerin.

Auch ein anderes Buch, das mir unheimlich gut gefallen hat, habe ich im Januar letzten Jahres gelesen: Frederik Backman - Ein Mann namens Ove. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass danach noch ein besseres Buch kommen könnte, und wollte eine ganz besondere Rezension schreiben. Leider wurde auch daraus nichts. Ebenso wenig wie für Andreas Izquierdos - Der Club der Traumtänzer, das ich im September gelesen habe.

Diese drei Bücher gehören zu meiner ganz persönlichen Favoritenliste 2015. Ich glaube, ich muss alle drei noch einmal lesen, um die Buchbeschreibungen doch noch zu erstellen. Viele andere hätten es auch verdient, aber das werde ich wohl kaum schaffen. Insgesamt habe ich überhaupt sehr wenig gebloggt, was ich dieses Jahr wieder ändern möchte. Deborahs Bücherhimmel liegt mir am Herzen und soll wieder lebendiger werden.

Einige Ideen dazu habe ich schon und bin gespannt, wie sie von euch angenommen werden. Was haltet ihr zum Beispiel von Gastrezensionen zu Büchern, die ich selbst nicht lese und daher auch nicht bewerten kann (ich dachte an Krimis, Thriller, historische Romane, Sachbücher, Klassiker, gerne auch Koch-, Back- und DIY-Bücher mit Bildern von den Ergebnissen...)? Ich würde mich sehr über eure Vorschläge freuen. Oder habt ihr vielleicht Lust, eine Buchbeschreibung hier zu veröffentlichen? Dann mailt mir mit euren Vorschlägen. Ihr müsst auch nicht selbst Blogger sein, wichtig ist mir nur, dass fair und ehrlich bewertet wird und die Texte stimmig sind und sich gut lesen lassen. Selbstverständlich würde ich die Texte unter eurem Namen und mit euren Angaben veröffentlichen, mit Verweis auf euren Blog, sofern vorhanden.

Die anderen Ideen werde ich euch nach und nach vorstellen. Nun kommt erstmal meine Liste 2015. Letztendlich habe ich wenigstens ein Ziel von 2015 geschafft: Mindestens 90 Bücher lesen. Es sind insgesamt 93 geworden (inklusive Hörbücher). Juhu! Ich denke, bei dieser Zahl bleibe ich auch für das neue Jahr - allerdings sollten es mehr aus dem RUB werden

Januar 2015


Sarah Harvey – Wachgeküsst
Sarah Harvey – Echten Männern gibt man ein Küsschen
Nicolas Barreau – Die Frau meines Lebens
Meg Cabot – Aber bitte für immer
Nina George – Die Mondspielerin
Marita Sydow Hamann – Die Erben der alten Zeit – Ragnarök
Susan Mallery – Der 48-Stunden-Mann
Sylvia Day – Ekstase & Erlösung
Frederik Backman – Ein Mann namens Ove


Februar 2015

Laura Florand – Ein süßes Stück vom Glück
Eoin Colfer – Artemis Fowl – Der Atlantis-Komplex
Eoin Colfer – Artemis Fowl – Das magische Tor
Jill Mansell – Vorsätzlich verliebt
Jill Mansell – Mein zukünftiger Ex
Nancy Atherton – Tante Dimity und der verschwundene Prinz
Nancy Atherton – Tante Dimity und der Wunschbrunnen
Susanna Ernst – Immer wenn es Sterne regnet


März 2015


Jill Mansell – Sternschnupperkurs
Christiane Güth – Cheffe versenken
Rachel Gibson – Küssen gut, alles gut
Alexandra Fröhlich – Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen
Sylvia Filz/Sigrid Konopatzki – Gefühlsturbulenzen
Sylvia Filz/Sigrid Konopatzki – Zuckerpuppe
Nicolas Barreau – Das Lächeln der Frauen
Shane Hagerty – Darkmouth – Die Legende der Jäger
Britta Sabbag – Das Leben ist (k)ein Ponyhof
Nicolas Barreau – Du findest mich am Ende der Welt


