Montag, 26. Oktober 2009

Allison Winn Scotch - Heute und ein Leben lang




Zuletzt habe ich dieses schöne, bewegende und unterhaltsame Buch gelesen.



Inhalt:


"Was im Leben wirklich zählt.


Natalie Miller ist ein Gewinner-Typ, gut aussehend, ehrgeizig und durch nichts zu verunsichern. Und eigentlich ist es ja auch nur eine Routineuntersuchung, doch dann heißt es plötzlich: Brustkrebs.


Postwendend wird sie von ihrem Freund verlassen, und den Job im Büro der New Yorker Senatorin bekommt ein männlicher Kollege. Für Natalie bricht eine Welt zusammen. So ist sie noch nie behandelt worden. Da hilft nur eins: Sie muss kämpfen und allen beweisen, dass sie es noch drauf hat. Wenn nur dieser verdammte Krebs nicht wäre. Und die Schmerzen. Und die Angst...


Aber allmählich merkt Natalie, dass sie mit Härte allein nicht weiterkommt. Sie beginnt, in ihrem Leben aufzuräumen - und plötzlich stellt sie fest: Sie ist nicht allein."


Meine Bewertung: 


Die Autorin geht wirklich sehr unverkrampft an das heikle Thema Krebs ran. Ich habe mich noch nie wirklich mit dem Thema befasst, aber man bekommt hier schon eine kleine Vorstellung davon, was die Krankheit, die Chemo, die Nebenwirkungen, der Verlust... für eine harter Kampf sind. Ich ziehe meinen Hut, vor allen, die diesen Kampf angehen und wünsche jedem Betroffenen, dass sie/er liebe Menschen an ihrer/seiner Seite hat.


Natalies Geschichte finde ich sehr schön geschrieben - auch die Tagebucheinträge zwischendurch. Man sieht förmlich, was für eine unglaubliche Entwicklung diese junge Frau durchmacht, von der Karrierefrau zur verzweifelten Kranken bis hin zu einer glücklichen Frau. Da kam schon mal das eine oder andere Tränchen - aber manchmal gibt es auch was zu lachen. Das Buch ist kein Depri-Buch, sondern es macht Hoffnung. Ich kann es nur wärmstens empfehlen - auch wenn ich natürlich nicht bewerten kann, wie authentisch oder gut alles beschrieben ist.

Montag, 28. September 2009

Christopher Moore - Lange Zähne


Heute wieder mal eine ganz andere Richtung: Was Gruseliges (na ja, ein bisschen vielleicht) und viel zu Lachen - es geht um Vampire!

Inhalt:

"Tommy Flood hat Probleme. Statt Karriere als Schriftsteller zu machen, arbeitet er in der Nachtschicht eines Supermarkts - und zuhause warten fünf Chinesen auf ihn, die ihn heiraten wollen. Kann es schlimmer kommen? Eines Abends lernt er die wunderschöne Jody kennen, mit der er eine der leidenschaftlichsten Nächte seines Lebens verbringt. Noch hat er keine Ahnung, dass Jody seine unsterbliche Geliebte werden könnte - doch das geht ihm spätestens in dem Moment auf, als ein paar Vampire ins Spiel kommen, die ihm mehr als nur ein paar Knutschflecken verpassen wollen."

Meine Bewertung:

Klasse! Ein sehr unterhaltsames Buch, das ich ruck zuck durch hatte. Ist alles drin für gute Unterhaltung: Ein bisschen Mord, Sex, viel Zwischenmenschliches/-vampirisches und viel Spaß. Sehr schön finde ich Christopher Moores Hommage an mein Lieblings-Vampir-Buch: Der Fürst der Finsternis von Anne Rice. Tommy versucht immer wieder, Jody, der Neu-Vampirin, Kenntnisse aus Lestats Vampirleben nahe zu legen. Würde sie nur mal auf ihn hören, dann wüsste sie schon früher, wie Vampire gemacht werden :o)
Das Buch sähe ich gerne mal als Film, allein die Szene mit dem Leichenbeschauer, der sich an die vermeintlich tote Jody ranmacht und die "Tiere" im Supermarkt (die Angestellten der Nachtschicht) wären es wert. Die Fortsetzung des Buches muss ich unbedingt auch noch lesen (Liebe auf den ersten Biss).

Mein Fazit: Unbedingt lesen, wenn man gerne Vampir-Romane liest - auch wenn dieser alles andere denn eine reine Horror-Story ist. Bei mir wandert das Buch ins Regal neben die Vampir-Chroniken von Anne Rice. Hat ja irgendwie auch was damit zu tun.

