Dienstag, 31. Dezember 2013

Guten Rutsch und alles Gute für 2014!

Alles Liebe für das neue Jahr! 


Viel Spaß beim Feiern und danke für ein super geniales Blogger-Jahr zusammen mit euch: Meiner Familie, meinen Freunden, meinen Lesern, netten Autoren und Verlagen. Danke, dass ihr mich hier nicht alleine lasst und ab und zu reinschaut. 

Im neuen Jahr wird sich wieder einiges tun, versprochen!

Liebe Grüße
Deborah

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Meg Lukens Noonan – Der perfekte Mantel

Handwerk, Luxus, Leidenschaft – Die Geschichte eines 50.000-Dollar-Mantels


Und wieder kein Roman, sondern ein hervorragendes Buch, das mit zu meinen Favoriten 2013 zählt. Ein ganzes Buch über die Entstehung eines perfekten, von John H. Cutler exklusiv für einen Kunden maßgeschneiderten, Mantels. „Der perfekte Mantel“ ist ein tolles Buch für alle, die sich Gedanken machen über den Verlust der Wertigkeit in unserer schnelllebigen Gesellschaft, in der es anscheinend nie gelingt uns satt zu machen. Vielleicht auch etwas für bekennende Shopaholics, als kleine Anregung zum Nachdenken...




Zum Inhalt:



Die Autorin stößt auf die Internetseite von John H. Cutler und die Präsentation seines Meisterwerkes: Ein handgefertigter Mantel aus den besten Materialien, dessen Herstellung mehrere Monate in Anspruch genommen hat. Meg Lukens Noonan taucht in die beeindruckende Welt der Maßschneiderei ein und folgt dem Weg der Entstehung des Mantels. Sie ist neugierig auf die Geschichte hinter der Geschichte und reist anschließend von Land zu Land, um Produzenten von Stoff, Knöpfen etc. zu besuchen und ihren Lesern einen spannenden und unterhaltsamen Einblick hinter die Kulissen zu gewähren. 



Meine Bewertung:



Um diesen – auf den ersten Blick sehr unscheinbaren – Mantel geht es. Einen Mantel aus dem teuersten Wollstoff der Welt (aus der Wolle von Vikunjas) von Dormeuil, Seide von Stefano Rici, mit Knöpfen von James Grove & Sons, einer Goldplakette, graviert von einem der besten Graveure der Welt, John Thompson. Dieser Mantel wurde auf Wunsch eines guten Kunden von John H. Cutler angefertigt, Keith Lambert. 

copyright Richard Weinstein

Bisher war ich kein großer Freund von Sachbüchern. Nicht, dass sie mich nicht interessiert hätten, aber oft sind sie staubtrocken geschrieben und können mich nicht wirklich fesseln. Leider verflüchtigt sich dann mein Interesse ziemlich schnell und ich neige dazu, sie zur Seite zu legen. Als mir Meg Lukens Noonans „Der perfekte Mantel“ vorgestellt wurde, war das jedoch etwas anderes. Das Thema reizte mich unwahrscheinlich und das Buch kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: Ich empfinde in letzter Zeit einen ziemlichen Überdruss. Der ständige Konsumreiz ermüdet mich – außerdem meldet sich immer häufiger das schlechte Gewissen. Jeder von uns ahnt es, nein weiß es, und doch verdrängen wir es immer und immer wieder – der Preis für unseren schnellen Konsum ist zu hoch. Zu hoch für Mensch, Tier und Umwelt, für uns alle. Nicht falsch verstehen: Ich werde mir nie im Leben so teure Kleidungsstücke leisten können, aber bewusster einkaufen sollte im Vordergrund stehen.



Die Leseprobe von „Der perfekte Mantel“ machte Lust auf mehr, ich wollte dieses Buch lesen und die Entstehungsgeschichte dieses Kleidungsstückes erfahren. Ich vermute, euch geht es genau wie mir, wenn ihr euch das Bild des Mantels anschaut, fragt ihr euch sicher: „Wieso ist dieses einfache Kleidungsstück so teuer?“ Genau das fragte sich wohl auch Meg Lukens Noonan, als sie den von John H. Cutler und seinen Mitarbeitern genähten Mantel entdeckte, und fing an zu recherchieren. Aus dieser Recherche entsprang ihre Idee, die einzelnen Produktionsschritte nachzuvollziehen und vor Ort die Lieferanten und Produzenten zu besuchen. Sie besucht in London die Maßschneider auf der Savile Road. In Peru ist sie dabei, wenn die Vikunjas zusammengetrieben und geschoren werden, in Italien erfährt sie viel über die Seide, die für das Futter verwendet wurde...


John H. Cutler

Meg Lukens Noonan beschreibt ihre Reise so lebendig, dass man nie das Gefühl hat, ein Sachbuch zu lesen. So ist es wenig verwunderlich, dass ich es tatsächlich in wenigen Tagen beendet habe. Als sie am Ende im Beisein von John H. Cutler und Keith Lambert (ihm gehört dieses Meisterwerk) den Mantel berühren und sogar anprobieren darf, konnte ich ihr Glück nachvollziehen. Ich beneidete sie regelrecht um diesen Augenblick. Ihre Reise habe ich voller Spannung mit verfolgt und wünschte, ich könnte die Vikunjas auch einmal sehen. Zum Glück konnten diese wunderschönen Tiere vor dem Aussterben gerettet werden.






Die Autorin lernt auf der Reise so viele interessante Menschen kennen, die ihr neben den Informationen über die einzelnen Bestandteile des Mantels auch alle über die Vergangenheit und die Zukunft ihres Berufsstandes berichten. In den meisten Fällen sieht die Zukunft nicht gerade rosig aus, da den Schneidern, Knopfmachern etc. Nachfolger fehlen. Keiner will diese mühseligen, handwerklichen Berufe in langjähriger Ausbildung erlernen. Es ist daher leider absehbar, dass die Berufszweige und all das vorhandene Wissen nach und nach verloren gehen werden, was einen großen Verlust darstellt.