April 2015


Nicolas Barreau – Eines Abends in Paris
Alexandra Fröhlich – Reisen mit Russen
Kristin Harmel – Über uns der Himmel
Ella Kingsley – Dancing Queen
Paige Toon – Diesmal für immer
Fritzi Sommer – Zum Wilden Eck


Mai 2015

Deborah McKinlay – Die unverhofften Zutaten des Glücks
James Bowen (HB) – Bob der Streuner/Bob und wie er die Welt sieht
Alan Bennett (HB) – Schweinkram – Zwei unziemliche Geschichten
Christopher Morley – Das Haus der vergessenen Bücher
Marie-Sabine Roger – Heute beginnt der Rest des Lebens
Sarah Harvey – Kannst du mir verzeihen?
Sarah Harvey – Bitte nicht füttern
Tessa Hennig – Alles außer Austern
Sarah Harvey – Noch einmal mit Gefühlsturbulenzen
Sarah Harvey – Küssen verboten


Juni 2015

Ellen Berg – Das bisschen Kuchen
Franziska Weidinger – Keine Sau hat mich lieb
David Safier – Jesus liebt mich
Mary Kay Andrews – Ein Ja im Sommer
Andrea Schacht – Die keltische Schwester
Adena Halpern – Die 10 besten Tage meines Lebens
Lori Nelson Spielman – Morgen kommt ein neuer Himmel
Lisa Jewell – Die Flügel des Glücks


Juli 2015

Jo Platt – Herz über Kopf
Christina Caboni – Die Rosenfrauen
Susan Mallery – Schönes Leben noch (bei lovelybooks)
Susan Mallery – Gracie in Love  (bei lovelybooks)
Sophie Kinsella – Schau mir in die Augen, Audrey
Hugh Mills – Prudentia und die Pille  (bei lovelybooks)
Hermien Stellmacher – Cottage mit Kater
Jean-Luc Bannalec – Bretonische Verhältnisse  (bei lovelybooks)


August 2015

Petra Hülsmann – Hummeln im Herzen (bei lovelybooks)
Sylvia Filz/Sigrid Konopatzki – Heute fühl ich mich rosé
Ellen Berg – Gib's mir, Schatz (bei lovelybooks)
Sarah Morgan – Sommerzauber wider Willen (bei lovelybooks)
Petra Hülsmann – Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen
Mary Simses – Der Sommer der Blaubeeren (bei lovelybooks)


September 2015

Andreas Izquierdo – Der Club der Traumtänzer
Paige Toon – Ohne dich fehlt mir was
Robin Gold – Mein Stück vom Himmel
Sandra Girot – Nenn mich nicht Hasi
Clodagh Murphy – Pustekuchen


Oktober 2015

Meg Cabot – Gibt es ein Leben nach der Torte
Mary Kay Andrews – Sommer im Herzen
Grégoire Delacourt – Alle meine Wünsche
Tara Sivec – Kiss me, stupid
Jojo Moyes – Ein ganz neues Leben
Tessa Hennig – Mutti steigt aus
Michaela Grünig – Küsse niemals einen Filmstar
Matthias Steiner – Das Steiner Prinzip


November 2015

Aurélie Bastian - Französisch kochen mit Aurélie
Andrea Russo – Gefühlsecht
Mary Kay Andrews – Weihnachtsglitzern (ebook)
Gabriella Engelmann – Eine Villa zum Verlieben/Inselzauber
Ellen Berg (HB) – Mach mir den Garten
Sarah Morgan – Weihnachtszauber wider Willen
Astrida Wallat – Pikkolo und Panettone


Dezember 2015

Ali Harris – Ein Weihnachtswunder zum Verlieben
Sandra Henke – Eisige Versuchung
Anja Saskia Beyer – Liebes Herz
Manuela Inusa – Jane Austen bleibt zum Frühstück
Elke Becker – Der Mann in Nachbars Garten
Alexandra Potter – Ermittlerin in Sachen Liebe
Michelle Schrenk – Die Suche nach dem verlorenen Stern 


Schade, leider habe ich auch nicht für alle Monate Bilder gemacht. Ein paar kann ich aber noch nachträglich fotografieren (wenn ich auch nicht mehr alle Bücher habe).