Sonntag, 13. September 2009

Amelie Fichte/Volker Sponholz - All die Jahre




Eine Schafsliebe


Heute mal etwas ganz Anderes - ein Bilderbuch für Erwachsene (nein, nix Versautes :o))

Inhalt:

"Eine wahre Geschichte über die Liebe. Lilja und Antoni sind Schafe wie du und ich. Er liebt sie und sie liebt ihn - so einfach ist das. Eines Morgens aber steht Lilja plötzlich vor der Frage, ob sie in all den Jahren nicht so manches versäumt haben..."

Meine Bewertung:

Es beginnt mit dem gemeinsamen Frühstück, Antoni liest Zeitung, Lilja guckt aus dem Fenster und beobachtet die Nachbarn. Alles ist normal - wie immer. Doch dann legt Antoni seine Zeitung weg und sagt den berühmten Satz "Ich geh dann mal Zigaretten holen". Als er die Tür hinter sich schließt ohne sich umzudrehen und zu verabschieden, bekommt Lilja plötzlich Angst. War das jetzt ein Abschied für immer? Sie denkt nach über das Gute und das Schlechte in all den Jahren...letztendlich weiß sie, dass sie beide sich viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und ihre Liebe als selbstverständlich angenommen haben. Sie merkt, dass Sie Antoni noch immer liebt und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass er wieder bei ihr ist.

Ich kann nicht leugnen, dass ich uns doch manchmal wieder erkenne und feststelle, dass wir diese Fehler auch machen. Ich gestehe, das Buch hat mich wirklich zu Tränen gerührt. Kann es allen empfehlen, die in einer langjährigen Partnerschaft leben. Vielleicht sollte man einfach mal öfter was Liebes zu seinem Partner sagen, als sich über seine Macken zu ärgern - Macken hat schließlich jeder von uns, oder?

Es gab da vor Jahren mal einen Song mit einer ziemlich einfachen Aussage: "All you need is love" Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere :o)

In diesem Sinne - vielleicht seid ihr ja schon lange mit eurem Partner zusammen - dann ist dieses Buch ein schönes Geschenk zum Valentinstag, Jahrestag...

Samstag, 22. August 2009

Eoin Colfer - Artemis Fowl - Das Zeitparadox



Inhalt:

"Artemis gegen Artemis - spannender denn je!

Durch einen Zeitkanal reisen Artemis Fowl und die Unterwelt-Elfe Holly Short in die Vergangenheit. Sie müssen eine bedrohte Lemurenart vor der Ausrottung bewahren, um in der Gegenwart das Leben von Artemis' Mutter zu retten. Der junge Verbrecher, der das Tier einer Gangsterbande ausliefern will, ist außerordentlich gefährlich. Er heißt - Artemis Fowl"

Meine Bewertung:

Diesmal kämpft Arty gegen mehrere Gegner: Neben seinem gerissenen, jüngeren Ich taucht eine weitere alte Bekannte wieder auf: Opal Koboi. Ich lese die Artemis Fowl Reihe genauso gerne, wie ich Harry Potter gelesen habe. Die sechste Geschichte von Artemis fand ich aber etwas verwirrend. Wie es der Titel schon andeutet, ändert Artemis in diesem 6. Band etwas seine eigene Geschichte durch eine Reise in die Vergangenheit. Artemis ist mittlerweile fast schon ein sympathischer Junge geworden, seine Freundschaft zu Holly, der Elfe und Foaly, dem Zentaur machen ihn richtig menschlich - weit entfernt von dem kleinen Super-Verbrecher-Genie am Anfang der Reihe. Gemeinsam mit den Unterirdischen bekämpft er wieder einmal eine große Gefahr - für Ober- und Unterirdische. Bleibt zu hoffen, dass seine dunkle Seite nicht ganz ausgelöscht wurde - sonst gäbe es ja nichts mehr zu erzählen...Ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung - dann aber hoffentlich wieder nur mit einem Artemis.

Mein Fazit: Habe das Buch wie alle anderen Bände verschlungen und wahrscheinlich zu schnell gelesen. Man muss bei dieser Geschichte schon aufpassen, sonst verliert man gerne mal den Faden (junger Arty, älterer Arty, böser Arty, guter Arty...das wird schon ein bisschen viel auf einmal).