Neben den Details zur Reise erfährt man auch einiges über die Bedeutung der Bekleidung in den unterschiedlichen Epochen und natürlich die eine oder andere Anekdote. Damit man sich im Nachgang ausführlicher mit den einzelnen Themen beschäftigen kann, sind alle Quellen im Anschluss an die Danksagung aufgeführt – was ich sehr gut finde, denn Fußnoten sind ab einer gewissen Menge eher lästig.



Für „Der perfekte Mantel“ gebe ich eine ganz große Leseempfehlung. Lasst euch nicht täuschen, es geht hier nicht nur um die Maßschneiderei, mit der vermutlich die wenigsten von uns etwas anfangen können – in diesem Stil bleibt sie sehr reichen Leuten vorbehalten. Nein, Hauptthema ist hier auf jeden Fall unser Konsumverhalten und die weitreichenden Folgen. Meg Lukens Noonan regt mit ihrem Buch eindeutig zu mehr Qualitätsbewusstsein an. Vielleicht sollte jeder einzelne von uns (ich packe mir hier durchaus auch an die Nase!) weniger einkaufen und sich davor Gedanken darüber machen, was man wirklich braucht. Die Devise: Erst denken, dann kaufen. Wenn man etwas wirklich benötigt, sollte man eher auf Qualität und Herkunft achten. Schlechte Kleidung gefährdet Menschenleben (einfach nur mal an die vielen Toten in Bangladesh denken) und unsere Umwelt. Macht es uns wirklich glücklich, wenn wir wieder einmal ein billiges Shirt ergattern? Das Glücksgefühl nach einem Schnäppchen hat eine sehr geringe Halbwertszeit, oder? Die Autorin erhebt nicht den mahnenden Finger - aber Nachdenken ist durchaus erwünscht. 


Meg Lukens Noonan in Peru

Zum Thema Qualität: Die Gestaltung von „Der perfekte Mantel“ ist sehr hochwertig. Eden Books ist es gelungen, Meg Lukens Noonans Buch einen perfekten Rahmen zu geben. Ein Buch, das ich mit Sicherheit behalten und noch einmal lesen werde – sobald mir meine Ziele wieder in Vergessenheit geraten.


Ich bedanke mich bei Eden Books für das Rezensionsexemplar und die Bilder, die ich hier verwenden darf (Copyright des Covers und der Fotos beim Verlag und der Autorin). Weitere Infos zum Buch findet ihr direkt auf der Verlagsseite.


Da es mir die Vikunjas so angetan haben, hier noch ein besonders hübsches Bild eines frisch geschorenen Tieres:


Einen schönen Rest-Weihnachtsfeiertag wünsche ich euch!
Deborah

Sonntag, 15. Dezember 2013

Carolyn Robb - Königlich und Köstlich

Bestes Buchgeschenk für Hobbyköche, Kochbuchliebhaber und alle, die wissen möchten, was Ihre Königlichen Hoheiten essen - ein Hauch Gala-Dinner für zu Hause!

Blogg dein Buch hat eine Weihnachtsaktion gestartet, bei der es um „Das schönste Buchgeschenk zu Weihnachten“ geht. Es gibt einige Anwärter auf diesen Titel – die genaueren Informationen zu den anderen Büchern und der Aktion finde ihr direkt auf der Aktionsseite.

Ich hatte für „Königlich und Köstlich“ gestimmt und freue mich riesig, dass ich dieses tolle Buch von Callwey erhalten habe (copyright des Covers und aller Inhalte beim Verlag). So langsam entwickle ich auch eine Leidenschaft für Sachbücher, hier insbesondere Bücher zu Einrichtungen, Kochen, Kreativität. Daher hat mich dieser Titel am meisten interessiert, obwohl auch einige andere durchaus was für mich wären.



Zum Inhalt:

Carolyn Robb war nach ihrer Ausbildung an einer Kochschule 11 Jahre lang Seiner Königlichen Hoheit Prinz Charles und der Königsfamilie. In diesem Buch stellt sie 80 besondere Rezepte für jeden Anlass vor, garniert mit kleinen Erinnerungsstücken der königlichen Familie: Persönliche Briefe oder keine Notizen von Prinzessin Diana oder dem Prince of Wales, Bilder, kleine Geschichten. Abgerundet wird das Ganze durch Blumen-Arrangements von Sarah Champier und Fotos von Simon Brown.

Meine Bewertung:

Zu allererst und vorab: Ich habe bisher leider keines der Rezepte nachgekocht (bei meiner Dauererkältung macht das gerade keinen Sinn). Das werde ich aber im neuen Jahr nachholen und euch dann darüber berichten ob die Gerichte genauso lecker schmecken, wie sie aussehen, und ob sie auch tatsächlich einfach nachzukochen sind. Auf den ersten Blick sahen sie jedoch nicht besonders kompliziert aus – zumindest nicht alle.


Was ich aber auf jeden Fall getan habe: Das Buch immer und wieder angeschaut, durchgestöbert und darin gelesen. Und jedes Mal läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Ich kann mich einfach nicht daran satt sehen. Schon beim Auspacken war ich von der hochwertigen Ausstattung des Buches begeistert. Sowohl auf dem Schutzumschlag als auch auf dem Einband ist die Union Flag (Nationalflagge des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirlands) und abgebildet – jeweils verziert mit einer Krone. Einfach schön anzuschauen und für jeden Großbritannien-Fan sicher eine Freude. Ein Lesebändchen ist auch vorhanden, was ich persönlich immer sehr vorteilhaft finde, vor allem bei Kochbüchern, wenn man nochmal schnell etwas nachschauen will.

Nun aber zu den inneren Werten. Zunächst gibt es eine ausführliche Einleitung, in der uns Carolyn Robb über ihren Werdegang berichtet. Das alles liest sich sehr interessant, denn immerhin erfährt man sogar etwas über das Vorstellungsgespräch bei Ihrer königlichen Hoheit Prinzessin Diana, das Leben im Palast und die Aufgaben von Carolyn Robb. Ein spannendes, aufregendes Leben – eine Zeit, die ihr offensichtlich sehr gut gefallen hat. 