Puh - nun erstmal "Frühstück". Ist ja erst 13:21 Uhr. Bis bald! :-)

Deborah


Samstag, 2. Januar 2016

Lesewochenende JdTB16 - Imelda Arran - Schnee über Devon

Gestern habe ich euch das Buch vorgestellt und vorhin bereits fertig gelesen. Bei 180 spannenden Seiten ist das auch kein Problem. Die ersten 50 habe ich bereits heute Nacht inhaliert, den Rest dann bis heute Nachmittag.



Um was es geht, seht ihr hier:



Was ich erwartete und was ich bekam...

Zunächst einmal bin ich froh, dass "Schnee über Devon" kein typisches Liebesroman-Cover hat - ansonsten wäre ich wohl nicht so neugierig geworden und hätte es sicher nicht gekauft. Denn eigentlich klang der Klappentext nicht so wirklich nach meinem Beuteschema. Ich war schon ein bisschen skeptisch, ob es mir gefallen würde. Aber was mir die Buchhändlerin dazu sagte, bestärkte mich in meinem Beschluss, dem Buch eine Chance zu geben. Und ich habe es nicht bereut. So kann man sich täuschen. Manchmal ist es doch zu etwas gut, wenn Cover ansprechend gestaltet sind.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich schon am 2. Januar mein erstes Buch 2016 zu Ende gelesen habe könnte. Da wir aber beschlossen haben, uns ein schönes, ruhiges Wochenende zu machen, bevor der Alltagsstress wieder losgeht, konnte ich mir die Zeit nehmen für die Geschichte rund um Angela Summerset, Emily und Dr. Jefferson Worseley. Und was für eine Geschichte um Liebe, Intrigen und menschliche Abgründe. Nein, ich habe noch immer kein Jane Austen Buch gelesen. Aber wieder einmal wird mir bewusst, wie froh ich bin, nicht in der damaligen Zeit leben zu müssen. Vermutlich wäre ich dann eine derjenigen, die die Nachttöpfe von irgendwelchen Herrschaften ausleeren dürfte...

Anja Zimmers (Imelda Arran) Schreibstil gefällt mir sehr gut, ich kam sehr schnell rein in die Geschichte und konnte mir Dank der vielen Filme, die zu dieser Zeit spielen, auch die Umgebung, die Kleidung und das Verhalten der Menschen vorstellen. Man ist gleich mitten drin im Geschehen ohne langes Vorgeplänkel. Es fängt alles an mit einem Unfall, bei dem die flüchtende junge Witwe Angela Summerset beinahe ihr Leben verliert. Die unterernährte und geschwächte Frau wird zusammen mit ihrer Tochter zu Dr. Morseley gebracht. 

Sie hat keine Ahnung, dass ihr der Doctor sehr zugetan ist und schon seit einiger Zeit in sie verliebt ist. Es schmerzt ihn zu sehen, wie sehr Angela leidet. Und doch will sie sich nicht von ihm helfen lassen, da sein Stand weit höher ist als der ihre. Sie bewegen sich auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen. Dr. Morseley ist reich und angesehen - hat aber eine schmerzhafte Vergangenheit und daher viel Verständnis für Menschen aus den Unterschichten. Angela Summerset ist herzensgute Näherin ohne jegliche Zukunftsaussicht. Zu diesen Zeiten eine unmögliche Verbindung. Durch ihre Gefühle füreinander gerät Angela in große Gefahr, denn eine neureiche Familie hat ganz andere Pläne für den Doctor.

Es gibt auch Szenen in dem Buch, bei denen ich ganz froh bin, dass sie nicht genauer ausgeführt werden. Das Geschehen kann man sich auch so ziemlich genau vorstellen. Hier hat die Autorin für mich genau den richtigen Weg gefunden, denn grausame Szenen schrecken mich doch eher ab. Da bin ich doch froh, wenn solche Dinge der eigenen Phantasie überlassen werden. Man kann, muss sie sich aber nicht denken. 

Für alle Jane Austen Fans: Zwei eurer Lieblingshelden werden hier als real existierende Personen erwähnt, also lasst euch überraschen.