Mittwoch, 19. August 2009

Thomas Glavinic - Das Leben der Wünsche




Inhalt:

"Stellen Sie sich vor, Ihre geheimsten Wünsche würden wahr. Die innersten, dunklen Wünsche, von denen Sie selbst bisher nichts ahnten.

So ergeht es Jonas, dem ein Unbekannter eines Tages ein unerhörtes Angebot macht: "Ich erfülle Ihnen drei Wünsche." Der Ehemann, Vater, Werbetexter und leidenschaftliche außereheliche Liebhaber lässt sich auf das Spiel ein. Bis seine Frau eines Abends tot in der Badewanne liegt. Weiß die Nacht etwa mehr von Jonas' Wünschen als er selbst? Unverwechselbar erzählt der in Wien lebende Schriftsteller Thomas Glavinic die Geschichte eines ganz normalen Mittdreißigers, der genau das bekommt, was er sich wünscht. Und noch ein bisschen mehr."


Meine Bewertung:

Ich muss zugeben, dass ich das Buch sehr schnell gelesen habe, immer in der Hoffnung, noch irgendwie Antworten auf all die offenen Fragen zu bekommen: Wer ist Mann, der die Wünsche gewährt hat. Wurden tatsächlich Wünsche erfüllt, oder sind die ganzen Geschehnisse nur Zufälle? Wünscht der (angeblich) gutmütige Jonas, der noch nicht mal einer Spinne oder Fliege etwas zuleide tut, insgeheim vielen den Tod? Was ist mit dem Meteorit?... Ich fand das Buch seltsam und verwirrend. Die Schreibweise hat mir auch nicht wirklich gefallen. Dank der fehlenden Anführungszeichen ist ein Gespräch manchmal schwer nachzuvollziehen. In einem Kapitel läuft die Unterhaltung auch einige Zeit über indirekte Rede, was ich total irritierend fand. Ist wahrscheinlich Geschmackssache. Empfehlen kann ich es Leuten, die Endzeitromane und tiefgründige Bücher lieben, die mehr Fragen aufwerfen als Antworten geben. Ich persönlich war froh, als ich es fertig gelesen hatte. Für mich definitiv kein Buch zum Behalten.

Sonntag, 9. August 2009

Andrea Schacht - Kreuzblume


Inhalt:

"Das Schicksal einer mutigen jungen Frau in einer dramatischen Epoche. Und die fesselnde Geschichte der zeitweilig verschwundenen Baupläne des Kölner Doms!

Die junge Antonia wächst in den Wirren der napoleonischen Kriege als Tochter einer Maketenderin auf. Erst nach dem Tod der Mutter erfährt die 14-jährige, dass sie das leibliche Kind einer Kölner Nonne ist. Sie macht sich auf die Suche nach ihren Eltern - und stellt dabei verblüfft fest, dass ihr Leben und das jener Menschen, die ihr nahe stehen, eng mit den mittelalterlichen Bauplänen des Kölner Doms verwoben sind. Immer tiefer gerät Antionia in einen Strudel von Intringen und Verbrechen, bis sie selbst die Pläne schließlich wiederentdeckt - und dabei auch die Liebe ihres Lebens findet..."

Meine Bewertung:

Andrea Schacht ist es gelungen, historische Ereignisse zu Zeiten der napoleonischen Kriege in eine spannende Geschichte einzubinden. Da konnte auch nicht der Umfang des Buches abschrecken, bis zu letzt habe ich mit Antonia mitgefiebert. Antonias/Tonis (sie schlüpft auch gerne ab und zu in die Rolle eines Burschen - wenn es hilfreich ist) Lebensgeschichte und die der anderen Protagonisten ist eng miteinander verbunden - und auch der Verlust der mittelalterlichen Baupläne des Kölner Doms zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Mit Antonia hat Andrea Schacht wieder eine mutige junge Frau erschaffen, die sich gegen gesellschaftliche Vorgaben sträubt und sich durch nichts von ihrem Weg abbringen lässt. Auf ihrem Weg verliert sie viele geliebte Menschen (ihre erste Familie - Elisabeth und Wilhelm Dahmen, die sie als ihr eigenes Kind großzogen), aber sie gewinnt auch eine neue Familie (ihre Mutter Elena - eine ehemalige Nonne - und deren Ehemann Wilhelm Waldegg und zwei Halbbrüder, Cornelius und David) und treue Freunde.