Die Rezepte sind wunderbar aufgeteilt in die Kapitel Herrliche Häppchen, Üppige Brote, Schöner Auftakt, Leicht & Sommerlich, Warm & Wohlig, Süße Versuchungen, Kekse und Kleingebäck, Kuchen, Essen für Kinder, Haltbar und Lecker. Zu jedem Gericht gibt es eine kleine Erklärung und ein ansprechendes Bild. Das Essen ist teilweise sehr edel angerichtet, aber in manchen Fällen auch ganz schlicht und rustikal auf Holzbrettern. In jedem Fall wird hier großes Augenmerk auf die Details gelegt – was Carolyn Robb sehr wichtig ist. Sie findet auch, dass immer Blumen auf den Tisch gehören. So wird auch das einfachste (aber deshalb nicht weniger leckere) Essen zum Gaumenschmaus. Sarah Champiers Blumen-Arrangements sind ein Traum und so gut fotografiert, dass man das Gefühl hat, man könnte sie tatsächlich riechen.


Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, aus den Büchern der Auswahl das Richtige ausgesucht zu haben. „Königlich und Köstlich“ ist in der Tat ein royales Weihnachtsgeschenk, über das sich sicher jeder freut, der gerne kocht und Kochbücher liebt – insbesondere dann, wenn sie (oder vielleicht auch er) ein Faible für das englische Königshaus hat. Dazu zähle ich mich eigentlich nicht – aber mal ehrlich: Ein bisschen interessiert man sich ja doch für Klatsch und Tratsch rund um die königliche Familie. Davon gibt es hier zwar wenig, dafür aber echtes Insiderwissen. Rein für die Optik und den Inhalt gibt es von mir volle Punktzahl.


Weitere Informationen zum Buch findet ihr auf der Seite von Callwey. Ich danke dem Verlag und Blogg dein Buch für die Aktion und natürlich für mein Exemplar des Buches. Und nun werde ich einen schönen Platz im so langsam überfüllten Kochbuchregal suchen. Hilfe...

Gute Nacht ihr Lieben!

Deborah


Freitag, 6. Dezember 2013

Comic-Adaption "Anne Rice - Interview mit einem Vampir: Claudias Story" von Ashley Marie Witter

Heute gibt es von mir eine Geschenkempfehlung zu Nikolaus, zu Weihnachten, zum Geburtstag... für alle Fans von Anne Rice Vampirchroniken und Comic-Fans!

Diese gruselig-schöne Comic-Adaption habe ich gestern bekommen und direkt verschlungen (copyright des Buchcovers und der Innenseiten bei Carlsen):




Zum Inhalt:

In dieser Comic-Adaption wird ein Teil der Geschichte aus "Interview mit einem Vampir" erzählt - nämlich Claudias Geschichte. Claudia ist ein zehnjähriges Mädchen, das seine Mutter durch die Pest verliert. Der verzweifelte Vampir Louis, der sich nicht mit seinem Dasein als Untoter anfreunden kann, findet das kranke und halbtote Kind und trinkt von ihr. Lestat, sein Schöpfer, ertappt in dabei und sieht seine Chance, Louis weiter an sich zu binden. Er macht - gegen alle Regeln - aus Claudia einen Vampir. Einen Vampir, der für alle Ewigkeit den Körper eines Kindes besitzt. Zunächst genießt Claudia ihr Leben als Vampir, doch mit den Jahren kommt es immer häufiger zu Auseinandersetzungen mit ihren beiden Vätern: Lestat, den sie verachtet und zuletzt sogar hasst, und Louis, den sie liebt. Claudia will mehr, mehr wissen, mehr erleben und verstehen, warum sie nie erwachsen sein wird - und vor allen Dingen will sie frei sein von ihrem dunklen Vater. 

Meine Bewertung:

Wenn ihr mich fragt, ob ich Vampir-Romane mag, werde ich auf jeden Fall ja sagen. Aber nicht alle. Ein paar von den neueren finde ich gut, einen Teil aber auch sterbenslangweilig. Mein absolutes Lieblingsbuch in diesem Bereich ist und bleibt jedoch der zweite Teil der Vampirchroniken von Anne Rice: "Der Fürst der Finsternis". Dieses Buch habe ich bestimmt 5-6 Mal gelesen, Lestat ist mein ganz persönlicher Lieblingsvampir, der gefallene Engel. Es ist düster, geheimnisvoll, erotisch und mitreißend. "Interview mit einem Vampir" ist ein guter Einstieg in die Reihe, aber Louis ist mir als Held einfach zu weinerlich - das empfindet auch seine "Tochter" Claudia so. Sie bezeichnet ihn gerne mal als schwach. Das Buch feiert übrigens übernächstes Jahr sein 40jähriges - ja, ehrlich, es ist bereits 1976 erschienen!   

Als ich gesehen habe, dass es die Comic-Adaption von Ashley Marie Witter gibt, war ich begeistert. Ich musste sie einfach lesen. Und ich werde das Buch irgendwie in mein übervolles Regal quetschen, denn das bleibt definitiv hier. Ich habe "Interview mit einem Vampir" vor fast 20 Jahren gelesen, bin aber ziemlich sicher, dass sich "Claudias Story" wirklich sehr gut an der Buchvorlage von Anne Rice orientiert. Wobei ich natürlich den Film noch mehr vor Augen habe. Ungelogen: Beim Lesen des Comics hatte ich die passende Filmmusik im Kopf. Hatte ich schon erwähnt, dass ich den Film auch viele Male angeschaut habe? Einer der wenigen Filme mit Tom Cruise, die ich liebe. Nun aber zurück zum Buch.