Mein Fazit:

Ein überraschend schöner Liebesroman, der auch durchaus genug Spannung zu bieten hat. Mich persönlich störte lediglich das Papier der Buchseiten. Es erinnert mich an hochwertiges, stark glänzendes Zeitschriftenpapier, was ich persönlich etwas störend empfand beim Lesen. Ansonsten ist das Buch rundum gelungen und macht Lust auf mehr Romane von Anja Zimmer/Imelda Arran. Diesen Monat erscheint bereits ein neues Buch in Anja Zimmers eigenen Verlag Frauenzimmer. Auf der Verlagsseite findet ihr weitere Infos zu den Büchern und auch Veranstaltungen etc. 

Insgesamt vergebe ich für diesen gelungenen Jahresauftakt 4 Lämpchen.



Und morgen fange ich dann wohl noch ein neues Buch an...

Bevor ich es vergesse: Interessiert euch das Buch? Ich überlege, es zu verlosen. Aber wenn kein Interesse daran besteht, macht es keinen Sinn. Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen. 

Bis bald

Deborah



Freitag, 1. Januar 2016

Das Jahr des Taschenbuchs - Mein erster Beitrag

Neues Jahr, neue Aktion. Diese wurde von Ramona von Kielfeder und von Petzi von Die Liebe zu den Büchern ins Leben gerufen. Eine tolle Aktion für alle Leseratten, die Taschenbücher lieben. Dazu zähle ich mich auch. Kurz gesagt geht es darum, im Jahr 2016 jeden Monat ein Taschenbuch zu erwerben - vollkommen egal, ob neu, gebraucht oder als Mängelexemplar. Außerdem soll es einen monatlichen Post dazu geben. Na, hab ihr Lust, teilzunehmen? Dann meldet euch einfach bei Ramona oder Petzi.

Ich bin dabei und präsentiere euch gleich mein Januar-Buch - gekauft habe ich es allerdings auf den letzten Drücker am 30.12.2015 bei unserer Buchhandlung LesArt.


Es ist dieses hier:




Ich habe das Cover gesehen und mich schon ein bisschen verliebt. Hinter dem Pseudonym Imelda Arran versteckt sich die Autorin Anja Zimmer, die schon mehrere historische Romane geschrieben hat und nun ihren ersten Liebesroman veröffentlicht.

Der Klappentext:


England im frühen 19. Jahrhundert: Während es für junge Mädchen keine größere Pflicht gibt, als sich für einen standesgemäßen Ehemann aufzusparen, ist den Herren alles - wirklich alles - erlaubt.
Die Unterschiede zwischen den Klassen sind enorm; unüberwindbare Grenzen trennen Arme und Reiche.


Einzig Dr. Worsely, ein Mann, den zehn harte Jahre auf den Kriegsschiffen der Royal Navy geprägt haben, ist nicht blind für die Ungerechtigkeit und das Elend. Unermüdlich versucht er, die Not der Menschen zu lindern. Seine heimliche Liebe gilt Angela Summerset, einer jungen, völlig verarmten Witwe, die verzweifelt sich und ihre Tochter Emily über Wasser hält und zu stolz ist, Hilfe anzunehmen.


Doch dank seines Vermögens ist Dr. Worsely ein begehrter Junggeselle und wird von einer mächtigen Familie ins Visier genommen. Ohne es zu ahnen, geraten Angela und Emily in die Schusslinie...


Dann kann es ja losgehen...

Die Buchhändlerin meines Vertrauens konnte mir leider noch nicht viel dazu sagen, weil sie es selbst noch nicht zu Ende gelesen hat. Sie meinte aber, es erwarte mich aber etwas, das etwas an Jane Austen Romane erinnert. Ich bin schon gespannt auf das Buch. Wenn ich Zeit finde, werde ich beim Lesewochenende teilnehmen. Sicher bin ich aber noch nicht. Sollte es klappen, gibt es sicher bald eine Rezension zum Buch. 



Einen schönen Abend.

Deborah

Ein gutes Neues!

Hallo, meine lieben Leserinnen und Leser,

ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gekommen. Ich freue mich auf ein weiteres spannendes, unterhaltsames Lesejahr zusammen mit euch. Schön, dass ihr dabei seid. Ich hoffe in diesem Jahr auf viele schöne Dialoge. ;-)



Liebe Grüße und eine gute Nacht!


Deborah