Sehr schön fand ich, dass Frau Schacht auch ihre frühere Protagonistin Almut Bossart/von Spiegel noch in dem Buch untergebracht hat (obwohl diese gut 400 Jahre vorher "gelebt" hat). Eine resolute alte Dame (eindeutig eine Nachfahrin von Almut Bossart) unterstützt Antonia in ihrem Anliegen, für die verwundeten und sterbenden Soldaten ein Lazarett zu gründen. Ach ja, habe ich da schon ein Freundentränchen vergossen - weil Almut ist und bleibt eine meiner liebsten Heldinnen, aber die Reihe ist ja nun leider zu Ende - dann natürlich auch am Schluss. Denn es gibt ein gutes Ende für die gesamte Familie Waldegg.

Kurz und bündig: Für mich ein Buch, das ins Regal wandert (zum irgendwann nochmal durchschmökern).

Mittwoch, 5. August 2009

Keine neue Bewertung - nur mein neuer Leseplatz


Mein liebstes Außen-Deko-Teil. Die Schnecke strahlt so schön, wenn die Sonne drauf scheint. Ich geb's zu, ich stehe auf Kristalle und sonstigen Glitzerkram...




Ich habe derzeit Urlaub und dementsprechend Zeit. Habe meinen Balkon optisch überarbeitet (sprich aufgeräumt, sauber gemacht und ein paar neue Pflanzen gekauft). Hier nun ein paar Bilder meiner neuen Lese-Oase, die ich dank der Hitze in den nächsten Tagen wohl ausgiebig nutzen werde (weil bis abends Schatten ;o))

Sonntag, 19. Juli 2009

Carol Mason - Die Geheimnisse verheirateter Frauen




Zeit für leichte Sommerlektüre.

Über das Buch:

Eine Ehefrau auf Abwegen

Jills Leben ist perfekt. Ihr Mann Rob ist ihre große Liebe, Hund Kiefer meistens stubenrein und ihre Freundin Leigh eine echte Stütze. Wenn es nur nicht ein Problem gäbe, das schwer auf ihrer sonst glücklichen Ehe lastet. Rob kann keine Kinder zeugen, weigert sich aber, das Thema mit Jill zu diskutieren. Ausgerechnet jetzt taucht ein attraktiver Fremder auf. Leigh ermuntert ihre Freundin, sich ein ganz spezielles Geheimnis zuzulegen. Wenn Hausfrauen wirklich verzweifelt sind - ein Debüt mit viel Gefühl.

Über den Autor
Carol Mason, geboren 1969 in Sunderland/Großbritannien, arbeitete nach dem Studium der angewandten Kunst als Texterin in der Werbung, bevor sie begann, ihre gesamte Zeit dem Schreiben zu widmen. Carol Mason lebt mit ihrem Ehemann in Kanada.

Meine Bewertung:

Auch wieder ein sehr unterhaltsames Buch, über die Ehe, Frauen-Freundschaften und auch am Rande das Altern.

Jill ist sehr verliebt in ihren Mann, der ihr aber immer häufiger die kalte Schulter zeigt auf Grund seiner Enttäuschung und Trauer darüber, dass er unfruchtbar ist. Auch die Ehen der beiden sehr unterschiedlichen Freundinnen weisen größere Risse auf. Leigh stürzt sich in eine Affäre, Wendy hat Angst vor einer Krebserkrankung und Jill ist sich nicht sicher, wie es weitergehen soll. Aus Verzweiflung denkt sie auch über eine Affäre mit dem freundlichen Russen Andrey nach. Als die Situation eskaliert und als Resultat alle 3 Ehen in Gefahr sind, erkennt Jill, wer ihre wahre Freundin ist und wem sie zu sehr vertraut hat. Aber keine Sorge, es gibt ein schöööönes Ende! Mein Tipp: Entspannt auf der Couch lesen. Mitlachen, nachdenken, traurig sein und am Schluss ein Freudentränchen.

Viel Spaß beim Lesen! :o)

Dienstag, 16. Juni 2009

Und wieder eines fertig: Mac Tiger



Ein wunderschönes Buch von Andrea Schacht. Hier der Inhalt dazu:



Das Buch hat mich - wie alle anderen Andrea Schacht Bücher zuvor - gefesselt. Habe das Buch sehr schnell gelesen. Schade, dass es schon zu Ende ist.

Es ist das erste Katzen-Buch, dass ich von Andrea Schacht gelesen habe. Bisher kannte ich die 5 Bände um die Begine Almut, die Ring-Trilogie und Rheines Gold. Ich lese ihre Bücher so gerne, weil sie flüssig geschrieben und dabei stets spannend und unterhaltsam sind.