Zunächst einmal zu den äußeren Werten: Ich habe es ausgepackt und war verliebt. Das ist für mich kein Comic, sondern ein Kunstwerk. Es ist ein rotes Hardcover-Buch mit goldener Schrift. Der Buchumschlag fühlt sich samtig weich an (einziger Nachteil dabei: er ist wieder anfällig für Finger-Abdrücke, die man aber leicht wieder abwischen kann). Das düstere Bild mit der kleinen Claudia ist wunderschön und gleichzeitig etwas gruselig. Insgesamt ist das Buch sehr hochwertig verarbeitet. 



Die Geschichte an sich ist in Sepia-Farben gehalten, lediglich das Blut ist in Farbe. Durch die Farbgestaltung wirkt es alles sehr alt und authentisch - passend zu der Geschichte, die in New Orleans um 1800 spielt. Die Figuren sind sehr schön gezeichnet und entsprechen durchaus meinen Vorstellungen der Protagonisten - insbesondere weil hier Lestat, Louis und Armand wirklich als die jungen Männer gezeichnet sind, die sie in der Romanvorlage auch waren. (Im Film waren sie ja alle etwas älter - im Falle von Armand sogar sehr viel älter...). Insbesondere bei Claudia kann man sehr gut die Gefühlsregungen an den Augen erkennen, ihre Traurigkeit, ihr Hass, ihre Verzweiflung und ihre Liebe - alles ist phantastisch zeichnerisch dargestellt. Die Geschichte wird spannend erzählt und fesselt einen bis zum bitteren Ende. 

Hier habe ich zwei kleine Einblicke für euch:




Ich hoffe ehrlich gesagt auf weitere Geschichten aus den Vampirchroniken - am liebsten natürlich über meinen persönlichen Liebling Lestat. Diese Umsetzung als Comic von Ashley Marie Witter hat mir sehr gut gefallen und ich denke, ihr könnt Anne Rice Fans damit wirklich eine Freude machen. Ich habe nun spontan Lust, die Vampirchroniken mal wieder aus dem Bücherregal zu nehmen und mich darin zu vertiefen...Und den Film könnte ich eigentlich auch mal wieder anschauen...

Mein Fazit: Beide Daumen hoch für diese Comic-Umsetzung von "Claudias Story". Eine tolle Idee, mit der ich nicht gerechnet hätte. Weitere Informationen zum Buch findet ihr direkt bei Carlsen. Ich wünsche euch eine gruselige und schaurig schöne Zeit beim Lesen/Anschauen! 

Herzlichen Dank an den Carlsen-Verlag für das Rezensionsexemplar! 

Deborah

Dienstag, 3. Dezember 2013

Buch-Talk-Adventskalender Türchen 3

Ihr habt das Türchen Nr. 3 des Adventskalenders gefunden! Nun mal feste ziehen, damit sich das Türchen quiiiietschend öffnet...und ich euch ein bisschen in Adventsstimmung bringen kann. 



Zur Vorweihnachtszeit gehören für mich einfach Weihnachtsmärkte und Weihnachtsbasare mit selbstgemachten Dingen. Es ist bei uns schon fast eine kleine Tradition, am dritten Adventswochenende einen klitzekleinen Weihnachtsmarkt in einem Nachbardorf zu besuchen und dort einzukaufen. Sobald ich mein leckeres Weihnachtsgelee habe, weiß ich, es ist nicht mehr lange bis Weihnachten. Hmmm....Glas aufmachen, frisches Brötchen mit Gelee, das herrlich weihnachtlich duftet und schmeckt...ein Traum!

Ein Tipp für Weihnachtsmarkt-Fans ist die Internetseite Weihnachtsmarkt Deutschland - hier könnt ihr nach Bundesländern und Postleitzahlen sortiert nach Märkten suchen. Und es gibt massig davon. Ich persönlich kenne nicht wahnsinnig viele, aber ein paar sind mir doch in sehr gutem Gedächtnis.

Und hier verrate ich euch die Weihnachtsmärkte, die ich gerne (nochmal) besuchen möchte:

1. Weihnachtsmarkt in der Autostadt Wolfsburg 

Er ist nicht wahnsinnig groß und natürlich mit einem Eintrittspreis verbunden - aber ich fand ihn einfach wunderschön. Allein schon der Anblick des riesigen, über und über geschmückten Tannenbaums hat meine Augen zum Strahlen gebracht. Dazu gibt es die üblichen Stände, eine Eisshow, Glühwein, leckeres Essen... Hier ein paar Eindrücke von meinem Besuch 2010:






2. Weihnachtsbasar auf Schloss-Arff bei Hackenbroich, im Norden von Köln

Das Schloss an sich ist schon ein Kleinod, die angebotenen Dinge auf dem Weihnachtsbasar im Schloss sind ein absoluter Traum - jenseits von dem üblichen Weihnachtskitsch der großen Weihnachtsmärkte. Es werden wunderschöne handgefertigte Dinge und auch Antiquitäten angeboten. Leider hatten wir wettermäßig bei unserem ersten Besuch kein so großes Glück und es sah wenig winterlich aus. 



3. Burgweihnacht auf Burg Satzvey

Hier kann ich euch leider keine Fotos präsentieren, denn ich war noch nie auf dem Weihnachtsmarkt. Die Mittelaltermärkte und den Hexenmarkt auf Burg Satzvey kenne ich jedoch schon - und die waren toll! Auch hier wird Eintritt verlangt, aber Burg Satzvey ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Eigentlich finde ich immer die Weihnachtsmärkte in kleineren Städten und Dörfern der eigenen Umgebung am schönsten. Hier ist es nicht so überlaufen und man hat die Chance, Bekannte zu treffen. Darum möchte ich auch unbedingt mal wieder den Offenburger Weihnachtsmarkt besuchen. Das Thema bietet so viel Stoff zum Schreiben...ich könnte noch ewig weitermachen.


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Wenn ihr so gar keine Lust auf Weihnachtsmärkte/-basare habt und es euch lieber zu Hause gemütlich macht, habe ich für euch ein super leckeres, sehr einfaches Rezept für Weihnachtsplätzchen:


Buttergebäck

Zutaten für ca. 50 Stück

- 200 g Butter oder Margarine
- 125 g Puderzucker
- 2 P Vanillinzucker
- 3 Eigelb
- 275 g Mehl
Zum Bestreichen:
- 1 Eigelb
- 1 EL Kondensmilch
Schokostreusel o.ä. zum Verzieren 

Rezept

Fett schaumig rühren. Puderzucker, Vanillinzucker und Eigelb mit unterrühren. Mehl unterkneten und den Teig kalt stellen für etwa eine Stunde. Danach auswellen und mit Formen Plätzchen ausstechen. Eigelb und Kondensmilch verrühren und die Plätzchen damit bestreichen. Nach Wunsch verzieren mit Schokostreuseln, Liebesperlen, bunten Zuckerstreuseln...

Im Backofen bei 170° backen. Am besten im Auge behalten und nicht zu dunkel werden lassen. 

Tipp: Aus den restlichen Eiweiß lassen sich wunderbar noch Makronen machen (z. B. Kokos- oder Haselnussmakronen)! 


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Das Gewinnspiel

So, nachdem ihr alles so brav durchgelesen habt, kommen wir zur heutigen Gewinnspielfrage:

Was kaufe ich mir schon fast traditionsmäßig jedes Jahr auf dem kleinen Weihnachtsmarkt als Einstimmung auf die Weihnachtszeit? 

Ein kleiner Tipp: 




Die Lösung schickt ihr bitte bis zum 24.12.2013 um 24 Uhr mit dem Betreff "Türchen 3" an die E-Mail-Adresse kontakt@buch-talk.de. Die Gewinner werden benachrichtigt.

Zu gewinnen gibt es einen "Madame von Wutz" Kalender aus dem Monika Fuchs Verlag. Klickt einfach den Link, um ihn euch anzusehen. 

Ich verlose zusätzlich unter allen, die diesen Beitrag kommentieren, dieses kleine Gor Juss-Paket bestehend aus Lesezeichen und Buttons:



Diesen Preis werde ich am Nikolaustag verlosen. Ich wünsche euch viel Glück!

Morgen lest ihr auf dem Blog von Tintenzauber etwas zum Thema "Barbaratag". Wir wünschen euch weiterhin eine zauberhafte Adventszeit und viel Spaß mit unserem Kalender!

Liebe Grüße

Deborah



Ps: Ein herzliches Dankeschön geht an die anderen Sponsoren unseres Adventskalenders: Anja PfannstielMichael HaitelPS Wellness & MassageMonika Fuchs VerlagSandra UschtrinMarlies HaneltFit for Beauty, Allina Stoika, KunstHandwerk, Hilde Möller, MySwissSchokoladeEdition OberkasselViola KreilausOldigor VerlagVerlagshaus el Gato, BVjA, AmrûnJuliana Fabula, Jennifer Zahn, Rainer BuckTransit VerlagJessica van OettingenPostbank und Drachenmond-Verlag für ihre großzügige Bereitschaft diesen Kalender mit ihren Geschenken zu bereichern!

Zu Türchen Nummer 4 geht es hier entlang:





Sonntag, 1. Dezember 2013

Zoë Marriott - Frostblüte

Dieses Buch war für mich eine echte Überraschung! 



Zum Inhalt:

Frost lässt keinen an sich heran – aus gutem Grund: Sie trägt einen Wolfsdämon in sich, der immer dann hervorbricht und sie wahllos töten lässt, wenn sie verletzt oder von Gefühlen überwältigt wird. Als sie sich notgedrungen einer Schar Krieger anschließt, die das Königreich vor Aufständischen schützen, weckt sie schnell das Interesse von Luca, dem Anführer, und das Misstrauen von Arian, seinem besten Freund. Beide Männer spüren, dass sie etwas verbirgt. Und Frost ahnt bald, dass einer von ihnen das Feuer ihrer Gefühle entfachen wird. Doch zu welchem Preis?

Meine Bewertung:

Drei Fantasy-Bücher hintereinander ist für mich schon außergewöhnlich. Und ich musste mich ehrlich gesagt etwas motivieren, „Frostblüte“ zu lesen. Das hat sich aber recht schnell erledigt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Was für ein spannendes Buch! Ich habe bis zum Schluss mit Frost und Luca mitgefiebert und es in zwei Tagen inhaliert.

Frost ist zeitlebens auf der Flucht vor dem Wolfsdämon in ihr. Er tritt immer zu Tage, wenn Frost bedroht wird und keinen Ausweg mehr sieht. Sobald sie angegriffen und verletzt wird, verwandelt sich in eine Bestie im Blutrausch. Ihr Vater wurde von einem riesigen Wolf getötet. Der Fluch trifft sie das erste Mal, als sie gerade erst acht Jahre alt ist. Das Dorf, in dem sie mit ihrer Mutter lebt, will sie darauf hin verbrennen. Es gelingt ihnen jedoch, zu fliehen. Das Schicksal holt sie immer wieder ein, sie muss ständig auf der Hut sein. Sie ist noch sehr jung, als auch ihre Mutter stirbt. Mit gerade mal 17 Jahren macht sie sich auf die Suche nach der Feuergöttin, die sie befreien soll. Dabei trifft sie in einem ihr fremden Land auf eine Berggarde, die gegen grausame Aufständische kämpft. Der Anführer Luca nimmt sich ihrer an, sein Leutnant, Arian, traut ihr aber nicht über den Weg. Von nun an kämpft Frost gegen ihren Fluchtreflex und den Wolf in ihr. Luca bietet ihr die Chance auf ein richtiges Zuhause – und auf die Nähe, nach der sie sich schon so lange sehnt. Er will ihr helfen, sich selbst zu finden. Doch wird sie den Wolf besiegen oder ist sie eine ständige Gefahr für die Menschen, die sie umgeben?