Die Geschichte des Schlossgespenstes Mac Tiger verbindet eine tragische Liebesgeschichte aus dem Jahr 1744 mit der Gegenwart. Mac Tiger wurde während dieser Clan-Fehde auf Drumnadruid Castle dahingemeuchelt und spukt seitdem in dem Schloss. Irgendwie hat er den Anschluss verpasst und kommt einfach nicht in den Katzenhimmel.

In der Gegenwart treffen einige Personen in dem nunmehr zum Schlosshotel umgebauten Castle aufeinander, deren Geschichte sowohl in der alten, als auch in der neuen Zeit miteinander verwoben ist. Mac Tiger ist verwirrt darüber, dass ihn die junge Margita sieht und auch anspricht. Er spukt was das Zeug hält und kann ihr doch keine Angst einjagen. Mehr Erfolg mit seinem Spuk hat er bei Ken Mackey, dem er seine Arbeit im Urlaub nicht eben erleichtert.

Irgendwann lichtet sich auch der dichteste Hochland-Nebel und es wird klar, welche Verbindung zwischen den Hauptakteuren Margita, Ken, Arthur und Henrietta in der neuen Zeit und Margaret MacIan und Alasdair MacLeod in der früheren Zeit besteht. Dazwischen hat Margita häufig Visionen aus der Vergangenheit.

Das Buch ist schön erzählt, teils aus der Perspektive Mac Tigers, teils aus Margitas Sicht. Margitas Visionen oder das Nacherleben der alten Zeit erinnerte mich ein bisschen an ein Buch von Susanna Kearsley, das ich auch sehr schön fand ("Mariana"). Ich kann Mac Tiger sehr empfehlen, wie alle anderen Andrea Schacht Bücher, die ich bisher gelesen habe.

Andrea Schacht schreibt auch wunderbare mittelalterliche Köln-Romane. Wer mehr über die Autorin und ihre Werke wissen möchte, findet auf ihrer Internetseite weitere Informationen.

Viel Spaß beim Schmökern!

Samstag, 13. Juni 2009

Gerade fertig gelesen:





Sebastian Glubrecht - Na servus!

Klappentext:

"Bayern lieben - auch wenn's weh tut. Das Schlimmste, was einem aufstrebenden Berliner passieren kann: kein Job. Und das Allerschlimmste? Ein Job in München. Trotzdem findet sich Jungjournalist Sebastian eines Tages auf dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen wieder. Im Übergepäck: Vorurteile. Und alle berechtigt.

Doch dann lernt er eine Münchnerin kennen, die nicht nur schlagfertig und hübsch ist, sondern auch Hochdeutsch spricht. Allerdings hat diese reizende Ausnahmeerscheinung einen Ziehvater. Und der ist bayerischer als Bayern - und wohnt im selben Haus..."

Ich habe es gelesen und finde es toll. Es ist kurzweilig und locker geschrieben. Beim Lesen der bayerischen Teile habe ich mich teilweise etwas schwer getan, aber ich denke, für Herrn Glubrecht war es noch schwerer, dies zu schreiben. Habe jedenfalls bis zum Schluss mit dem "Waschtl" mitgefiebert, dass er seine Roni letztendlich doch noch erobert.

Sehr zu empfehlen für Leute, die Bücher von Jan Weiler (Maria, ihm schmeckt's nicht, Antonio im Wunderland) und Stephen Clarke (Ein Engländer in Paris) und anderer Autoren, die das aufeinander Prallen verschiedener Kulturen und Lebensarten beschreiben. Wenn ihr mir hier noch andere Bücher empfehlen könnt, jederzeit gerne!

Ich interessiere mich für Geschichten dieser Art, denn auch ich habe meine Heimat verlassen und bin ins Rheinland gezogen. Nur bei mir ist es noch ein bisschen anders: Ich komme aus einer kleineren Stadt im Südwesten, in der Dialekt gesprochen wird, und bin trotz aller Warnungen in die Umgebung von Köln gezogen. Klar, dass ich hier immer belächelt werde, weil mein Dialekt nicht ganz zu beseitigen ist. Mal ehrlich, will ich auch gar nicht! Gibt es eigentlich schon ein Buch in der Richtung? Ein Baden-Württemberger im Rheinland???

Vielen lieben Dank an eine sehr liebe Tauschpartnerin, die mir dieses Buch schenkte. Ein tolles Buch um die "Hibbel-Zeit" zu überbrücken!