Ich bin kein großer Fan von ständigen Zeitsprüngen, doch Zoë Marriott schafft es, die Rückblenden so geschickt einzubauen, dass sie nicht störend sind, sondern jedes Mal ein neues Detail von Frosts Geschichte zum richtigen Zeitpunkt einstreuen. Frost ist eine große Kämpferin und gleichzeitig ein verletzliches, junges Mädchen. Genau das macht sie so sympathisch. Jedes Mal, wenn sie die Kontrolle über sich verliert, empfindet sie große Scham und Schmerz – sie hat Angst, unschuldige Menschen zu töten. Vielleicht sogar Menschen, die sie liebt. Umso schlimmer wird es für sie, als ihre Gefühle für Luca stärker werden. Auch der selbstsichere Luca wirkt in Liebesdingen eher zurückhaltend. Der größte Teil der Geschichte ist sehr spannend – aber die Liebe spielt dennoch eine Rolle. Insofern ist es natürlich eher ein Fantasy-Buch für Mädchen/Frauen – obwohl es auch heftige Kampfszenen gibt.

Von den drei Büchern, die ich jetzt nacheinander weg gelesen habe, ist eindeutig „Frostblüte“ mein Favorit! Die Ich-Form der Erzählung gefällt mir sehr gut, es wirkt persönlicher. Und was ich ganz toll finde: Es scheint tatsächlich so, als wäre Frosts Geschichte in diesem einen Buch erzählt. Juhu, es geht doch! Ich möchte wahnsinnig gerne mehr von Zoë Marriott lesen – aber bitte keine Fortsetzung von „Frostblüte“. Das Ende ist gut, so soll es bleiben.

Eine kleine Anmerkung zu den Äußerlichkeiten: Die Aufmachung des Buches finde ich schön, das Cover passt sehr gut zum Titel – wobei ich mir Frost anders vorstelle. Einen Kritikpunkt habe ich jedoch: Ich bin wirklich eine sehr vorsichtige Leserin. Dennoch war es mir nicht möglich, das Buch ohne Leserillen und einen runden Rücken zu hinterlassen. Das finde ich immer schade und sollte bei der Preislage eigentlich nicht der Fall sein. Ich habe schon ein Buch mit fast 1.000 Seiten gelesen, das im Anschluss in einem besseren Zustand war.

Weitere Infos zum Buch und eine Leseprobe gibt es direkt auf der Seite von Carlsen.

Ich bedanke mich herzlich bei Carlsen für das Rezensionsexemplar!

So, und nun sage ich gute Nacht!


Deborah

Maggie Stiefvater - Wen der Rabe ruft

Ich hatte mal wieder Glück bei vorablesen und konnte nun mein erstes Maggie Stiefvater Buch lesen.




Zum Inhalt:


Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt.

Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen – bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird.

Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?

Meine Bewertung:

Ich hatte natürlich wieder einmal einen Punkt überlesen, der mich bestimmt davon abgehalten hätte, „Wen der Rabe ruft“ zu lesen: Es handelt sich um den Auftakt einer vierteiligen Reihe. Und ich wollte doch keine zusammenhängende Serien mehr anfangen... Zu spät! Blue und die Raven-Boys haben mich erwischt und ich werde ihnen sicherlich weiter folgen. Ich hoffe nur, dass der nächste Band bald erscheint. Ich bin im Normalfall eher der „ich-lese-lieber-alle-Bände-auf-einmal-Typ“ und hasse es zu warten – weil ich dann nämlich wieder alles vergessen habe, was im ersten Teil geschah. Ganz schlimm, wenn man mehrere Reihen angefangen hat mit unterschiedlichen und neuen Charakteren, insbesondere im Bereich Fantasy. Das bedeutet für mich, ich muss die Bücher behalten, bis ich die Reihe zu Ende gelesen habe. Ganz schlecht, wenn man überhaupt keinen Platz hat.

Bevor ich jetzt wieder endlos abschweife, zurück zum Buch. Blue ist die 16jährige Tochter einer Wahrsagerin. Genauer gesagt wächst sie in einer Familie auf, in der alle besondere, hellseherische Fähigkeiten haben. Außer Blue selbst. Sie hat lediglich eine Gabe: Sie dient den anderen quasi als Verstärker der Magie. Wenn sie dabei ist, können die anderen genauere Voraussagen machen. Blue ist davon gewaltig genervt und natürlich von dem ihr vorhergesagten Schicksal: Sie wird eines Tages ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten. Um sicher zu gehen, dass dies nicht eintrifft, hält sich Blue lieber von Jungs fern, insbesondere von den Raven-Boys, Schülern der Anglionby Privatschule.

In einer Nacht im April begegnet die Familie stets den Geistern der Personen, die im folgenden Jahr sterben werden. So auch in diesem Jahr. Etwas Unerwartetes geschieht: Blue sieht einen Geist und spricht mit ihm - Gansey. Diese Begegnung ist außergewöhnlich und lässt Blue und ihre Familie vermuten, dass er entweder der Junge ist, in den sie sich verlieben wird, oder der Junge, den sie töten wird – oder eben beides.

Kurze Zeit darauf lernt sie Gansey, den wilden Ronan, den zurückhaltenden Adam und den ganz und gar seltsamen Noah kennen. Vier sehr unterschiedliche Charaktere, die sich aus unerklärlichen Gründen gefunden haben. Gansey ist der Mittelpunkt der Truppe, er ist quasi ein junger Indiana Jones, auf der Suche nach dem verlorenen Schatz. In diesem Fall sucht er die Ley-Linien und König Glendower, der der Sage nach auf einer solchen Ley-Linie begraben sein soll. Er will ihn unbedingt finden, ist geradezu besessen von diesem Thema. Als Blue und die vier jungen Männer aufeinander treffen, nehmen die Dinge ihren Lauf: Es beginnt. Die fünf Freunde stoßen auf mehr Geheimnisse und auf einen Toten...

Ich mochte Maggie Stiefvaters Schreibstil von Anfang an. Keine Fragezeichen in den Augen, nichts blieb unklar im Lauf der Erzählung und die Geschichte hat mich direkt gepackt. Insbesondere, weil es hier um die Kraftlinien (Ley-Linien) geht, die ich schon aus anderen Fantasy-Büchern kenne. Mir gefallen die unterschiedlichen Charaktere unheimlich gut. Blue ist mir sehr sympathisch und es wird bald klar, dass ihr zwei Jungs näher kommen. Frage ist, wie sich das zukünftig auswirken wird, denn die Freundschaft der beiden kühlt merklich ab. Perfekt finde ich, dass der Abschluss dieses Teils ein Weiterlesen nicht gezwungenermaßen notwendig macht. Man könnte ihn für sich stehen lassen – wenn auch nicht alles aufgelöst ist. Das ist in anderen Büchern, die nicht zu einer Reihe gehören, oft ebenso der Fall. Insofern für mich perfekt gelöst.

Die Spannung steigt im Laufe des Buches kontinuierlich an. Es gibt zwar zarte Anfänge einer Lovestory, aber die Romantik hält sich doch eher in Grenzen. Im Vordergrund steht eindeutig die Suche nach den Ley-Linien, Glendower und zuletzt auch einem Mörder.

Insgesamt hat mich dieses Buch sehr überzeugt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und werde nach den vorherigen Büchern von Maggie Stiefvater Ausschau halten!

Herzlichen Dank an vorablesen und script5 für das Rezensionsexemplar!

Euch allen noch einen schönen Abend!

Deborah


Adventskalender

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

Nun ist es also soweit, heute könnt ihr das erste Türchen des Adventskalenders von buch-talk.de und dem Verlagshaus el Gato öffnen! Es gibt jeden Tag schöne Dinge zu gewinnen - genauere Informationen findet ihr auf der Seite des Verlagshaus el Gato.

Hier findet ihr alle Teilnehmer nach Alphabet (einfach anklicken, dann wird das Bild größer):


Bei mir findet ihr das Türchen Nr. 3 - wir sehen uns also spätestens übermorgen wieder, wenn ich euch etwas über Weihnachtsmärkte/-Basare erzähle und ein super leckeres Rezept für Butterplätzchen verrate...

Ich wünsche euch einen schönen ersten Advent! 

Deborah

Ps: Später gibt es noch mehr von mir...ich habe noch einiges zu berichten über bereits vernaschten Lesestoff. :-)

Sonntag, 24. November 2013

Kurz und schmerzlos: Die Gewinner!

Hallo!

Ich hab euch nicht vergessen, aber dank starker Erkältung und fieser Medikamente bin ich etwas durch den Wind. :-(

Darum heute nur ein kurzer Post - bin gerade nicht fähig, mehr zu schreiben...


Herzlichen Glückwunsch!



Gewonnen hat die liebe KaDi, an sie geht die Tasche mitsamt Inhalt!!! Viel Spaß damit und vielen Dank für deine Weihnachtsanekdote!

Weil ich es diesmal auf immerhin 10 Teilnehmer gebracht habe, gibt es auch noch zwei kleine Überraschungs-Trostpreise:




Herzlichen Glückwunsch auch an euch beiden und Bianca auch noch alles Gute zum Geburtstag!

So, nun brauche ich noch eure Adressen. Sobald es mir dann besser geht, gehen die Gewinne direkt auf die Reise, versprochen! 

Allen anderen: Herzlichen Dank fürs Mitmachen und eure Kommentare. Nicht traurig sein, spätestens bei 55.555 gibt's das nächste Gewinnspiel. Ach nein, vorher ist ja noch Adventskalender...

Bis bald und gute Nacht!
Deborah

Dienstag, 19. November 2013

Danke für 44.444 Mal...

...schauen, stöbern, lesen, lachen, suchen... was auch immer. Einfach dafür, dass ihr mein Hobby unterstützt und ich nicht immer nur Monologe führe. Schön, dass ihr da seid! Mittlerweile 145 Leser über GFC und 51 über Blog-Connect machen mich fast schon ein bisschen stolz. 

Wollt ihr mal sehen, wie meine Jubelzahl aussieht? Hier ist sie:



Also ich finde sie noch einen Tick schöner als die 33.333 und die 22.222. Was meint ihr? 

Nun aber zum wichtigsten Punkt: Das Gewinnspiel! Als Dankeschön habe ich mir wieder etwas für euch einfallen lassen und hoffe, dass es vielleicht ein bisschen mehr Anklang findet. Einen kleinen Ausschnitt habe ich euch gestern ja schon gezeigt. Heute gibt es das ganze Bild.



Okay, die Tasche ist nun eher etwas für die Leserinnen - aber ich konnte bei der tollen Kerler-Tasche mit Strassbesatz einfach nicht widerstehen. Sie hat mich auf der Buchmesse magisch angezogen. Die Tasche ist optimal für ein Buch, schön fester Stoff und die Glitzerschrift hält - ich benutze sie unheimlich gerne und möchte sie wirklich nicht mehr missen. Die Tasche ist aber nicht alles: Sie steht für ein 


Frankfurter-Buchmesse-Goodie-Bag!

Sprich, ich werde euch das Täschle ordentlich befüllen mit den Sachen auf dem Bild und noch einigem mehr (zum Beispiel Karten, Lesezeichen, Leseproben, vielleicht noch etwas Süßem...mal schauen) - lasst euch einfach überraschen! Und diejenigen unter euch, die es nicht zur Messe geschafft haben, kommen so auch noch in den Genuss einiger kleiner Messe-Mitbringsel. Na, was sagt ihr dazu?

Was ihr dafür tun müsst? Einfach nur einen Kommentar unter diesem Post schreiben und mir eine Frage beantworten:

Habt ihr so etwas wie ein alljährliches vorweihnachtliches Ritual? Zum Beispiel immer den gleichen Weihnachtsmarkt besuchen, bestimmte Plätzchen backen, bestimmte Bücher lesen... Ich bin einfach neugierig, wie ihr euch auf Weihnachten einstimmt. :-)

Nun zu den Regeln:

1. Teilnehmen kann jeder innerhalb Europas.

2. Wenn ihr unter 18 Jahren alt seid, sollte eine Einverständniserklärung eurer Eltern vorliegen.

3.  E-Mails mit Adressen brauche ich erstmal nicht! Ich werde am Sonntag-Abend, 24.11.2013, gegen 19 Uhr auslosen. Wenn ihr eure E-Mail-Adresse angebt, werde ich euch natürlich benachrichtigen - wenn nicht, solltet ihr unbedingt am Sonntag-Abend oder den Tagen danach auf meinem Blog vorbeischauen und mir eine E-Mail an dieMaus71@gmx.net schicken. Mittwoch-Abend wird neu verlost, wenn sich bis dahin der Gewinner nicht gemeldet hat . 

4. Der Versand erfolgt unversichert als Brief. Für einen Verlust hafte ich nicht, ein Ersatz ist leider auch nicht möglich!

5. Es ist nicht notwendig, dass ihr Leser meines Blogs seid! Ich freue mich auch über gelegentliche Besucher. 

So, das war es eigentlich schon - einfach, oder? Es ist zwar nicht zwingend notwendig, aber wenn ihr für das Gewinnspiel werben wollt, würde ich mich freuen. Ich möchte einmal richtig viele Teilnehmer haben - das wäre mein persönlicher Wunsch.

Und ansonsten freue ich mich schon jetzt auf die 55.555. Die ist nämlich auch ganz besonders schön.

Liebe Grüße
Deborah

So tolle Neuzugänge...

Auf diese beiden Bücher freue ich mich besonders! "Der perfekte Mantel" von Meg Lukens Noonan (Eden Books) ist ein Buch über handgefertigtes Meisterwerk. Allein der Klappentext und die Aufmachung des Buches haben mich schon fasziniert. Nein, eigentlich bin ich sogar ein bisschen verliebt - es ist wunderschön in Leinen gebunden. Ich finde diese Geschichte einfach spannend: Ein Maßschneider, der sein Herzblut in dieses eine, perfekte Kleidungsstück investiert. Das nenne ich Liebe zum Beruf und zur Qualität. Auch wenn ich mir nie so etwas werde leisten können. Träumen darf man ja... Ein dickes Dankeschön an Eden Books - deren E-Mail ich beinahe übersehen hätte (was furchtbar gewesen wäre - ich hätte vermutlich nur durch Zufall von dem Buch erfahren!).


Das zweite Buch ist ein Debütroman von Susann Remke, einer Journalistin, die mit Mann, Sohn und zwei Katzen in Brooklyn lebt und New York Korrespondentin für den "Focus" ist. Optik und Geschichte haben mir auch hier auf Anhieb zugesagt und ich bin gespannt auf Susann Remkes "New York für Anfängerinnen" - so lerne ich New York wenigstens lesend kennen. Und romantische Komödien sind ja sowieso meins. Für das auffallend schöne Buch bedanke ich mich herzlich bei der Autorin Susann Remke.  



Heute konnte ich ein ganz besonderes Paket abholen - meinen Auktionsgewinn. :-)

Vor kurzem gab es eine wunderbare Auktion, initiiert von Silke (fairy book) zu Gunsten des Kinderhospiz Sterntaler in Mannheim. Was die Mädels von den mitwirkenden Blogs hier auf die Beine gestellt haben, ist eine tolle Leistung! Insgesamt konnte ein Erlös von sagenhaften 1.707,26 Euro erzielt werden. Ein wirklich grandioses Ergebnis - vielen Dank an Silke und all die anderen mitwirkenden Blogger, Autoren, Verlage... für ihren Einsatz für eine gute Sache!

Diese Aktion wollte ich natürlich auch unterstützen und habe auch 3 Gebote abgegeben - und wie ihr seht, war ich erfolgreich. :-) Ich liebe meinen neuen Kalender - er ist einfach wunderschön. Und auf die beiden Bücher freue ich mich auch. Nancy Salchows Doppelkinnbonus ist sogar signiert. Tja, und Sebastian Glubrecht musste einfach sein - sein Buch "Na Servus" war schließlich das erste Buch, mit dem ich meinen Blog eröffnet habe. Damals, im Juni 2009... lange ist es her...


Hier nun also meine Ausbeute:


Schön, oder? Ich bin jedenfalls begeistert - und muss wieder einmal überlegen, wo ich diese Bücher jetzt wieder unterbringe. Egal - irgendwo findet sich noch ein Plätzchen. :-)

Liebe Grüße
Deborah

Ps: Und gleich bitte noch einmal vorbeischauen: Es ist soweit! Die 44.444 wurde heute erreicht! 

Montag, 18. November 2013

Morgen???

Ob es wohl morgen wieder soweit ist? Erinnert ihr euch:


Schnapszahlen sind ein Grund zum Feiern! Und nun fehlen noch ziemlich genau 50 Seitenzugriffe bis zur wunderschönen 44.444! 

Und weil ich diese Zahlen so gerne mag, gibt es auch diesmal etwas zu gewinnen - und ich hoffe wirklich auf mächtig viel Beteiligung! Diesmal steht der Gewinn ganz im Zeichen der Frankfurter Buchmesse 2013. Ich habe euch dort etwas Schönes gekauft, das euch hoffentlich gefällt. Und dazu gibt es noch einige Messe-Goodies. Ich habe so viele tolle Sachen mitgebracht, die ich gerne mit euch, meinen lieben Lesern, teilen möchte! Lasst euch überraschen... 

Hier schon mal ein kleiner Einblick:


Wie ihr gewinnen könnt? Das verrate ich euch, wenn es soweit ist - keine Sorge, es ist ganz leicht... Ich freu mich drauf!

Liebe Grüße und eine gute Nacht!

Deborah

Ps: Falls jemand von euch die 44.444 sieht, bitte einen Screenshot an dieMaus71@gmx.net senden. Das wäre super! :-)